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Rudolstadt: Somalische Asylbewerberin nach Messerangriff in Gewahrsam

Wegen des Verdachts des versuchten Totschlags ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei aktuell gegen eine somalische Asylbewerberin in Rudolstadt. Die 32-Jährige steht in dringendem Verdacht, am Donnerstagabend eine andere Frau mit einem Messer verletzt zu haben. Nach ersten Zeugenaussagen ereignete sich die Auseinandersetzung in der Küche einer Rudolstädter Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber. Dabei soll die tatverdächtige Somalierin im Streit mit einem Messer auf eine andere Somalierin eingestochen haben. Die 27-Jährige erlitt erhebliche Verletzungen am Kopf und an den Händen, die ambulant in einem Krankenhaus versorgt wurden. Die hinzu gerufenen Polizisten nahmen die Verdächtige noch am selben Abend vorläufig fest.

Die Staatsanwaltschaft Gera stellt aktuell einen Haftantrag, über den zeitnah der zuständige Haftrichter entscheiden wird. Die Ermittlungen zum Hintergrund und zum Ablauf der Auseinandersetzungen dauern zwischenzeitlich an.
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Wie wir gestern erfuhren, soll bereits am Mittwochnachmittag ein 18-jähriger Afghane im Wortgefecht mit einem 19-jährigen deutschen Mitschüler ein Messer in der Berufsschule Rudolstadt gezogen haben. Offenbar drohte der Verdächtige mit dem Messer, steckte es aber, ohne jemanden verletzt zu haben, selbst wieder weg. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, wird derzeit der Anfangsverdacht einer versuchten gefährlichen Körperverletzung geprüft. Der Hintergrund des Streits ist noch unklar.
Nachtrag: Wie zuverlässig zu erfahren war, wollte der 19-Jährige einen Lehrer schützen, der von dem Afghanen mit Schlägen bedroht wurde. Dem Schüler wurde anschließend im Gang aufgelauert und mit dem Messer gedroht.
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Zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Asylbewerbern aus Syrien kam es am Mittwoch in Sondershausen. In der Weizenstraße waren die jungen Männer gegen 17.30 Uhr aneinander geraten. Ersten Ermittlungen zufolge wurden Besenstiele und Holzlatten als Schlagwerkzeuge benutzt. Zerbrochene Besenstiele fanden die Polizisten dann auch am Tatort.

Ein junger Mann musste verletzt im Krankenhaus behandelt werden. Warum die Männer im Alter zwischen 19 und 41 Jahren in Streit gerieten, müssen nun die weiteren Ermittlungen zeigen. Die Polizei hat Anzeige wegen des Verdachtes der gefährlichen Körperverletzung gegen einen 20- und 41-jährigen Syrer aufgenommen.