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Nachlese zur Benefizveranstaltung in Rudolstadt

„Wenn Worte auf Töne treffen“ um Geld zu sammeln, welches einem Rudolstädter Kleinod zu Gute kommt, dass in diesem Jahr am 15. Mai seinen 105. Geburtstag beging und auf Grund seines hohen Alters eine dringende Kur benötigt oder auch kurz das Resümee des Altschädters aus d’r Resedenz an d’r Saalekrömme Gunter Linke zur Benefizveranstaltung zum Erhalt der Thüringer Bauernhäuser im Rudolstädter Heinrich Heine Park.

Danke! DANKE! DANKESCHÖN!
Ich kann es gar nicht laut genug hinausschreien, denn ich bin immer noch völlig ob des Ergebnisses überwältigt, welches sich bis jetzt, wenige Stunden nach dem Sonntagnachmittag des 02. Juni 2019 offenbart.

Diese Dankesrufe gelten allen Besuchern, die den Weg in die Rudolstädter Bauernhäuser an diesem wirklich heißen Vorsommertag nicht scheuten, um zwischen frischen jungen Blumen, grüner Wiese alten Schatten spendenden Bäumen und eben dem Rudolstädter Juwel unseren Bauernhäusern, einen abwechslungsreichen von Musik und Literatur geprägten, sowie mit kulinarischen Leckereien garnierten Nachmittag verbringen zu können.

Um es kurz in Zahlen auszudrücken, der Dank gilt den 342 Veranstaltungsgästen und deren nicht extra mitgezählten Kindern und Enkelkindern.
Ja man muss es sagen, es war ein stetiges Kommen und Gehen, schon vorm offiziellen Beginn hatten sich die Ersten einen bis dahin schattigen Platz gesucht und der Andrang riss auch bis zum Ende der Veranstaltungszeit nicht ab.
Ich weiß es nicht wie viele mehr noch gekommen wären, wenn es die Sonne und Petrus nicht ganz so gut gemeint hätten.
Petrus wollte eben das wieder gut machen, was er uns im vergangenen September mit seinem spätsommerlichen Kälte, Sturm und Regentag dargereicht hatte, nämlich die Absage des eigentlich da geplanten Events.
Dafür hat er sich eben jetzt am vergangenen Sonntag gar mächtig angestrengt du ich glaube auch, dass er nicht nur einen strengen Beobachter an seiner Seite hatte, und zwar unseren geliebten Anton Sommer, der ja am 01. Juni seinen 131. Sterbetag hatte, sondern auch noch jemand anderes.
Dazu aber gleich mehr.

Sei es drum, all diese 342 Gäste gaben schon mal vor Anbeginn der Veranstaltung eine festgelegte moderate Spende in den großen Spendentopf, sodass am Ende da schon mal eine Summe von 1790,51 € feststand.
Nochmals Danke dafür.

Mein Dank gilt aber auch denjenigen, die im Hintergrund bzw. im Vorab der Veranstaltung Hand anlegten um diesen Tag bestens vorzubereiten.

Hiermit seinen genannt und bedankt, Frau Bittner mit ihrer Druckerei „typodruck“ Rudolstadt, die die Plakate und Eintrittsspendenkarten kostenfrei zur Verfügung stellte und das auch heuer zum zweiten Mal, musste ja die zuerst geplante Veranstaltung wegen Wetterunbilden am 23.09.2018 abgesagt werden.

Ein besonders herzlicher Dank gehört natürlich unseren Schirmherren und Bürgermeister Rudolstadts Herrn Jörg Reichl, der nicht nur als Schirmherr seine Hände über die Veranstaltung hielt, sondern scheinbar auch im Vorab mit Petrus ein positives Wetterabkommen abgeschlossen hatte.

Selbstverständlich muss ich mit einem gewaltigen Dank die Stadt Rudolstadt bedenken, die mit ihren Mitarbeitern des Bauhofes für die Bühne verantwortlich zeichneten und uns noch 5 Biertischgarnituren für die zu erwartenden Gäste zur Verfügung stellten.
Zudem übernahm sie sämtliche Anmeldungen und Betriebskosten, und stellte uns die Wechselgelder samt dazu gehörigen Kassen zur Verfügung.

