Allgemein Politik Thüringen

MdL Herold (AfD): „Habemus Programm“

Herold AfDDer Parteitag der AfD in Stuttgart ist beendet. Corinna Herold, Thüringer AfD-Landtagsabgeordnete, zu ihren abschließenen Eindrücken.
“Habemus Programm. Das ist fast so schön wie einen Papst zu haben. Jetzt geht es darum,den großen Text in handliche Stücke zu zerlegen und bei unseren Thüringer Mitgliedern und Wählern zu erläutern.”
Auf die Frage, was die drei wichtigsten Eckpunkte seien, die mit gen Freistaat reisen, antwortete die Abgeordnete:
“Da wäre zuerst die Familienpolitik zu nennen, dicht gefolgt vom Topthema, wie man mit dem Islam und mit Muslimen umgehen soll. Ferner wäre die Bildung als Ländersache zu nennen. Die Schulpolitik werden wir verstärkt zum Thema in Thüringen machen.”
Zu den verschiedenen Strömungen und Frontleuten der AfD wollte sich Corinna Herold nicht festlegen, in welche Richtung es Präferenzen gebe. “Sowohl die Thüringer Landtagsabgeordneten als auch ich erlauben sich den Luxus, sich aus den verschiedenen Persönlichkeiten die Anteile herauszusuchen, die konstruktiv im Sinne der Parteiziele wirken: Z. B. die integrierenden Fähigkeiten von Frauke Petry und Jörg Meuthen ebenso wie die Erfahrungen von Alexander Gauland. Dass wir hinter Björn Höcke stehen, ist ohnehin klar. Es ist mir ganz wichtig, dass konservative wie liberale als auch patriotische Momente die Pluralität innerhalb der AfD ausmachen.”
Ein Beispiel bitte?
“Nehmen wir das Beispiel Kindererziehung. Wir sprechen uns ausdrücklich für die Wahlfreiheit aus. Wer sein Kind daheim betreuen möchte, der soll dies tun dürfen. Wer lieber so schnell als möglich wieder arbeiten möchte und für sein Kind die Kinderkrippe für die Frühbetreuung wählt, soll dies ebenso selbstverständlich machen können.”