MdL Rosin (CDU): Landesregierung lässt Suhl mit Problemen der Erstaufnahmeeinrichtung im Regen stehen

„Die Situation in der Erstaufnahmeeinrichtung Suhl (EAE) und im Umfeld der Einrichtung hat sich im Hinblick auf die Frage der inneren Sicherheit für den Freistaat und für die Stadt dramatisch verschlechtert. Die Auswirkungen dieser Umstände sind in der Innenstadt schon länger für die Bürger spürbar.“ Das erklärten die CDU-Landtagsabgeordnete Marion Rosin und der Suhler CDU-Stadtchef André Knapp in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Seit Wochen seien die Landespolizeiinspektion Suhl sowie Freiwillige Feuerwehr und Rettungsdienst fast täglich rund um die Uhr im Einsatz. „Nur mehr Wachpersonal für die EAE bietet keine wirkliche Lösung des Problems.“

„Auseinandersetzungen im verbalen und tätlichen Bereich zwischen den Bewohnern der Einrichtung, aber auch tätliche Auseinandersetzungen im Verhältnis zu Dritten im Bereich der Stadt haben sich zur Regel entwickelt. Polizei und Rettungsdienste befinden sich am Rand ihrer Leistungsfähigkeit. Die Bevölkerung der Stadt ist verunsichert“, erklären beide CDU Politiker. „Mehr Polizeipräsenz in der Innenstadt ist nur bis zum 30. April vorgesehen. Und dann? Wir bleiben dabei: Videoüberwachung unterstützt das Sicherheitsbedürfnis der Suhler Bürger“, betont André Knapp.

Die CDU-Landtagsabgeordnete Marion Rosin fordert von der Landesregierung, dass diese unmittelbar und unverzüglich tätig wird und Gegenmaßnahmen einleitet. Die Probleme der Erstaufnahmeeinrichtung verlagern sich in die Innenstadt von Suhl. Deshalb hat die CDU Suhl einen Forderungskatalog an Migrationsminister Lauinger (Grüne) erarbeitet, der in Kürze im vollen Umfang der Öffentlichkeit vorgestellt wird. „Eine erste Forderung dieses Kataloges ist die Einsetzung eines Einrichtungsleiters, damit sowohl die Stadt Suhl als auch die Polizei und die Einsatzkräfte einen staatlich Verantwortlichen als Ansprechpartner des Landes am Standort auf dem Friedberg haben“, schreibt Marion Rosin abschließend.