Allgemein dies & das Thüringen

Wer im Netz der Bundespolizei hängen blieb

Gleich mehrere Fahndungserfolge hat die Bundespolizei in Thüringen im Verlauf der letzten 24 Stunden erzielt.

Heute Vormittag waren es drei polnische Männer (33, 43 und 45 Jahre) die durch Erschleichen von Leistungen aufgefallen waren. Die Männer hatten einen ICE von Frankfurt a.M. nach Erfurt ohne Fahrschein genutzt. Bei der Feststellung der Personalien kam heraus, dass die Staatsanwaltschaften Bremen, Frankfurt a.M. sowie das Amtsgericht Frankfurt a.M. zum Aufenthalt des 33-Jährigen informiert werden wollten. Der 45-Jährige wurde von der Staatsanwaltschaft Essen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gesucht.

Ein 65-jähriger Albaner war von der Staatsanwaltschaft Erfurt zum Zwecke der Ausweisung aus dem Bundesgebiet ausgeschrieben und die ladungsfähige Anschrift eines 33-jährigen Deutschen wollte die Staatsanwaltschaft Halle in Erfahrung bringen. Ein 20-jähriger Iraner war wegen ausländerrechtlicher Vorschriften zur Fahndung ausgeschrieben.

Darüber hinaus stellten Bundespolizisten insgesamt sieben Personen fest, die unerlaubt ins Bundesgebiet eingereist waren. Neben zwei Frauen aus dem Iran und einer weiteren Frau aus der Elfenbeinküste waren es Männer aus Pakistan, Afghanistan, Eritrea und Marokko. Die Personen wurden wegen der unerlaubten Einreise sowie des unerlaubten Aufenthaltes in das Bundesgebiet angezeigt und zur Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber nach Suhl verwiesen. Von da aus wird durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge über das weitere Verfahren entschieden.