Bürgermeisterwahl: Bewerber-Quartett in Bad Blankenburg

In Bad Blankenburg bewerben sich am 15. April vier Kandidaten um das Amt des Bürgermeisters für die nächsten sechs Jahre. Amtsinhaber Frank Persike (Linke) tritt aus Altersgründen nicht erneut an. Die Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge (Klick auf den Link führt zu deren Wahlprogrammen):

MIKE GEORGE (Freie Wähler)

JÖRN HEINRICHS (parteilos)

THOMAS PERSIKE (parteiloser Kandidat der Linken)

THOMAS SCHUBERT (CDU)

Bis auf Jörn Heinrichs haben alle Kandidaten kommunalpolitische Erfahrung als Stadträte in Bad Blankenburg. Es bedarf keinerlei seherischer Fähigkeiten, dass sich eine Stichwahl am 29. April erforderlich machen wird.

Freie Wähler Bad Blankenburg nominierten Mike George als Bürgermeisterkandidaten

Die Freien Wähler Bad Blankenburg nominierten am gestrigen Abend Mike George als Kandidaten für die Bürgermeister-Wahl im Frühjahr nächsten Jahres (15. April). Als sein wichtigstes Ziel nannte der 43-Jährige, “eine bürgernahe und familienfreundliche Atmosphäre zu schaffen und vorhandene politische Gräben, die seit Jahren spürbar sind, endlich wieder zuzuschütten”. Um das zu erreichen, müsse endlich Schluss sein mit Parteienvorgaben und Vorurteilen.

Für den Fall seiner Wahl will George “die Stadtverwaltung bürgernah und zukunftsfähig aufstellen”. Er werde alles in seiner Macht Stehende tun, die Haushaltslage der Stadt zu verbessern. „Fröbelstadt“ und „Tor zum Schwarzatal“ seien Begriffe, die endlich auch überregionale Markenzeichen werden müssten. “Die Wiederbelebung des Tourismus ist auch in Hinblick auf eine Gebietsreform gemeinsam zu stemmen. Wir leben und arbeiten in einer der landschaftlich reizvollsten Regionen in Thüringen und das muss auch außerhalb des Städtedreiecks wieder wahrgenommen werden.” Die Landesgartenschau sieht Mike George als Chance dazu.

Auch bei angespannter Haushaltslage will er die Ortsteile von Bad Blankenburg stärken: “Das müssen die Einwohner von Böhlscheiben bis Zeigerheim auch direkt spüren. Am besten mit einem eigenen Budget, über dass dann vor Ort eigenständig verfügt werden kann.”

Zur Person:
Mike George ist verheiratet und hat zwei Kinder. Der gebürtige Sonneberger lebt seit 1995 in Bad Blankenburg. George, der über einen Bachelor-Abschluss verfügt, ist als Key Account Manager eines Unternehmens tätig, das Schneidwerkzeuge und Dienstleistungen für die Metallindustrie anbietet.
Seit 1990 ist er ehrenamtlich kommunalpolitisch aktiv. Dem Bad Blankenburger Stadtrat gehört Mike George seit 2002 an, seit 2014 als Stadtratsvorsitzender. Von 2009 bis 2013 war er Erster Beigeordneter des Bürgermeisters. 2013 war er eines der Gründungsmitgliedern der Bürger für den Landkreis (BfL).

Ä was iber de Blankenborger Vögelei

D`r Greifenstän, de Falknerei on d`r Blankenborger scheint epper genau su ä disharmonischer Dreiklang ze sein, wie`s Konklomerat zwöschen Blankenborg, Rudelschtadt, on Sallfeld.
Vornerom woll`n se alle `s Beste, tun a alle racht geschäft`sch, aber subald m`r denkt, no etze will sich`s fiege, endlich dreh`n se sich ä Linschen in de röcht`ge Richtung, räfen`se met`n Arsch alles wedder ein.
Aber was willst`e änn a mache, wenn de Kreisreformgeier, die ja etze scharenweise von Arfurt rieber machen, weil se bald off neie Kadaver hoffen, de ganze Thermik salber brauchen, die von ong`ne har offsteigt.

falkner
No ja, Halbtote on ganz Tote riechen zwar, strahl`n aber epper käne Wärme merre aus on su met, össes met d`r Thermik in on om Blankenborg rom, ahm schlacht bestellt.
No on wenn`s de Reform- on Pleitegeier on de fahlende Thermik nech ös, sinn`s ahm de fliegenden Photoapperate, die ja heitzetage iberall romschwärr`n, ech ha letztens änn gesihn, dar ös off d`r Stelle vor änn Herzchenloche von änn Holzscheißhaus geschwärrt, oder de freilaafenden Hunne, weil se weder salber, noch ihre Besitzer lase oder Warnschilder erkenne könn`.
Was bön ech fruh, daß`sch noch ämal uhmne war on mir de Vögelei angeguckt ha on mir kann`s käner fer ibel namme, wenn ech etze schonne ä Linschen traurig bön, wenn d`r Mäster Schubach wedder wack giht.
mähnt eier Altschtädter aus d`r Resedenz an d`r Saalekrömme

Cordobang: Feuerwehren im fairen Wettstreit

Die zu Bad Blankenburg gehörenden Feierwehren Feuerwehren aus sieben Ortsteilen wetteiferten heute am Nachmittag in Cordobang im fairen Wettstreit um den diesjährigen Pokal. Letztendlich standen die „Bergdörfer“ am besten da: Es siegte die Wehr aus Böhlscheiben, die Floriansjünger aus Fröbitz landeten auf Platz drei, die Cordobanger auf Rang fünf. Neben Bratwurst und Rostbrätel vom Rost gab es zur Stärkung aus dem Backofen Grillhaxe und Pizza sowie leckeren selbstgebackenen Kuchen. Gelöscht wurde reichlich. Co 5Co 2Co 320160528_153013_HDR20160528_180116_HDRCo gruppeCo 6Co 12Co 7Co 8Co 9

Frühlingskonzert in Bad Blankenburg

Das Benefizkonzert gehört zu den jährlichen Höhepunkten der Fürstin-Anna-Luisen-Schule in Bad Blankenburg. In diesem Jahr konnte die Vogtland Philharmonie Greiz-Reichenbach mit ihrem Programm „Sinfonische Filmmusiken“ für einen Auftritt gewonnen werden. Das Konzert findet am Donnerstag, 19. Mai 2016, in der Stadthalle Bad Blankneburg statt. Neben dem musikalischen Erlebnis erwarten die Besucher eine Schulausstellung, Verkaufsstände und ein pfiffiges Catering. Eintrittspreis: 20 Euro, Kinder 10 Euro. Der Erlös der Veranstaltung kommt der Förderstiftung und damit dem Erhalt der Fürstin-Anna-Luisen-Schule zu Gute.

Der Kartenvorverkauf hat begonnen:
• Fürstin-Anna-Luisen-Schule, Anett Kaltofen, Tel. 036741 56698-60
• Tourist- und Servicecenter Bad Blankenburg, Tel. 036741/ 57577
• und an allen bekannten Vorverkaufsstellen

An der Anna-Luisen-Schule lernen derzeit 71 Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der geistigen Entwicklung. Kinder mit teilweise schwerst-mehrfachen Behinderungen und autistischem Syndrom werden entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse gefördert und gebildet. Die zwölfjährige Schullaufbahn mit der Möglichkeit zur Verlängerung um drei Jahre gliedert sich in den Besuch von Grund-, Mittel-, Ober- und Werkstufe. Die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention werden an dieser Schule in vorbildlicher Weise umgesetzt.

Foto: Martina Barop