Gesondert davon möchte ich mich in diesem Zusammenhang bei dem Mitarbeiterteam um die Leiterin der Thüringer Bauernhäuser, Frau Silke Pohl bedanken, die immer da waren, wenn es was zu besprechen gab und die es mit viel Herz und Engagement schafften, dass man sich an diesem Sonntagnachmittag, wie zu Hause in der Guten Stube fühlen konnte und die mit ihrem sehr guten gastronomischen Angeboten in Form von Kaffee, Kuchen, Eis und kühlen Getränken, sowie ihrem unermüdlichen Fleiß und ihre wirklich von Herzen kommende Freundlichkeit großartige Gastgeber waren.
Chapeau für diese außerordentliche Leistung

Mein Dank geht an die Firma „Elektro Ulrich“ aus Rudolstadt, die dafür sorgte, dass es keinerlei stromtechnische Pannen gab.

Danke auch dem Heimatverein Preilipp e.V. , die uns ein wunderbares Dach auf die Bühne zauberten, sodass die Künstler wie auch die Technik bei eventuellen Witterungsumschwüngen sicher sein konnten.
Da dies nicht passierte, gab es aber einen wunderbaren Sonnenschutz.

Einen dickes Dankeschön auch das Hotel und Restaurant „Bergfried“ Saalfeld, welches uns noch mit zusätzlichen Tischen und Bänken aushalf um die Grundlage zu schaffen, dass die Detscherbäcker, Kuchenverkäufer und Kinderbetreuer problemlos arbeiten konnten und auch noch zusätzliche Sitzmöglichkeiten angeboten werden konnten.

Ebenso ein besonderer Dank sei gerichtet an Rainer Viller, der sehr spontan, um genau zu sein, einen Tag vor der Veranstaltung mir zusagte, die tontechnische Absicherung zu übernehmen, da uns kurzfristig Jens Bähring sein mit dabei sein absagen musste, uns aber trotzdem die komplette Tontechnik zur Verfügung stellte, sie auf, -und auch wieder abbaute.
Auch den beiden Freunden dafür meinen großen Dank.

Nun möchte ich zu denen kommen, die direkt vor Ort waren, aber nicht direkt im Rampenlicht der Bühne standen.

Zuerst möchte die beiden nennen, denen unsere Besucher zu aller erst begegneten. Das waren am Haupteingang Frau Thun und am Eingang vom Bad her Herr Hentschel, die mit ihrer freundlichen und einnehmenden Art die Besucher zum Besuch der Veranstaltung animierten.
Am Ende waren das dann insgesamt 342 die die Einladung dankend entgegennahmen.

Dann möchte ich die nennen, die sich so richtig liebevoll um unsere Kleinen kümmerten, dass auch die uns nachfolgenden Generationen einen schönen Nachmittag hatten. Natürlich wurden extra schattige Plätze ausgesucht um den Kindern die unterschiedlichsten Angebote zu unterbreiten.

Meinen herzlichste Dank möchte ich den drei Mitarbeiterinnen des DRK-Kindergartens „Sebastian Kneipp“ Bad Blankenburg aussprechen, die ganz im Kneippschen Sinne die kleinen Jungen und Mädchen unterhielten. So konnten sie im Wasser mantschen und treten, Gerüchen von den unterschiedlichsten Kräutern auf die Spur kommen und noch so einiges anders mehr.
Aber nicht nur Frauen können großartige Kinderunterhalter sein, sondern selbstverständlich auch gestandene Mannsbilder, welche auf den Namen Frank und Thomas Haenel, sowie Steffen Tepperis hören.
Sie bastelten mit den Kindern oder tollten über die Wiese hinter der Scheune der Bauernhäuser.
Wie heißt es so schön: „Aller guter Dinge sind drei“ und so will ich auch noch unbedingt ein herzliches Dankeschön an Andrea Krambehr-Hinze richten, die für die kurzfristig erkrankte und angekündigte Jaqueline Weber einsprang und die die Mädels und Buben verzauberte, indem sie ihnen mit Einhörnern, Dinos, Schmetterlinge oder auch bunten Regenbögen die Gesichter schminkte.

Ganz im Sinne Friedrich Fröbels verstand sich Familie Rothe aus Saalfeld ehemals Schwarza mit ihren wunderschönen Fröbelsternketten und ihren Bauernhäuserfotos.
Auch ihnen ein herzliches Dankeschön von mir.

