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Die CDU ist nicht reif für Politik im Sinne der Bürger

(Gastbeitrag von Prof. Dr. Michael Kaufmann – AfD) – Beim derzeitigen maroden Zustand der CDU ist eine Zusammenarbeit mit der AfD in den Parlamenten nicht vorstellbar. Ehemalige Bewohner der DDR erinnern sich, dass die CDU eine Blockpartei in der sogenannten „Nationalen Front“ unter Führung der SED war. In der Volkskammer stimmten die Abgeordneten der CDU fast ausnahmslos nach den Vorlagen der SED. Die CDU bekannte sich bis 1989 als „Partei des Sozialismus“. Die DDR-CDU vereinigte sich 1990 mit der West-CDU, die SED nennt sich heute nach mehreren Namensänderungen „Die Linke“.

Unter Führung der ehemaligen FDJ-Funktionärin Merkel ist die CDU wieder in einen Zustand vergleichbar dem in der DDR abgedriftet. Schritt für Schritt wurden frühere Prinzipien und Werte geschleift. Die CDU ist heute Teil eines Blocks grün-links orientierter Parteien. Die CDU bekennt sich (noch) nicht wieder offen – aber faktisch zum Sozialismus:
– adieu Vertragstreue und Rechtsstaat: CDU-Regierungen brechen skrupellos europäische Verträge und Gesetze.
– adieu Marktwirtschaft: Unter CDU-Regie führen immer mehr staatliche Eingriffe zur Zerstörung der leistungsfähigen Marktwirtschaft – siehe Energiewirtschaft.
– adieu Sicherheit und Grenzschutz: Man denke nur an den Zustand der Bundeswehr unter einer CDU-Ministerin.
– adieu Familie: Die Keimzelle der Gesellschaft wird mit Zustimmung der CDU durch Genderideologie beschädigt.
– adieu Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit: Die CDU sorgt mit dafür, dass das Ringen um die beste Lösung unter dem Leichentuch der „Political Correctness“ erstickt wird.

Die Gründung der Alternative für Deutschland im Jahre 2013 war im Grunde Notwehr von Demokraten, Patrioten und konservativen Bürgern gegen den Verrat der CDU an ihren eigenen Prinzipien und Werten. Viele enttäuschte ehemalige CDU-Mitglieder und CDU-Wähler finden heute Ihre Interessen im Programm der AfD wieder. Dabei, das muss gesagt werden, sind viele der heutigen AfD-Positionen die gleichen Positionen, die die CDU vor 15 bis 20 Jahren vertreten hat.

Nach dem Machtantritt der CDU-Vorsitzenden und Bundeskanzlerin Merkel wurden nach und nach alle bürgerlichen Positionen dem linken Zeitgeist geopfert. Eine Minderheit aufrechter CDU-Mitglieder verteidigt die verlorenen Werte und nennt sich dementsprechend WerteUnion. Diese Gruppe wird von der Parteileitung gnadenlos bekämpft und diffamiert.

Die Wähler lassen sich nicht ewig täuschen und entsprechend verliert die CDU von Wahl zu Wahl an Zustimmung. Kopflosigkeit und Panik breiten sich in der Führung aus. Der vermeintliche Feind AfD wird mit übelster Hetze, mit Verleumdungen und mit Schmutzkampagnen überzogen. Allein, dadurch wird das Vertrauen der Wähler nicht zurückgewonnen.

Nach dem verheerenden Wirken Merkels und ihrer Vasallen ist die CDU in einem Zustand, der eine Zusammenarbeit in einer demokratischen, freiheitlichen und patriotischen Koalition mit der AfD unmöglich macht.

Die CDU muss sich nun entscheiden. Entweder: Sie führt eine fundamentale Kurskorrektur durch und findet zu den verlorenen Prinzipien und Werten zurück. In diesem Fall sollte sich die AfD einer Zusammenarbeit in einer bürgerlichen Koalition mit der CDU nicht verschließen. Oder: Die CDU versinkt im links-grünen Block in der Bedeutungslosigkeit.

Die Wähler haben es in der Hand, die CDU entweder zur Umkehr oder in den Untergang zu zwingen.