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Mehr als heiße Luft

Ein 76-Jähriger aus Gotha vermutete einen Marder in der Holzfassade eines Wohnhauses. Handelsübliche Mittel zur Vertreibung des Nagers schlugen bislang fehl. Also griff der Rentner zu einer rabiateren Methode: Mit einer Heißluftpistole blies er Hitze hinter die Holzfassade, um den Marder hervorzulocken.

Statt eines Marders kam jedoch plötzlich Rauch zum Vorschein! Der Rentner griff zum Wasserschlauch, um den entstandenen Brand zu löschen. Nach einiger Zeit musste er erkennen, dass es erneut qualmte. Nun mussten die Fachleute der Feuerwehr her. Die Holzfassade wurde heruntergerissen und Teile der Lehmwand heraus gehackt. Ob das Tier vertrieben wurde, ist immer noch unklar. Gewiss ist nur der erhebliche Sachschaden – geschätzt ca. 5.000 Euro.

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