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MdL Kowallek zur Kreisgebietsreform: „Setze auf ein breites Bündnis der bürgerlichen Kräfte“

„Die rot-rot-grüne Landesregierung will den Gaul von hinten aufzäumen. Zuerst werden die Kreisgrenzen gezogen und dann wird überlegt, wo eigentlich gespart und geschliffen werden kann. Das ist grundsätzlich der falsche Weg und dieses Vorgehen führt letztendlich zu großen Verunsicherungen vor Ort. Das sollte momentan sogar jeder rot-rot-grüne Verantwortungsträger in unserem Landkreis begriffen haben. Die Menschen fühlen sich von dieser Landesregierung nicht mitgenommen und das bedeutet letztendlich großen Frust“, sagt der Saalfelder CDU-Landtagsabgeordnete Maik Kowallek zur geplanten Kreisgebietsreform.

„Ich bin für eine Beteiligung und Abstimmung der Bürger über dieses Reformvorhaben. Wenn die Thüringer bei so einer Reform nicht beteiligt werden, dann ist sie schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt. Als Demokrat respektiere und vertrete ich den mehrheitlich gefassten Kreistagsbeschluss zum Erhalt des Landkreises und unserer Kreisstadt Saalfeld. Als Saalfelder Landtagsabgeordneter kämpfe ich natürlich für meine Kreisstadt. Es hat für die gesamte Region gravierende Auswirkungen, wenn Saalfeld den Kreisstadtstatus verliert. Von den Bürgern werde ich jeden Tag bestärkt diesen Weg weiter zu gehen. Auch andere Kommunalpolitiker im Landkreis sollten sich endlich dieser Verantwortung gegenüber den Menschen stellen.“

Regionale Medien hätten verschiedene Alternativen von möglichen Kreiszusammenschlüssen gebracht – am Ende seien das alles Krücken. Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt habe in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten aufgezeigt, wie interkommunale Zusammmenarbeit mit dem Saale-Orla-Kreis funktioniert, so Kowallek. „Leider wurde dies von Rot-Rot-Grün nicht honoriert – im Gegenteil wir wurden massiv und unfair unter die Gürtellinie geschlagen.“

Selbst die von Bodo Ramelow propagierten touristischen Möglichkeiten spielten auf einmal keine Rolle mehr. Ein „Thüringer Meer-Kreis“ sei offensichtlich schon längst begraben und der Ministerpräsident habe diese Region augenscheinlich aufgegeben. Die Vorschläge zur Schließung von kleinen Schulen im ländlichen Raum seien ein weiterer Beweis für die Ignoranz dieser Landesregierung. Der CDU-Abgeordnete abschließend: „Wir müssen uns letztendlich im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt auf unsere eigenen Stärken konzentrieren und da setze ich auf ein breites Bündnis der bürgerlichen Kräfte.“