Scheinheilige & Sozi-Pippi

An einem sieben Meter langen Flüchtlingsboot, das als Altar diente, hat der Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki am Donnerstag die Fronleichnamsmesse gefeiert. „Ich bin überzeugt, heute säße Jesus in dem Flüchtlingsboot“, sabbert der Scheinheilige. Nicht wenige Menschen werden laut, die davon überzeugt sind, dass Woelki ins Tollhaus und nicht in den Dom gehört. Der „Bullshit der Woche“ geht an einen Kardinal, dessen Scheinheiligsprechung überfällig ist.

Einen Schritt weiter als Woelki geht ein Hamburger Evangele. Trauerfeier für eine IS-Ratte.

Spenden von Vermögenden sind Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) ein Dorn im Auge. Statt dessen möchte sie – die noch nie einen Tag wirklich gearbeitet hat – „Reichtum besteuern, so dass der Staat über die Verteilung entscheiden kann“. Leistungsträger sollen also Nichtleistern und Nichtskönnern ihr Geld anvertrauen? Verkehrte Welt der Andrea Nahles. Pippi Langstrumpf lässt grüßen.

Deutsche sollen die Herkunft ihres Vermögens nachweisen, fordern führende Sozis. Das allein taugt zum „Bullshit des Jahres“. Politische Tiefflieger sind nicht in der Lage, kriminelle arabische und sonstige Clans zur Räson zu bringen, möchten aber brave Bürger drangsalieren?

Der Bullshit mit roten Fähnchen geht in dieser Woche an den Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke). Ramelow sei offenbar bereit, die Anwendung geltender Gesetze zur Disposition zu stellen, kritisiert Sozi Carsten Schneider. CDU-Cheffe Mike Mohring: „Flüchtlingsschutz bedeutet für Bodo Ramelow vor allem gewollte Masseneinwanderung.“

Der Bundes-Gauck machte auf dem Katholikentag „Dödel“ zum sprachlichen Allgemeingut. Da ist noch Luft nach oben …

Andreas Kühn