Kleines Einmaleins

Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ soll das Bundeskabinett morgen einen Gesetzentwurf durchwinken, demzufolge der Bund den Ländern zwischen 2019 und 2022 mehr als 15 Milliarden Euro für Integration überweisen soll. Grundlage für diese Zahlung soll nicht mehr jeder einzelne Migrant sein. Der Bund wird demzufolge auch auf sein Kontrollrecht verzichten, ob die Länder das Bundesgeld tatsächlich für „Integrationsleistungen“ verwenden.

Mit 15 Milliarden Euro könnte der Bund:

Zehn (!!!!) Schuljahre lang 2.272.727 Kindern ein kostenloses Mittagessen spendieren. (200 Schultage als Grundlage).
(Ernährungswissenschaftler sagen, dass man für rund 3,30 Euro ein gesundes und teils frisch gekochtes Essen anbieten kann.)

Drei Jahre lang Monat für Monat 138.889 Pflegeplätze komplett bezahlen. (Pro Monat kostet ein Pflegeheimplatz in Deutschland durchschnittlich ca. 3.000 Euro.)

Die Feuerwehren in Deutschland einmalig mit 20.000 nagelneuen Tanklöschfahrzeugen ausstatten.
(Ein TLF 20 / 40-S hat einen Neupreis von ca. 250.000 Euro.)

Last but not least: Jetzt und in Zukunft zwei Millionen Abschiebungen durchführen! (Kosten pro Abschiebung in dieser Rechnung: 7.500 Euro.)

Aber da „der Bund gut gewirtschaftet hat“ (Geistesblitz von Julia Klöckner, CDU) wird ja „niemandem etwas weggenommen“ (Volker Kauder, einstiger Vorbeter der CDU/CSU-Fraktion). Deshalb werden lieber ohne Not im Gießkannenprinzip 15.000.000.000 Euro umverteilt.
Rebecca Schmidt

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