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Thüringer Tourismus: Rückgang bei Gästeankünften von Januar bis Juli

Von Januar bis Juli 2018 sank die Zahl der Gästeankünfte in den Thüringer Beherbergungsbetrieben mit zehn und mehr Betten und auf Campingplätzen mit mindestens zehn Stellplätzen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,7 Prozent auf 2,2 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen ging nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im gleichen Zeitraum um 0,3 Prozent auf 5,6 Millionen zurück. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 2,6 Tage, wobei die ausländischen Gäste nur durchschnittlich 2,2 Tage verweilten. In der Thüringer Rhön war die Verweildauer mit 4,1 Tagen am höchsten.

In Deutschland stieg die Zahl der Gästeübernachtungen nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes von Januar bis Juli 2018 um 4,0 Prozent auf 270,0 Millionen. Davon entfielen 49,2 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Ausland (+4.0 Prozent) und 220,8 Millionen auf inländische Gäste (+4,0 Prozent).
Von den 5,6 Millionen Übernachtungen in Thüringen im Zeitraum Januar bis Juli 2018 entfielen 5,2 Millionen auf inländische Gäste (94,0 Prozent) und 334.000 auf Gäste mit Wohnsitz im Ausland (6,0 Prozent). Damit erreichten die Anzahl der Übernachtungen der inländischen Gäste das gleiche Niveau wie im Vorjahreszeitraum. Die Anzahl der Übernachtungen ausländischer Gäste hatte jedoch einen Rückgang von 4,3 Prozent zu verzeichnen. Starke Zuwächse bei den Übernachtungen waren in Thüringen im Reisegebiet Hainich zu verbuchen (+27.400, +10,8 Prozent). Die Gästeankünfte erhöhten sich um 3.500 bzw. 4,2 Prozent. Hohe Verluste verzeichnete hingegen das Reisegebiet der Städte Eisenach, Erfurt, Jena und Weimar. Hier sank die Zahl der Gästeankünfte um 14.500 (-2,0 Prozent) und die Zahl der gebuchten Übernachtungen verringerte sich um 37.400 (-2,9 Prozent). Die höchsten prozentualen Verluste hatte jedoch das Reisegebiet Saaleland mit -5,7 Prozent bei den Ankünften und -8,0 Prozent bei den Übernachtungen zu verzeichnen.
Im Monatsvergleich Juli 2018 gegenüber Juli 2017 sank die Zahl der Ankünfte um 5,6 Prozent auf 364.000, die Zahl der Übernachtungen lag mit 2,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau (1,1 Millionen). Durchschnittlich blieben die Gäste 2,9 Tage in Thüringen.