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Kommentar: Wechseljahre bringen SPD vorzeitig ins Grab

Wer mit jedem ins Bett geht, altert vorzeitig, die Wechseljahre kommen dann früher als gedacht. Die alte Hure Tante SPD schlief bisher mit FDP, Grünen und CDU. Auf Landesebene sogar mit den impotenten Linken. Und wachte nach vermeintlich wilden Nächten stets mit einem dicken Brummschädel auf. Jeder erneute Beischlaf machte die Sozis billiger für den nächsten Freier.

Es ist gerade einmal etwas mehr als ein Jahr her, dass die Sozis einen männlichen Kopf (Martin Schulz) durch einen weiblichen (Andrea Nahles) ersetzten. Damit war zwar die Quote erfüllt, aber Inhalte blieben Fehlanzeige. In der Wahlkabine honorierte der Wähler weder die Mietpreisbremse noch den Mindestlohn oder gar die unausgegorenen Pläne für eine Grundrente. Die junge Generation, in der eine Ikone wie Willy Brandts einst sehr beliebt war, hat die Nahles-SPD längst verloren. Und auch unter Hardcore-Stammwählern schwindet der Rückhalt.

Die SPD ist eine Milieupartei, die ihre Milieus verloren hat.
Kurt Kister

War die SPD einst kommunalpolitisch fest verankert, bekommt sie in Ostdeutschland nicht einmal mehr in allen Gemeinden Kandidaten auf die Beine. Die Menschen vermissen querulantische Sozis nicht.

Wer auch immer künftig die SPD führen wird: Für das Land ist das letztlich egal. Die deutschen Sozialdemokraten haben fertig. Flasche leer. Bätschi. Nur Perverse wollen noch mit dieser alten Tante ins Bett. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Splitterpartei zu Grabe getragen wird. Wer jetzt noch SPD-Beiträge entrichtet, sollte das Geld besser für den Kranz der alten Tante sparen. Die Herz-Lungen-Maschine der todkranken Patientin ist auch mit grünem Strom nicht zu betreiben.

Am Zaun vom Kanzleramt wird nie wieder ein Sozialdemokrat rütteln. Das ist sicher.
Andreas Kühn