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Und es ward Licht in Rohrbach

Rettungskräfte beim nächtlichen Einsatz im Thüringer Wald ohne ausreichende Beleuchtung, Rettung von Bahnreisenden, Einsatz in Hochwassergebieten, Sturmschäden bei unzureichender Stromversorgung oder ganze Feuerwehrgerätehäuser ohne Strom? „Ein undenkbares Szenario“, sagt der Ortsbrandmeister von Rohrbach (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt), Markus Voigt. „Nur ein mobiles Stromaggregat mit Lichtmast und starken Scheinwerfern leistet wertvolle Hilfe.“

ffw 2Genau so ein Gerät hat die Gemeinde Rohrbach nun für den Feuerwehralltag angeschafft. „Dieses mobile Stromaggregat verfügt über eine Leistung von 9 KVA und einer Einsatzdauer von bis zu 80 Stunden unter Volllast (mit einer Tankfüllung), ausgestattet mit einem hydraulischem Teleskoplichtmast von bis zu 9 Metern Höhe und bestückt mit je 4 Scheinwerfern mit 1.000 Watt. Es war ein gemeinsames Anliegen, dieses Aggregat für bestimmte Einsätze anzuschaffen, da es gerade bei Nacht wertvolle Dienste leistet. Es ist flexibel einsetzbar, sowohl stationär als auch mobil“, so der Feuerwehr-Cheffe.

Die Erzeugung von Strom im Einsatz sei immens wichtig. Deshalb sei die Beschaffung dieses Gerätes sinnvoll eingesetztes Kapital. „Neben Mann- und Frauenpower braucht die Feuerwehr auch Geräte, die Energie liefern. Die Verfügbarkeit solcher Geräte war in der Vergangenheit in unserer Gemeinde nicht denkbar. Das ändert sich nun endlich.“

Das neue Gerät wird jetzt von den Kameraden der Feuerwehr Rohrbach aufgearbeitet und erhält eine feuerwehrtypische Lackierung.