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„Stahl ist Zukunft“: Mehr als 500 demonstrierten

Stahlwerk 2Dem Aufruf von IG Metall und der Wirtschaftsvereinigung Stahl zum bundesweiten Aktionstag (“Stahl ist Zukunft”) folgten am heutigen Nachmittag in Unterwellenborn mehr als 500 Stahlwerker. Mit Kundgebungen im Stahlwerk und am Bahnhof Unterwellenborn machten sie ihrem Unmut über Stahl-Dumpingpreise aus China kräftig Luft und forderten von der Europäischen Union, keine weiteren Belastungen durch neue Klima- und Energieauflagen zuzulassen – z. B. keine Verteuerung des Handels mit CO2-Zertifikaten wie geplant.
Die Politik müsse sich bewusst sein, dass allein in und um Unterwellenborn vom Stahl direkt und indirekt rund 3.000 Arbeitsplätze abhängen. Der Thüringer DGB-Chef Sandro Witt mahnte als einer von mehreren Rednern “kein Herz aus Stahl, wohl aber eines für den Stahl” an.
Bei den bundesweiten Demonstrationen (u. a. in Duisburg und Berlin) zählte die Gewerkschaft rund 45.000 Teilnehmer.

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One Reply to “„Stahl ist Zukunft“: Mehr als 500 demonstrierten

  1. Was mich hier sehr verwundert, gerade der DGB versucht doch jedem einzureden das wir die Pflicht hätten Flüchtlinge aufzunehmen. Die Pflicht ergäbe sich aus dem Grund das der Westen (und damit wir) die ärmeren Länder durch Preisdiktate und Rohstoffplünderung an den Bettelstab bringen. Ich frag jetzt mal ganz einfach „Na was denn nun?“ Wer diktiert den wem die Preise?

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