Allgemein Kommentar Lokales & Regionales

Illegale Müllkippen in Saalfeld werden zum Problem

Farbeimer, kaputte Fahrräder, Waschbecken oder Kinderwagen. Das sind die Objekte, die in der jüngsten Vergangenheit immer mehr zum Problem in Saalfeld werden. Immerhin finden sich die entsorgten Gegenstände nicht auf der Müllkippe, sondern mitten im Stadtgebiet. In den vergangenen Wochen hat sich das Problem der illegalen Müllentsorgung vor allem im Bereich von Container-Stellplätzen immer weiter verschlimmert.
Standorte, die eigentlich für die Abgabe von Altkleidern gedacht sind, verkommen immer mehr zu Müllhalden, wie die Stadtverwaltung Saalfeld mitteilt. Besonders ärgerlich sei in diesem Zusammenhang die Unratentsorgung direkt in den Containern. So haben in den vergangenen Wochen mehrere Containerfirmen ihre Standorte gekündigt, da die Sortierung von Altkleidern und illegal in den Containern entsorgten Müll in keinem Verhältnis mehr zu dem Nutzen stehe, wie die Liegenschaftsabteilung der Stadtverwaltung ergänzt. Dies geschehe dann zum Leidwesen der Bürger, die ihre Altkleider ordnungsgemäß in den Containern entsorgen wollen und nun andere Standorte aufsuchen müssen. Betroffen von den Kündigungen sind die Container-Standorte in der Saalfelder West- und Eisenstraße, sowie in der Köditzer Kapellenstraße und in Wöhlsdorf.

Auch für die Stadt Saalfeld entwickelt sich das illegale Abladen von Müll mittlerweile zum Problem. Wie die Liegenschaftsabteilung mitteilt, müssten die Müllkippen regelmäßig durch den Bauhof gesäubert werden. Dadurch entstünden der Stadt erhebliche Mehrkosten. Wie hoch diese sind, soll nun konkret ermittelt werden.

Die Stadt appelliert an den Ordnungssinn aller Bürgerinnen und Bürger, die Container-Standorte nicht als Müllkippen zu missbrauchen.
Fotos: Martin Hauswald