Ein großer Dank geht auch an den Kulturbund AG Heimatpflege und an Ralf Thun unseren Kreisheimatpfleger, der gemeinsam mit Steffen Post, welcher in der Uniform eines Füsiliers des 7. Thüringischen Infanterieregimentes Nr. 96 Rudolstadt einen wunderbaren Buchbasar mit Schätzen der Region aufgebaut hatte und damit die Veranstaltung unterstützte.

Das was auf den Bauernhöfen schon seit ewigen Zeiten Gang und Gebe war, ist das einkochen von Marmeladen und herstellen von Honig.
Die wunderbaren und wohlschmeckenden Produkte dieser bäuerlichen Kunst präsentierten uns zum einen aus Schwarza die Imkerei Dr. Wöll und zum anderen aus Bad Blankenburg die Marmeladenmanufaktur „EwigLeben mit Genuss“ mit einer weitgefächerten Produktpalette an ihren Verkaufsständen.
Vielen Dank für den Einsatz und natürlich auch für die zusätzlichen Präsente die Sie für die Versteigerung unserer bäuerlichen Produkte bereitgestellt haben.

Wenn wir einmal beim Essen angekommen sind möchte ich mich natürlich auch bei all denen bedanken, die dafür sorget, das zu jeder Zeit auf dem kulinarischen Weg für alle Besucher dieser Veranstaltung vorgesorgt war und das von der Ersten bis zur Letzten Minute.

Mein Dank geht an das Conditorei & Catering Verkaufsteam von Marcus Brömel, die uns mit besten runden Bauernkuchen und leckerem Softeis verwöhnten.

Ebenso möchte in den Familien Limmer und Nestler von der Nestler-Mühle in Schwarza danken, die uns nicht nur einen tollen Präsentkorb für die Versteigerung bereitstellten, sondern auch noch mit zwei diesmal viereckigen Bauernkuchen der besten Bäckerart die Kuchenpalette erweiterten und der mit viel Sympathie von Frau Hentschel an die Frau, den Mann, das Kind gebracht wurde.

Wenn ich einmal beim Süßen bin, will ich auch gleich weitermachen und zwar mit einer besonderen Spezialität aus der Kreisstadt, den Saalfelder Detscher.
Hier gilt mein besonderer Dank zum einen den Saalfelder Bürgermeister Dr. Kania, der den kompletten Detscherteig sponserte, zum zweiten Hanjörg Bock, den Vorsitzenden des Saalfelder Festring e.V. für den Herd und zum dritten dem Saalfelder-Schorsteinfeger-Stammtisch die mit Nadin Scheppe, Thomas und Martin Rippich, Frank Fleischer und Uwe Kein gleich 5 Glücksbringer am Start hatten, um den alten Küchenherd in die richtige Stimmung zu bringen, damit sich die Detscher wohlfühlten und eine goldgelbe Gesichtsfarbe bekamen. Nicht vergessen möchte ich hier Maria Lorek, die für die Bebutterung der historischen Kartoffelteigfladen fleißig den Butterpinsel schwang.

Da es ja auch Menschen gibt, die am schönsten Sonntagnachmittag auch gerne mal in was Herzhaftes beißen, war natürlich auch die Bratwurstbraterzunft und die Fettbrotschmiererinnung im Garten der Bauernhäuser angetreten und die Gäste mit eben Bratwürsten, Rostbräteln, Fettbroten und anderen leckeren herzhaften Brotaufstrichen zu verwöhnen.
Mein großer Dank gilt da Familie Bauer mit den Würsten und den Brätel der Landfleischerei Kleingeschwenda, sowie der Familie Krebs aus Hockeroda, die für die Fettbrote und anderen Leckereien auf Brot verantwortlich zeichnete.

Nun ist es an der Zeit mich bei all den regionalen Anbietern von Produkten zu bedanken, die im eigentlichen historischem Sinne den Bauernhöfen zuzuordnen sind, die ich aber noch nicht genannt habe und die auch unsere Versteigerungsaktion unterstützten.
Hier wären zu nennen und der Dank zu richten an:
die Agrargenossenschaft Teichel e.G. mit einem großen Wurst-Präsentkorb
den Braukeller Rudolstadt mit ehrlich gebrautem Bockbier aus Rudolstadt
die Destellerie Lindner Großgölitz mit einem attraktiven Präsentkarton
der Geflügelhof Teichweiden GmbH mit zwei prall gefüllten Präsentkörben
die Herzgut Landmolkerei e.G. mit einem Einkaufsgutschein
der Rudolstädter Teeladen mit einer wunderbarem Tee- und Tassenpräsent
sowie der Weinhof Rudolstadt, ebenfalls mit einem sehr speziellen und wertvollen alkoholfreiem Präsent.

