Suhl 2017: Ausländeranteil bei Tatverdächtigen liegt bei 42,6 Prozent

Wie aus der Antwort einer parlamentarischen Anfrage (Drs. 6/5648) der CDU-Landtagsabgeordneten Marion Rosin zum Thema Kriminalitätsentwicklung in den kreisfreien Städten Thüringens hervorgeht, wurden im Jahr 2017 für Suhl 3.057 Straftaten ermittelt. Dies sind zwar 51 Straftaten weniger als noch im Jahr zuvor, jedoch beträgt der Anteil von Ausländern an der Gesamtzahl der ermittelten Tatverdächtigen 42,6 Prozent. Suhl findet sich damit an der Spitze der kreisfreien Städte Thüringens wieder, gefolgt von Jena mit 30,1 Prozent ausländischer Tatverdächtiger.

Im Bereich der Gewaltkriminalität, zu dem Körperverletzung, gefährliche Körperverletzung z. B. mit dem Tatmittel Messer und Raubdelikte zählen, ist nahezu jeder zweite Tatverdächte ausländischer Herkunft. In diesem Bereich ist die Anzahl ausländischer Tatverdächtiger in den letzten drei Jahren sogar angestiegen. Lag der Anteil im Jahr 2015 noch bei 41,8 Prozent, betrug er im letzten Jahr 47,4 Prozent. Das entspricht einem Anstieg von 5,6 Prozent.

Die Zahlen der aktuellen Kriminalstatistik bestätigen das Unsicherheitsgefühl der Menschen in Suhl. Denn im Vergleich zu Jena mit 110.000 Einwohnern ist die Belastung für die Menschen in einer Stadt mit nur 35.600 Einwohner ungleich größer. Daran sind die Auswirkungen der Entscheidung des Freistaates Thüringen nur noch eine EAE zu betreiben und die anderen beiden Einrichtungen in Gera und Mühlhausen zu schließen, erkennbar. Denn die Stadt Suhl trägt allein die Gesamtlast des Freistaates für die Erstaufnahme der Asylbewerber.

„Den grünen Migrationsminister Lauinger müssen diese harten Fakten doch wachrütteln. Innenminister Maier und Migrationsminister Lauinger müssen endlich handeln. Polizei vor Ort und Kameras in der Erstaufnahmeeinrichtung müssen zum Standard werden“, kommentiert die CDU-Politikerin Marion Rosin die Werte der aktuellen Kriminalstatistik für die Stadt Suhl.