Allgemein dies & das Thüringen

Gesetzesbrecher im Netz der Bundespolizei

Nach den Fahndungserfolgen der vergangenen Tage war die Bundespolizei in Thüringen auch im Verlauf der letzten 24 Stunden erfolgreich.

Ein 35-jähriger Slowake, den Bundespolizisten im Erfurter Hauptbahnhof kontrollierten, war durch die Staatsanwaltschaften Cottbus und Hamburg gesucht worden. Die Behörden ermitteln wegen Hausfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, gefährliche Körperverletzung und Erschleichen von Leistungen gegen den Mann.

Den Aufenthalt eines 27-jährigen Syrers wollte die Ausländerbehörde Rostock und die Staatsanwaltschaft Saarbrücken in Erfahrung bringen. Der Mann hat gegen das Asylgesetz verstoßen, Bundespolizisten hatten ihn in einem ICE auf der Fahrt von Eisenach nach Erfurt kontrolliert.

In Suhl stellten Bundespolizisten einen 22-jährigen Nigerianer fest, der entgegen eines gegen ihn bestehenden Einreise- und Aufenthaltsverbotes in das Bundesgebiet eingereist war. Gegen den Mann leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ein.

Ein 39-jähriger Deutscher, den die Beamten im Erfurter Hauptbahnhof kontrollierten, war von der Staatsanwaltschaft Erfurt wegen Erschleichens von Leistungen gesucht worden.