Höcke (AfD): Statt Obergrenze illegale Armutszuwanderer „fit for return“ machen

Auf dem heutigen Landesparteitag der Thüringer in Arnstadt ging der AfD-Landesvorsitzende Björn Höcke zu Beginn seiner Rede hart mit den Medien ins Gericht. Anlass dazu habe ihm vor allem die entstellende Wiedergabe seiner jüngsten Rede in Eisleben gegeben. „Das politische und mediale Establishment ist in Aufruhr. Dennoch werde ich auch künftig klare und deutliche Botschaften senden“, so Höcke.

Mit Blick auf die derzeitigen Koalitionsverhandlungen in Berlin sagte der AfD-Chef, es dürfe nicht um eine Obergrenze illegaler Armutszuwanderer gehen: Die Obergrenze sei Null. Vielmehr sei geboten, die bereits illegal in Deutschland Lebenden „fit for return“ zu machen. Dafür gab es standing ovations der rund 200 Teilnehmer des Parteitags. “Kompromisse mit den Altparteien schließe ich da aus“, ergänzte Höcke.

Rückblickend auf 2017 nahm der Thüringer AfD-Chef seine innerparteilichen Kritiker ins Gebet: „Keiner ist wo wichtig, dass er das recht hat, die Partei zu zerlegen.“ Da gebe es für ihn dann auch Grenzen der Toleranz.

Mit Blick auf die Landtagswahlen im nächsten Jahr 2019 kündigte Björn Höcke an, mit der AfD stärkste politische Kraft werden zu wollen. Er verwies diesbezüglich darauf, dass seine Partei bereits bei den Bundestagswahlen mit 22,7 Prozent der Stimmen zweitstärkste Kraft im Freistaat gewesen sei. Bei den in den nächsten Monaten anstehenden Kommunalwahlen komme es laut Höcke darauf an, dass „die Partei nun auch von unten nach oben wächst“.