Allgemein dies & das Thüringen

Mehr als 94.000 Thüringer waren Ende 2015 pflegebedürftig

Am 15.12.2015 waren 94 280 Einwohner Thüringens pflegebedürftig im Sinne des Elften Sozialgesetzbuches (SGB XI). Das waren laut Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 7 391 Menschen bzw. 8,5 Prozent mehr als Ende 2013. Im Vergleich zum Jahresende 1999, dem Jahr der Einführung der Pflegestatistik, ist die Zahl der Pflegebedürftigen um 56,5 Prozent gestiegen. Gemessen an der Thüringer Gesamtbevölkerung war damit Ende 2015 jeder 25. Thüringer Bürger pflegebedürftig. Ende 1999 war es noch jeder 40. Thüringer.

1) Empfänger von teilstationärer Pflege erhalten in der Regel auch Pflegegeld oder ambulante Pflege und sind somit in der Zahl dieser Leistungsempfänger bereits enthalten. Um Mehrfachzählungen bei den Pflegebedürftigen insgesamt zu vermeiden, bleiben die Empfänger von teilstationärer Pflege deshalb hier unberücksichtigt. 2) Ausgewiesen werden hier nur Empfänger von Pflegegeld, die nicht bereits bei der ambulanten Pflege bzw. vollstationären Dauerpflege bzw. Kurzzeitpflege berücksichtigt worden sind. Stichtag ist hier der 31.12. des Jahres.
1) Empfänger von teilstationärer Pflege erhalten in der Regel auch Pflegegeld oder ambulante Pflege und sind somit in der Zahl dieser Leistungsempfänger bereits enthalten. Um Mehrfachzählungen bei den Pflegebedürftigen insgesamt zu vermeiden, bleiben die Empfänger von teilstationärer Pflege deshalb hier unberücksichtigt.
2) Ausgewiesen werden hier nur Empfänger von Pflegegeld, die nicht bereits bei der ambulanten Pflege bzw. vollstationären Dauerpflege bzw. Kurzzeitpflege berücksichtigt worden sind. Stichtag ist hier der 31.12. des Jahres.
Knapp zwei Drittel der Pflegebedürftigen (60 719 Personen bzw. 64,4 Prozent) waren Frauen. Während 5,5 Prozent der weiblichen Thüringer Bevölkerung von Pflegebedürftigkeit betroffen waren, waren es bei den Männern 3,1 Prozent. Durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung wurden 54 142 Menschen bzw. 57,4 Prozent der Pflegestufe I („erheblich pflegebedürftig“), 30 004 Menschen bzw. 31,8 Prozent der Pflegestufe II („schwer pflegebedürftig“) und 10 058 Menschen bzw. 10,7 Prozent der Pflegestufe III („schwerst pflegebedürftig“) zugeordnet. Bei weiteren 76 Männern und Frauen (0,1 Prozent) war die Einstufung zum Erhebungsstichtag 15.12.2015 noch nicht abgeschlossen. Bei 40 740 Pflegbedürftigen (43,2 Prozent) lag zusätzlich eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz vor. Diese Menschen sind auf Grund von demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen auf eine besondere Betreuung angewiesen.
1) Empfänger von teilstationärer Pflege erhalten in der Regel auch Pflegegeld oder ambulante Pflege und sind somit in der Zahl dieser Leistungsempfänger bereits enthalten. Um Mehrfachzählungen bei den Pflegebedürftigen insgesamt zu vermeiden, bleiben die Empfänger von teilstationärer Pflege deshalb hier unberücksichtigt. 2) Ausgewiesen werden hier nur Empfänger von Pflegegeld, die nicht bereits bei der ambulanten Pflege bzw. vollstationären Dauerpflege bzw. Kurzzeitpflege berücksichtigt worden sind. Stichtag ist hier der 31.12. des Jahres.
1) Empfänger von teilstationärer Pflege erhalten in der Regel auch Pflegegeld oder ambulante Pflege und sind somit in der Zahl dieser Leistungsempfänger bereits enthalten. Um Mehrfachzählungen bei den Pflegebedürftigen insgesamt zu vermeiden, bleiben die Empfänger von teilstationärer Pflege deshalb hier unberücksichtigt.
2) Ausgewiesen werden hier nur Empfänger von Pflegegeld, die nicht bereits bei der ambulanten Pflege bzw. vollstationären Dauerpflege bzw. Kurzzeitpflege berücksichtigt worden sind. Stichtag ist hier der 31.12. des Jahres.
Ende 2015 wurden 46 537 Pflegebedürftige zu Hause ausschließlich durch Familienangehörige oder Bekannte versorgt. Ihr Anteil an den Pflegebedürftigen insgesamt betrug 49,4 Prozent. Im Jahr der Einführung der Pflegestatistik 1999 betrug dieser Anteil noch 56,1 Prozent. Weitere 23 185 Männer und Frauen (24,6 Prozent) wurden von einem der 432 ambulanten Pflegedienste und 24 558 Thüringer (26 Prozent) in einem der 457 Pflegeheime vollstationär betreut.