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Schadholzeinschlag in Thüringen aufs Doppelte gestiegen

Insgesamt wurde 2015 mit 415.000 Kubikmetern mehr als doppelt so viel Schadholz eingeschlagen wie im Vorjahr (ein Plus von 215.000 Kubikmeter), teilte das Statistische Landesamt heute mit. Der im Jahr 2015 durch Wind- und Sturmschäden verursachte Holzeinschlag betrug 290.000 Kubikmeter und fiel damit um das Sechsfache höher aus als ein Jahr zuvor (49.000 Kubikmeter). Ursache hierfür war insbesondere das Ende März 2015 über Deutschland hinweggezogene Orkantief „Niklas“.
Aufgrund von Insektenbefall mussten im vergangenen Jahr 82.000 Kubikmeter Holz entfernt werden. Dies waren 28 Prozent weniger als noch im Jahr 2014. Mit einem Anteil von 20 Prozent am gesamten Schadholzeinschlag war Insektenbefall die zweithäufigste Ursache und betraf fast ausschließlich Nadelgehölze. Durch Schneebruch mussten im vergangenen Jahr 12.000 Kubikmeter Holz eingeschlagen werden, doppelt so viel wie 2014.