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Syrer schlägt Afghanen brutal nieder

Wegen einer Körperverletzung wurde die Jenaer Polizei am gestrigen Sonntagnachmittag in die Johannisstraße gerufen. Ein 37-Jähriger syrischer Asylbewerber hatte gewaltsam versucht, an das Aufenthaltsdokument eines 23-Jährigen Afghanen zu gelangen. Dabei schlug er dem Afghanen mit der Faust zunächst ins Gesicht. Als dieser dann am Boden lag, wurde ihm ein Tritt gegen die Schläfe versetzt. Passanten konnten schließlich beide Männer bis zum Eintreffen einer Polizeistreife voneinander trennen. Der Tatverdächtige wohnt in Hamburg und verfügte über keine Geldmittel mehr, um zurückzufahren. Um den Zug benutzen zu können, wollte er offenbar den Ausweis seines Opfers rauben. Gegen den Beschuldigten erließ der Richter am Amtsgericht am späten Nachmittag einen Haftbefehl. Noch während der Haftvorführung beleidigte und bedrohte der Beschuldigte den Dolmetscher. In diesem Zusammenhang wird eine weitere Anzeige gegen den Mann aufgenommen.

Wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt die Saalfelder Polizei gegen einen Asylbewerber aus Eritrea. Der 20-Jährige steht in dringendem Verdacht, am Samstagmorgen in einer Asylbewerberunterkunft einen 22-jährigen Landsmann mit einem Besenstiel geschlagen und verletzt zu haben. Das Opfer erlitt eine Platzwunde am Arm. Sicherheitspersonal des Objekts verständigte schließlich die Polizei. Die Beamten erhoben vor Ort die Personalien der Beteiligten und fertigten eine Strafanzeige. Nach ersten Zeugenaussagen soll der Auseinandersetzung ein Streit um Geld vorausgegangen sein. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf dauern derzeit noch an.