Allgemein dies & das Thüringen

Polizei trainierte in Erfurt Vorgehen gegen Terroristen

In der vergangenen Nacht trainierte die Bundespolizei gemeinsam mit der Thüringer Polizei und den Rettungskräften der Stadt Erfurt das Vorgehen gegen bewaffnete Attentäter am Hauptbahnhof Erfurt.

Polizisten und Rettungskräfte waren einem Anschlagsszenario ausgesetzt, von dem wir alle hoffen, es nicht erleben zu müssen. Besonders geschulte Einsatztrainer simulierten mit Schnellfeuergewehren und Explosionsmitteln bewaffnete Attentäter. Im Team und unter gegenseitiger Sicherung mussten die Einsatzkräfte schnell, entschlossen und konsequent handeln. Auch bei diesem Übungsszenario war es wichtig, nicht nur Spezialeinheiten, sondern insbesondere die Streifenbeamten trainieren zu lassen. Diese sind in der Regel auch die ersten Interventionskräfte, die an einem Anschlagsort eintreffen. Wichtig war allen Beteiligten aber auch, die Rettungskette nach dem polizeilichen Einsatz nicht enden zu lassen, sondern auch das Zusammenspiel mit den Rettungskräften zu üben. Gerade die Nahtstellen zwischen den involvierten Behörden und Verkehrsbetrieben sind bei einer derartigen Ausnahmesituation immer wieder ein sensibler Bereich.

Eine Übung in diesem Umfang, mitten im Zentrum einer Großstadt, stellt alle Beteiligten immer auch vor große logistische
Herausforderungen. An der realitätsnahen Übung beteiligten sich über 1.000 Personen. Aus ganz Thüringen und vielen weiteren Bundesländern
reisten in dieser Nacht Bundes- und Landespolizisten an, um Verletzte, Reisende oder Attentäter zu simulieren bzw. die Übung als
Schiedsrichter oder Funktionspersonal zu begleiten. Die Übung fand auch reges Interesse bei den politischen Mandatsträgern aller Ebenen,
ebenso wie bei zahlreichen Fachbesuchern aus den unterschiedlichsten Bundes- wie Landesbehörden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.