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Schwere Auseinandersetzungen von Ausländern in Suhl

Am späten Samstagabend kam es nach Angaben der Polizei in der Innenstadt von Suhl zu einer schweren Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern ausländischer Nationalitäten.

Gegen 23.00 Uhr hielt ein PKW vor einem Schnellimbiss vor dem Steinwegcenter in der Friedrich-König-Straße in Suhl. Aus dem Fahrzeug stiegen mehrere Personen aus und gingen unmittelbar auf einen 22-jährigen Mann aus dem Irak, der sich vor dem Imbiss aufhielt, zu. Ein 28- und ein 18-jähriger Syrer führten daraufhin eine aufgeheizte Diskussion mit dem Iraker. Diese verbale Auseinandersetzung steigerte sich innerhalb kürzester Zeit zu einer handfesten Streitigkeit zwischen allen Beteiligten. In diese mischten sich weitere anfänglich unbeteiligte Personen unterschiedlicher Nationalitäten ein, so dass es letztendlich zu einer Schlägerei zwischen 15 bis 20 Personen kam.

Während der Schlägerei kam es zum Einsatz von Messern, durch die ein türkischer und der irakische Staatsangehörige oberflächliche Schnittverletzungen davon trugen, die im Suhler Krankenhaus ambulant behandelt werden mussten. Die tatverdächtigen Personen entfernten sich noch vor dem Eintreffen der Polizei, die mit einem Großaufgebot von Beamten mehrerer Dienststellen im Einsatz war. Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Suhl haben noch in der Nacht die Ermittlungen übernommen und konnten im Rahmen dieser zwei der Täter, welche in Suhl wohnhaft sind, namhaft machen. Aus ermittlungstaktischen Gründen sind derzeit nach Mitteilung der Polizei keine weiteren Einzelheiten möglich.

Im Zuge der kriminalpolizeilichen Arbeit wurden zwei weitere Körperverletzungen bekannt, die sich unmittelbar vor der großen Schlägerei im Bereich der Fußgängerbrücke zwischen den beiden Einkaufszentren ereigneten. Die Ermittlungen zu den Straftaten dauern an.
Bei den angezeigten Körperverletzungen waren keine Bewohner der
Suhler Erstaufnahmeeinrichtung involviert.