Allgemein Kommentar Lokales & Regionales

Kindlicher Spieltrieb führt zu 30.000 Euro teuren Sachschäden

Dass man Kinder besser nicht ans Steuer eines Autos setzen sollte, bekam gestern Abend ein Vater in Lehesten (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) zu spüren. Er parkte seinen Mercedes vor dem eigenen Haus, um etwas auszuladen und platzierte seine zweijährige Tochter zwischenzeitlich auf dem Fahrersitz.

Das kleine Mädchen spielte jedoch an den Knöpfen in der Mittelkonsole und löste dabei offenbar die elektronische Parkbremse. Deshalb rollte der Benz mit dem Kind auf die abschüssige Straße und rammte dort einen Seat sowie einen Ford, bevor er an einem Gartenzaun schließlich zum Stehen kam. Zum Glück ist dem Kind außer einem gehörigen Schrecken nichts passiert. Durch die Kollisionen entstanden nach ersten Schätzungen jedoch Sachschäden in Höhe von rund 30.000 Euro.