Afghane nach sexuellen Übergriffen hinter Gittern

In den Abendstunden des vorgestrigen Dienstag belästigte ein 23-jähriger Afghane im Erfurter Nordbad drei junge Frauen unabhängig voneinander sexuell. Eine der betroffenen Frauen informierte sofort die Badaufsicht und die wiederum die Polizei. Der Täter wurde noch im Nordbad festgenommen.

Bereits gestern wurde gegen den Täter Haftbefehl erlassen. Der Asylbewerber befand sich am Tattag mit mehreren Landsleuten im Nordbad. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es durch den Täter zu weiteren Belästigung von bislang noch unbekannten Frauen gekommen ist. Etwaige Opfer werden aufgefordert, sich unter der Rufnummer 0361/7443-1465 an die KPI Erfurt oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

150.000 jungen Bäumchen in Thüringer Wäldern droht der Hitzetod

Im Frühjahr 2018 hat ThüringenForst rund 150.000 Jungpflanzen auf Sturmkahlflächen und im Rahmen des Waldumbaus in die Wälder gepflanzt. Vorwiegend Weißtannen, Buchen, Lärchen und Bergahorn. Fehlende Niederschläge und extreme Hitze gefährden jetzt akut die Aufforstungen. Gerade die jungen Bäumchen sind auf regelmäßige Niederschläge angewiesen, denn sie verfügen nur über ein verhältnismäßig kleines Wurzelwerk. Das Eindringen in tiefere, feuchtere Bodenschichten ist ihnen nicht möglich. Jetzt droht der Hitzetod.

Im Gegensatz zu Landwirten oder Gärtnern mit ihren Spezialkulturen ist die Bewässerung von Aufforstungskulturen im Wald unüblich und nahezu unmöglich, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Landesforstanstalt rechnet mit Kulturausfällen bis zu 50 %, die ein teures Nachpflanzen in diesem Herbst bzw. folgenden Frühjahr notwendig machen. Der finanzielle Schaden geht allein im Staatswald in die Hunderttausende.

Vertane Arbeit: Jeder zweite im Frühjahr 2018 gepflanzte Baumsämling wird wegen der extremen und langanhaltenden Sommerhitze vertrocknen. Foto: Dr. Horst Sproßmann
„Unsere Planung für den Staatswald sieht vor, in diesem Jahr Aufforstungen mit 25 verschiedenen Baumarten auf rund 560 Hektar, was immerhin der kompletten Altstadtfläche von Waltershausen entspricht, durchzuführen“, so Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand. Zwei Drittel aller Pflanzen sind Rotbuchen, die sich als Mischbaumart in Thüringens Wäldern besonders gut eignen. Da Forstpflanzen im Frühjahr und im Herbst in den Boden gebracht werden, wurden rund 150.000 davon schon im April/Mai 2018 gepflanzt. Freuten sich die Forstwirte zur Pflanzzeit noch über die milde Witterung, wich diese im Fortlauf der Sommermonate einer zunehmend großen Sorge. So zeigen die klimatischen Wasserbilanzen verschiedener Thüringer Waldmessstationen von April bis Juli erschreckend geringe Bodenwassergehalte in allen Bodentiefen. Dies erinnert die Experten an den Jahrhundertsommer 2003, der als mindestens vergleichbar, wenn nicht sogar weniger dramatisch angesehen wird.

Der Schwerpunkt der diesjährigen Aufforstungen wird im Herbst sein. Und Förster und Waldbesitzer hoffen auf regenreiche Herbstmonate. Zwar erschwert sich damit ggf. die Holzernte, den Hunderttausenden Forstpflanzen zwischen Harz und Heldburger Land, zwischen Rhön und Altenburger Land ist aber damit ein vitales Wachstum gesichert. Und dieser Optimismus ist dringend notwendig: Die Wetterexperten des Europäischen Zentrums für Mittelfristige Vorhersagen (EZMW) erwarten für 2019 nochmals eine außergewöhnliche Warmphase. Im nächsten Jahr wird die kontinentaleuropäische Wetterlage voraussichtlich durch EL-NIÑO beeinflusst, einer außergewöhnlich warmen Strömung im äquatorialen Pazifik.

Gera: Schlag gegen Asylbewerber-Clique

Nach längeren Ermittlungsmaßnahmen der Geraer Polizei und der Staatsanwaltschaft Gera wurden gestern im Stadtgebiet von Gera sieben Durchsuchungsbeschlüsse umgesetzt und dabei zwei Haftbefehle vollstreckt. Bei den insgesamt acht arabischstämmigen Tatverdächtigen handelt es sich um Männer im Alter zwischen 14 und 25 Jahren.

Die Täter waren im Bereich der Heinrichstraße wegen mehrerer Delikte polizeilich in Erscheinung getreten. Hierzu zählten unter anderem Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie diverse Gewaltdelikte und ein Raubüberfall. Gleichwohl konnten einige der Männer einer großen Schlägerei in der Talstraße zugeordnet werden, bei der auch ein pistolenähnlicher Gegenstand eingesetzt wurde.

