Allgemein Ansichten

In eigener Sache

Drei Tage vor der Bürgermeisterwahl in Saalfeld (am 26.4.2018) schrieb ich in der Rubrik „Bullshit“: Wie im Wahlkampf #gelutzt wird.

Irgendwie fühlte sich jemand derart auf den Schlips getreten, dass am 11. Juli 2018 Strafanzeige gegen mich wegen Verleumdung und übler Nachrede gem. §§ 186, 187 StGB erstattet wurde. Um mich darüber aufzuregen, bin ich zu lange im Geschäft. Wer öffentlich Kegel schiebt, muss nachzählen lassen. Gilt für im obigen Text Genannten ebenso wie für mich. Das habe ich die Staatsanwaltschaft machen lassen.

Mit heutiger Post wurde mir von der Staatsanwaltschaft Gera mitgeteilt, dass das diesbezügliche Ermittlungsverfahren mit Wirkung vom 11.1.2019 eingestellt worden ist.

Das Thema ist damit für mich erledigt. Nachtreten liegt mir ebenso fern wie schmutzige Details. Ich lege allerdings wert auf die Feststellung, dass entgegen anderslautender Gerüchte in mehr als dreieinhalb Jahrzehnten journalistischer Tätigkeit sämtliche Anzeigen gegen mich im Sande verlaufen sind (alle Ermittlungsverfahren wurden eingestellt). Es gab weder Strafbefehle noch gar rechtskräftige Urteile.
Andreas Kühn