Meine Dankes-Laudatio zur Veranstaltung ist lang, aber wenn so viele gute Freunde und Bekannte nicht nur meine Idee gutheißen, sondern auch mit unterstützen, zieht es sich eben ein wenig in die Länge.
Aber es wird langsam Licht am Ende des Tunnels.

Ein besonders großer Dank geht auch an Ines Ortloff, die mir nicht nur in der Vorbereitung immer hilfsbereit zur Seite stand, sondern auch am Tag des Benefiz mir mehrfach hilfreich unter die Arme griff, indem sie bei Fragen anderer Beteiligter immer die richtige Lösung parat hatte und auch noch dazu den gesamten Verkauf der Bücher, die von den Autoren mitgebracht und zur Verfügung gestellt wurden bestens managte.
Vielen Dank liebe Ines Ortloff .

Abschließend möchte ich natürlich auch noch den Künstlern meine tiefsten Dank aussprechen, zum einen weil sie sich penibel an alle Vorabsprachen hielten, weil sie sich gegenseitig fair verhielten, weil sie akkurat den vorgegebenen Zeitplan einhielten und zum zweiten und gleichzeitig allerwichtigsten sie alle ihre Kunst großartig präsentierten, sodass nicht einen Minute lange Weile aufgekommen wäre.
Also lieben, lieben Dank an Julia Bruns mit ihrer grauen Eminenz Holk Maisel aus Sömmerda, Gisela Hutschenreuther aus Eisleben, die die Bücher von Barbara Beekmann aus Leipzig und Anke Schmidt aus Saalfeld vorstellte, an Jörg F. Nowack, Dr. Dieter Scheidig aus Rudolstadt, der Musikformation „incantata“ aus Saalfeld-Rudolstadt, dem Kammerchor Rudolstadt unter Frau Susi Trinter, den Nachwuchstrompeter Jacob Trinter und dem Thüringisch-Erzgebirgische Hutzencountry Duo Rocco und Marc aus Annaberg-Buchholz und Leutenberg.

Alles in allen kann ich nur ein absolut großartiges Resümee ziehen.
Bis zum heutigen Tage sind auf meine Initiative hin 2732,11 € an Spenden eingegangen.
Dazu kommen nun aber nochmal 978,19 € die auf Grund der Spende aller Buchautoren noch offensteht, weil sie die Summe nicht in Bargeld sondern in Form ihrer Bücher den Bauernhäusern spendeten.
Das bedeutet das eine erkleckliche Summe eingespielt hat.
Summa Sumarum: 3710,30 €
Was für ein großartiges Ergebnis, tausendfachen Dank dafür und ein kräftiges Chapeau allem Spendern und Spenderinnen, egal ob sie nur eine natürliche oder juristische Person sind.

Und nun noch ein Dankeschön zum gutem Schluss und auch ganz im historischen Sinn der Entstehung der Rudolstädter Bauernhäuser, war der Besuch vom Rudolstädter Marinemaler Olaf Rahardt, der mit einem fantastischen neuen Projekt aufwarten konnte.
Rief er doch alle an Malerei Interessierten auf, beim Projekt „Pinsel und Farben für die Bauernhäuser“ mitzutun, also die Bauernhäuser entweder in Gänze in Teilen oder auch in Details in allen möglichen Malformen und Techniken zu zeichnen, malen, stechen, schneiden und was es sonst nach alles gibt darzustellen, um dann nach Beendigung dieses Projektes diese Arbeiten in seiner Galerie in der Rudolstädter Markstraße 2 zu präsentieren und anschließend durch die spätere Versteigerung der Bilder und die dadurch eingespielten Summen den Bauernhäusern zur Verfügung zu stellen.
Was für eine großartige Idee, gleich im Anschluss an dieses Benefiz diese neue Aktion ins Leben zu rufen.
Irgendwie begann es ja auf eine ähnliche Weise mit den Thüringer Bauernhäusern hier in Rudolstadt.
Denn der Anbeginn der Häuser, die ja erst durch die Zeichenlehrer Eduard Tröster und Paul Günther hierher nach Rudolstadt kamen, weil sie als Malobjekte für die Schulkinder der beiden Zeichenlehrer dienten, aber an ihren Ursprungsorten abgerissen werden sollten, gleicht sich eigentlich haargenau.

