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Südthüringer Drogendealer „abgeheftet“

Einen großen Ermittlungserfolg konnte die Kriminalpolizeiinspektion Suhl in der vergangenen Woche verzeichnen. Nach mehrmonatigen Ermittlungen konnten am 05.07.2019 in enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizeiinspektion Kleve zwei Rauschgifthändler aus Südthüringen an der deutsch-holländischen Grenze vorläufig festgenommen werden.

Im Vorfeld ermittelten die Spezialisten der Suhler Kripo, dass ein 42-jähriger Suhler gemeinsam mit einem 40-Jährigen aus Zella-Mehlis nach Holland fuhr, um dort Heroin zu erwerben. Nach dem Kauf führten die Männer die Betäubungsmittel nach Deutschland ein und wollten diese anschließend im hiesigen Bereich verkaufen. Doch so weit sollte es glücklicherweise nicht kommen. Die beiden Beschuldigten wurden auf bundesdeutschen Gebiet angehalten und kontrolliert. Dabei konnten ein Kilogramm Heroin, 20 Gramm Kokain und ca. 8.000 Euro Bargeld aufgefunden und sichergestellt werden. Bei den anschließenden Wohnungsdurchsuchungen in Suhl und Zella-Mehlis entdeckten die Ermittler weitere 500 Gramm Heroin, Bargeld in Höhe von ca. 11.000 Euro und eine Vielzahl hochwertiger Uhren. Die sichergestellten Betäubungsmittel haben einen Straßenverkaufswert von ca. 90.000 Euro.

Die beiden Beschuldigten wurden dem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl für den 42- und den 40-Jährigen erließ. Sie kamen in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Suhl dauern an.
Foto: LPI Suhl

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