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Kommentar: Die CDU machte nur ein (Karren)bäuerchen

Wenig frische Luft, dafür ein Mief von Wahlkampf überm Konrad-Adenauer-Haus. Nach „Werkstattgesprächen“ schlägt die CDU nun plötzlich Dinge vor, die noch vor Jahresfrist als „rechts“ verpönt waren: Konsequenten Abschiebungen bei falsche Angaben von „Flüchtlingen“ zu ihrer Identität, bei Angriffen auf Polizisten. Man höre und staune: Selbst die Möglichkeit, Grenzen zu schließen, rückt in den Bereich des Machbaren. Also die ganze Bandbreite dessen, was die AfD bereits vor mehr als drei Jahren, die WerteUnion seit 2017 auf ihre Agenda hob. All das, was für nicht wenige Vorturner der Union vor Kurzem noch ganz böse und rechtsradikal war.

Was in Berlin zu erleben war, hat etwas von dem untauglichen Versuch des schwerstkranken Patienten CDU, die von Merkel & Co. verordneten Giftpillen von 2015 elegant auszukotzen. Doch Zyankali neutralisiert man nicht, indem alle einen Schluck Milch trinken. Denn unterm Strich gab es nur ein leises (Karren)bäuerchen. Das jedoch hilft weder dem Patienten CDU noch dem Land.

Den Weg der Genesung kann es nur geben, wenn endlich Schwester Angela aus dem OP geworfen wird und wenn sie dabei all ihre unfähigen Hilfspfleger gleich mitnimmt. Um ins Werkstatt-Bild zu wechseln: So lange die Rostlaube CDU auf Merkel zugelassen ist, wird sie immer wieder beim TÜV durchfallen.
Andreas Kühn