Drogendealer verfing sich im Netz der Kripo

Bereits längere Zeit stand ein 46-Jähriger aus Weimar wegen des Verdachts auf Drogenhandel im Fokus kriminalpolizeilicher Ermittlungen. Am Dienstagabend griffen die Beamten zu. Im Rahmen der Ermittlungen gegen den Beschuldigten hatten die Kriminalisten bereits einen Durchsuchungsbeschluss für das von ihm bewohnte Reihenhaus und eine Wohnung erwirkt. Gefunden haben die Beamten dort insgesamt 2,6 kg Marihuana, 155 Gramm Crystal, 108 Gramm Amphetamin und 150 Gramm Haschisch. Außerdem wurden 12.950 Euro Bargeld sichergestellt, bei dem angenommen wird, dass es aus dem Handel mit Drogen stammt.

Der Beschuldigte ist bereits wegen anderer Drogendelikte polizeibekannt. Er gilt als Zwischenhändler, der Kleindealer mit Drogen versorgte. Am heutigen Mittwoch wird er einem Haftrichter vorgeführt.

Titelfoto (LPI Jena): Sichergestellte Drogen, Bargeld sowie eine beim Beschuldigten aufgefundene Schreckschusspistole und ein Schlagring.

2 Gedanken zu „Drogendealer verfing sich im Netz der Kripo“

  1. Drogen sind aus der Geschichte der Menschheit nicht wegzudenken. In traditionellen Gesellschaftenist Drogenkonsum jedoch in der Regel in feste Rituale eingebunden, wodurch die Gefahren eingegrenzt werden. Modernen Gesellschaften drohen wegen ihrer Offenheit vergleichsweise größere Gefahren, insbesondere durch die Ausbreitung bislang ungewohnter Drogen. Dennoch ist auch hier bei allen geplanten Reaktionen zu beachten, dass der Drogenkonsum in komplexer Art und Weise mit Traditionen, Werten und Normen (sozialer Stellenwert) verknüpft ist.

  2. In einigen asiatischen Staaten, wie Singapur, würde er dafür hingerichtet. M.E. das einzig wirksame Mittel, dem Drogenhandel Herr zu werden.

Kommentare sind geschlossen.