Und damit schließt sich auch wieder ein Kreis, denn wie sagt ein Sprichwort von Alexander Graham Bell?
Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere…
Mögen die Thüringer Bauernhäuser im Rudolstädter Heinrich Heine Park auch weiterhin ein Juwel und Kleinod für die uns folgenden Generationen bleiben und auch dann als Solches an deren Kinder und Kindeskinder weitergegeben werden.

Mit heimatverbundenen Grüßen,
ihr Altschtädter aus d’r Resedenz an d’r Saalekrömme, Gunter Linke

PS.
Selbstverständlich können auch alle die es bisher nicht schafften und sich nun entschließen ebenfalls zu den Spendern zu zählen gehre noch auf die von der Stadt Rudolstadt eingerichteten Spendenkonten einzuzahlen.

Das geht zum einen über die:
Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt
Stadt Rudolstadt
IBAN: DE47 8305 0303 0000 0001 08
Cod. Zahlungsgrund: 3202.3610

Oder über die
Volksbank e.G. Gera-Jena-Rudolstadt
Stadt Rudolstadt
IBAN: DE48 8309 4454 0300 0130 31
Cod. Zahlungsgrund: 3202.3610

De Rudelschtädter Bauernheiser
D’r Altschädter 05.2019

Ä jeder Rolschter kennt ferwahr,
`s Ongerhasler Haus.
Das stiht sein 1915 schon,
in Park hieb‘m, ei d’r Daus.
Doch stihts da nech alläne rom,
das ös ne wahre Fräde,
ne Scheine stiht noch et derbei,
on äns aus Bärkenhäde.
Wie kam se hön, das fräht sich ofte,
d’r fremme Mann, de fremme Fra,
warom stih’n se nech da, wu se harkomm‘ ,
warom nur stih’n se da?

Zwä Zächenlehrerte, `s war‘n,
d’r Tröster on d’r Günter,
die war`n, wenn m’r su sage wöll,
de Bauernhausbegrinder.
Die kratschen met ihr Schüler’n salt,
in Ongerricht oft naus,
on malten drussen in Natur,
de Viecher, Bäme, `s Haus.
On daderbei, da hörten se:
Die Bruchen mach m’r wack!
Da wuhnt schon lang kä Mensch mehr drönne,
sinn nischt mehr wart, nur Drack!“

Tröster’sch Edward on Günter’sch Paul,
gefiel das epper nech.
Se trafen on beratschlagten,
met Adolf Richtern söch.
D’r Fabrikant ä guter Mann,
d’r dachte nach, kurz droff.
da macht’r, om alles ze retten,
de Marie Richter Stiftong off.
Met fleiß’ger Hand on deren Geld,
hab’m heimatlieb’mte Leite,
de Heiser hier in Park geschafft,
da stihn se nun, höbsch an ze sih‘n,
wie m’r gut sieht, noch heite.

Se zeigen ons, wie salt damals,
de Menschen off’n Lande
ihr Tagwerk mästerten. Bei Gott,
war Armut käne Schande.
Se labten äfach, doch voll Stolz
on schützten ihre Habe.
On Motter Arde, war’ne wöcht’sch,
`s war ihre größte Gabe.
Met d’r Natur in Jahreskreis
ihr Fortkomm‘ gut ze mästern.
Wie ihre Vorfahr’n das a taten,
von Anbeginn bis gestern.

Nun hab’mse zwä Kriege iberlabt,
40 Jahre DDR‘re,
on a fast 30 Jahr Ähnigkät,
doch etz, etz giht’s nech merre.
Etz miss m’r alle nochmal dran,
om Schaden ab ze wenden,
dermet de Bauernheiser ons,
a weiter Fräde spenden.
Geschichte on Geschichten ons
gar allerwendt arzähl’n
on Könner met ihr’n Zächenlehrert,
se male könn‘, in Ganzen oder Tähl’n.

Ech Dank eich all’n, die ihr heit‘ seid,
egal ob Fra, Mann, Könd
in Heine-Park gekratscht, met Freid,
wenn’s Fast etz gleich begönnt.
D’r Schermherre ös etz gefraht,
da mach ech käne Witze.
Ar soll ons all’n nochmal arzähle,
wan’s Fast dahier tut nitze.