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Brand in Rudolstädter Gemeinschaftsunterkunft – Asylbewerber unter dringendem Tatverdacht

Am späten Donnerstagabend in einer der Wohnungen der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Rudolstädter Oststraße aus bisher unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Die 76 Bewohner mussten das Haus vorübergehend verlassen. Vier von ihnen erlitten eine Rauchgasvergiftung und mussten im Krankenhaus ärztlich behandelt werden.

Nachdem das Feuer gelöscht war, konnten 30 Menschen in die Einrichtung zurückkehren. Die übrigen 46 seien aufgrund der Verrußung der betroffenen Räume anderweitig untergebracht.

Ein 20-jähriger Asylbewerber soll seine Bettdecke angezündet, sein Zimmer verlassen und es von außen verschlossen haben. Der Feuerteufel befindet sich in Untersuchungshaft. Spezialisten der Kripo arbeiten weiter vor Ort.