Wahlumfrage: AfD bei INSA erstmals vor SPD

Aktuell liegt die CDU in der INSA-Potentialanalyse bei 28 Prozent und die SPD bei 17 Prozent. Die AfD positioniert sich aktuell mit 17,5 Prozent vor der SPD, die FDP befindet sich derzeit bei neun Prozent. Die Linke kommt aktuell auf 10,5 Prozent und die Grünen auf 13,5 Prozent.

Die SPD gewinnt diese Woche in der Sonntagsfrage einen Prozentpunkt dazu. Bei AfD sowie der Linken kommt jeweils ein halber Prozentpunkt hinzu. Die Union sowie die FDP verlieren in dieser Woche 0,5 Prozentpunkte. Bei der Grünen tritt keine Veränderung ein.

Die FDP und die Linke verlieren diese Woche hinsichtlich ihrer sicheren Stimmen einen Prozentpunkt. Bei den Sozialdemokraten sowie der AfD kommen jeweils zwei Prozentpunkte an sicheren Stimmen hinzu. Die CDU und die Grünen bleiben bei den sicheren Stimmen unverändert.
Bei den potentiellen Stimmen gewinnt die Union im Vergleich zur letzten Woche drei Prozentpunkte dazu. Die SPD verliert in dieser Rubrik fünf Prozentpunkte. Jeweils um drei Prozent sinkt dieser Anteil bei FDP und Grünen. Die AfD verliert ein Prozent an potentiellen Wählern. Bei der Linken sind diese Woche keine Änderungen des Wählerpotentials zu verzeichnen.

Wähler, die sich grundsätzlich gar nicht vorstellen können, eine bestimmte Partei zu wählen, nehmen bei der FDP und den Grünen um fünf Prozentpunkte zu, drei Prozentpunkte kommen hier bei der SPD hinzu, jeweils ein Prozentpunkt kommt bei CDU und AfD hinzu. Bei der Linken bleibt dieser Anteil unverändert.

INSA fragte ferner: Wie stehen die Befragten zu der Aussage von Horst Seehofer zu den Ausschreitungen in Chemnitz: „(…) die Migrationsfrage ist die Mutter aller politischen Probleme in diesem Land (Deutschland).“?

Zusammengefasst zeigt sich, dass die Befragten bezüglich der Aussage des Bundesinnenministers geteilter Meinung sind: Während 39 Prozent (kumuliert) der Aussage voll und ganz bzw. eher zustimmen, sehen dies 41 Prozent der Befragten (kumuliert) anders und stimmen eher oder gar nicht zu. Auch hier sind kaum Unterschiede zwischen den Anteilen der Geschlechter zu erkennen. Lediglich bei denjenigen, welche der Aussage voll und ganz zustimmen, zeigt sich eine leichte Abweichung. Der Anteil der Männer liegt hier bei 23 Prozent. 17 Prozent entfallen auf die Frauen.Unterteilt in Altersgruppen zeigt sich, dass der Anteil derjenigen, die der Aussage voll und ganz zuzustimmen, tendenziell mit dem Alter steigt. Diese Ansicht vertreten jeweils ein Viertel der 45- bis 54-Jährigen (25 %) sowie der 55- bis 64-Jährigen (26 %). Die ab 65-Jährigen liegen knapp dahinter (22 %). Der geringste Anteil liegt hier bei den 18- bis 24-Jährigen (9 %).
Bei den Befragten, welche der Aussage eher nicht zustimmen entfällt der Großteil auf die 18- bis 24-Jährigen (23 %). Die restlichen Altersgruppen sind hier nahezu mit ähnlich hohen Anteilen vertreten. Mit 10 Prozent machen hier die 35- bis 44-Jährigen den geringsten Anteil aus. Auch bei denjenigen, welche gar nicht zustimmen, sind die Anteile hinsichtlich der Altersgruppen relativ ähnlich. Ein Drittel entfällt hier auf die 55- bis 64-Jährigen (29 %). Der Anteil der 18- bis 24-Jährigen liegt bei 22 Prozent.

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