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Saalfelder Drachen erstrahlt in neuem Glanz

Nach erheblicher Zerstörung an einem der bekanntesten Saalfelder Spielgerät, hatten private Spender Geld zur Sanierung zur Verfügung gestellt. Insgesamt beliefen sich die Sanierungskosten auf 12.000 Euro.

Was im Jahr 2017 allerdings mit dem Spielgerät des Saalfelder Drachen geschah hatte wenig Mythenhaftes. Die Spielskulptur aus Kunststoff wurde in einem Akt von Vandalismus angezündet. Eine Tat, die in der Feengrottenstadt für große Betroffenheit sorgte. In der Folge wurde ein Spendenaufruf initiiert, um den Saalfelder Drachen seine ursprüngliche Gestalt zurückzugeben. Insgesamt 17 private Spender brachten dabei 3.000 Euro für die Sanierung des Spielgerätes auf. Die Restsumme von 9.000 Euro steuerte die Stadt Saalfeld für die Restaurierung bei.

Heute traf sich Saalfelds Bürgermeister Dr. Steffen Kania mit den Spendern und sprach ihnen vor dem Saalfelder Drachen noch einmal seinen Dank aus: „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich so viele Menschen engagieren, um dieses besondere Spielelement zu retten. Es ist schön zu sehen, dass die Spender treu zu Saalfeld stehen.“ Zudem verwies Dr. Kania auf die lange Historie des Spielgerätes. Bereits seit 1976 besitzt der Drachen nun seinen Platz in der Niederen Köditzgasse. Entworfen wurde die Skulptur durch den Bildhauer Peter Melzer aus Lichta. Schon im Jahr 2006 erhielt der Drachen eine erste Generalsanierung durch den Remschützer Künstler Kristian Körting. Im Zuge der nun erfolgten zweiten Sanierung wurde außerdem die ursprüngliche Farbgebung aus dem Jahr 1976 wieder hergestellt.

Nun liege es allein an den Saalfeldern, dass der Drachen sein neues Antlitz möglichst lange erhalten kann, betonte Dr. Kania auf dem Hintergrund der anstehenden Silvesternacht. So rief er alle Bürger dazu auf, ein wachsames Auge auf dieses Stück Saalfelder Geschichte zu haben.
Foto: Martin Hauswald