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Unbekannte drehten Feuerwehr das Löschwasser ab

Gestern brannte gegen 20.30 Uhr das leerstehende Gebäude in der Nähe des Hauptbahnhofs Gera. Die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr konnten den Brand aufgrund der Größe erst nach mehreren Stunden unter Kontrolle bringen – in dieser Zeit breitete sich das Feuer auch auf das vierte Geschoss sowie den Dachstuhl aus. Doch die Löscharbeiten der Geraer Feuerwehren wurden von Unbekannten mehrmals unterbrochen! Die Feuerwehr Gera schreibt dazu bei Facebook:

„Was uns völlig entsetzte war, dass mehrfach die Hydranten durch Unbekannte zugedreht wurden! Dies gefährdet das Leben der eingesetzten Kräfte! Erst als die Polizei die Wasserentnahmestellen absicherte, war eine konstante Versorgung mit Löschwasser sichergestellt.
Wie krank muss ein Mensch sein, 3 Hydranten während eines Einsatzes zuzudrehen, er bringt Menschenleben in Gefahr und zwar die, die zu diesem Zeitpunkt im und am Gebäude gelöscht haben, Wasser in die Fenster geben wollten, bei denen die Flammen schon aus den Fenstern schlugen. Oder diejenigen die zum Innenangriff auf der Hinterseite waren und versucht haben, ein Ausbreiten auf andere Etagen und Räume zu vermeiden. Wir sind wütend über soviel Dummheit, die ein Mensch an den Tag legen kann, nur um zu sehen wie ein Gebäude abbrennt.“

Die Polizei geht von einem Schaden von mindestens 100.000 Euro aus. Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen.