Initiative „Dialog jetzt! Gemeinsam für Thüringen“ möchte Brücken bauen

Der Freistaat Thüringen könnte durch die Polarisierung seiner Parteienlandschaft nach seinen nächsten Landtagswahlen unregierbar werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Initiatoren von „Dialog jetzt! Gemeinsam für Thüringen“. Die Initiative möchte deshalb „über den Graben, der sich bedrohlich durch unsere politische Landschaft zieht, Brücken des Dialoges bauen“. Dafür wende sie sich an Mitbürger, die sich nicht an Ideologien orientieren, sondern an Vernunft, am Grundgesetz und auch an christlichen Werten.

Gemeinsam solle ein Umdenken in den Parteien bewirkt werden; die Chancen dafür hätten sich mit dem angekündigten Rückzug von Angela Merkel nach Meinung der Initiatoren deutlich verbessert. Sollte dies dennoch nicht möglich sein, wäre ein zusätzliches und unabhängiges Angebot an die Wähler im Freistaat nicht auszuschließen – so äußern sich die parteilosen Sprecher der Initiative Landrat a. D. Hans-Helmut Münchberg und Prof. Dr. Wulf Bennert.

Die Initiatoren laden für den 9. November um 19.00 Uhr in die evangelisch-lutherische Christuskiche in Erfurt ein. Das in ambivalenter Weise mit der deutschen Geschichte verbundene Datum wurde bewusst gewählt. Vera Lengsfeld wird einen Bogen vom Fall der Mauer zur heutigen Situation spannen, um an diesem – auch musikalisch begleiteten – Abend einen Bogen von der mühsam erkämpften Maueröffnung bis zur heutigen Situation in Deutschland zu schlagen. Ein Mitbürger jüdischen Glaubens wird an die unselige Reichskristallnacht erinnern. Die beiden Beiträge bilden den Rahmen für die überparteilichen Anliegen der Initatoren.

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