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Saalfeld gehört zu den Siegern beim Wettbewerb „Mobilitätsknoten des Jahres“

Saalfeld ist zusammen mit Hamburg, Jena und Oldenburg Gewinner der zweiten Ausgabe des Wettbewerbs „Mobilitätsknoten des Jahres“, mit dem der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) die besten Verkehrsdrehscheiben des Landes auszeichnet.

Saalfelds Bürgermeister Dr. Steffen Kania sagte dazu: „Die Auszeichnung verdeutlicht, dass sich die Anstrengungen der vergangenen Jahre für eine gute Verkehrsinfrastruktur sowie eine Anbindung an das regionale und überregionale Verkehrsnetz ausgezahlt haben.“ Zugleich betonte Dr. Kania, dass die Auszeichnung ein Ansporn sei, den Mobilitätsstandort Saalfeld/Saale in Zukunft nachhaltig zu fördern und auszubauen, um auf diese Weise die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung der Stadt voranzutreiben. „Die Ehrung beweist, welche Leistung vor Ort für die Mobilität der Bürger und für den Gütertransport erbracht wurde. Deswegen freuen wir uns umso mehr, den Preis entgegenzunehmen“, erklärte Dr. Kania.

Vorgeschlagen hatte Saalfeld der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Weiler: „Durch die Anbindung an das Fernbusnetz ist es uns gelungen, das Mobilitätsangebot bei uns für die Bürgerinnen und Bürger erheblich auszuweiten. Auch für den Tourismus in unserer Region sind die umweltfreundlichen Fernbusse ein Gewinn. Die verbesserte Erreichbarkeit der Stadt Saalfeld und der ganzen Region mit ihren tollen Sehenswürdigkeiten für Touristen aus ganz Deutschland bringt zusätzliche Hotelzimmerbuchungen, mehr Umsatz in der Gastronomie und sichert Arbeitsplätze. Es war ein Risiko für FlixBus, hier einen Fernbushalt zu schaffen, aber der Schritt hat sich gelohnt – für alle Beteiligten.“

Der Wettbewerb „Mobilitätsknoten des Jahres“ wurde 2017 ins Leben gerufen, um Städte und Gemeinden zu ehren, die sich für die bestmögliche Vernetzung verschiedener Mobilitätsangebote einsetzen und dafür eine leistungsfähige Infrastruktur schaffen. Der bdo will mit der Auszeichnung das Licht der Öffentlichkeit auf jene Orte lenken, die ihren Bürgerinnen und Bürgern gute Voraussetzungen für eine moderne und multimodale Mobilität bieten. Dies soll zusätzliche Anreize setzen, den Ausbau lokaler Verkehrsdrehscheiben als wichtige Zukunftsaufgabe voranzutreiben und im Sinne der Menschen vor Ort zu gestalten.

Foto: Martin Hauswald