Im Rahmen der Durchsuchungen konnten mehrere Beweismittel gesichert werden, welche zur Aufklärung dienen. Die zwei festgenommenen Personen, ein 14- und ein 16-jähriger Jugendlicher, wurden dem Haftrichter vorgeführt und in eine JVA verbracht. Die Ermittlungen zu den Vorgängen dauern weiterhin an.

Drogendealer verfing sich im Netz der Kripo

Bereits längere Zeit stand ein 46-Jähriger aus Weimar wegen des Verdachts auf Drogenhandel im Fokus kriminalpolizeilicher Ermittlungen. Am Dienstagabend griffen die Beamten zu. Im Rahmen der Ermittlungen gegen den Beschuldigten hatten die Kriminalisten bereits einen Durchsuchungsbeschluss für das von ihm bewohnte Reihenhaus und eine Wohnung erwirkt. Gefunden haben die Beamten dort insgesamt 2,6 kg Marihuana, 155 Gramm Crystal, 108 Gramm Amphetamin und 150 Gramm Haschisch. Außerdem wurden 12.950 Euro Bargeld sichergestellt, bei dem angenommen wird, dass es aus dem Handel mit Drogen stammt.

Der Beschuldigte ist bereits wegen anderer Drogendelikte polizeibekannt. Er gilt als Zwischenhändler, der Kleindealer mit Drogen versorgte. Am heutigen Mittwoch wird er einem Haftrichter vorgeführt.

Titelfoto (LPI Jena): Sichergestellte Drogen, Bargeld sowie eine beim Beschuldigten aufgefundene Schreckschusspistole und ein Schlagring.

Polizei Erfurt: Kein islamistischer Hintergrund bei Messerattacke

Im Erfurter Nordpark kam es gestern am frühen Abend zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 23-jährigen Deutschen und einem 20-jährigen Türken. Während der körperlichen Auseinandersetzung soll eine Waffe eingesetzt worden sein. Beide Männer wurden leicht verletzt. In den sozialen Netzwerken im Internet wurde zeitnah von einer islamistischen Messerattacke mit dem vermeintlichen Ausruf „Allahu Akbar“ berichtet. Nach aktuellen Ermittlungsstand der Polizei liegen keine Erkenntnisse für einen islamistischen Hintergrund der Tat vor. Der 20-jährige Mann wurde durch die Polizei festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Erfurt prüft gegenwärtig die Beantragung eines Haftbefehls gegen den Mann wegen gefährlicher Körperverletzung.

Litauer nach versuchtem Mord in Erfurt festgenommen

Am heutigen Tag ordnete der zuständige Haftrichter am Amtsgericht Erfurt Untersuchungshaft gegen den wegen versuchten Mordes und Freiheitsberaubung dringend tatverdächtigen 41-jährigen Sergejus G. aus Litauen an.

Der Mann, nach dem seit dem 26. Juli 2018 gefahndet wurde, konnte nach einem Hinweis aus der Bevölkerung am Sonntag gegen 16:55 Uhr im Erfurter Stadtgebiet festgenommen werden. Bei der Festnahme des Tatverdächtigen gab ein Polizeibeamter zur Verhinderung der weiteren Flucht drei Warnschüsse ab. Eine Fremdgefährdung war zu jeder Zeit ausgeschlossen, verletzt wurde niemand.

Die Staatsanwaltschaft Erfurt beantragte umgehend die Anordnung der Untersuchungshaft. Am heutigen Tag gab der zuständige Haftrichter diesem Antrag statt. Der Tatverdächtige, der keine Angaben zu Sache machte, wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Weimar: Schlägerei zwischen Afghanen und Russen

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen eines Falls von Landfriedensbruch in Weimar. Sechs junge Männer aus Afghanistan befanden sich am Sonntag gegen 17.00 Uhr auf dem Goetheplatz und wurden dort von einer Personengruppe russischer Abstammung angesprochen und aufgefordert, mit ihnen hinter dass Jugend- und Kulturzentrum „Mon Ami“ zu kommen. Dort kamen weitere Personen auf die Opfer zu und schlugen und traten auf sie ein. Einer der jungen Afghanen konnte die Polizei rufen. Die Angreifer flüchteten anschließend in verschiedene Richtungen.

Die Polizei konnte vier Angreifer dingfest machen und vorläufig festnehmen. Die Männer aus der Gruppe der Opfer sind zwischen 16 und 30 Jahre alt, vier wurden leicht verletzt. Von den etwa 15 – 30 Angreifern sind acht namentlich bekannt. Sie sind zwischen 17 und 21 Jahre alt. Worum es bei den Angriffen ging, ist noch unklar.

Billigfelgen als mutmaßliche Ursache eines Nicht-Anschlags

Der Thüringer AfD-Bundestagsabgeordnete Anton Friesen stellte im Mai 2018 bei einer Fahrt mit dem Auto in Südthüringen lockere Radschrauben an allen vier Rädern fest. Führende AfD-Funktionäre bezichtigten politische Gegner, sein Fahrzeug manipuliert zu haben.

Nach Vorliegen eines technischen Gutachtens sowie Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft stellt sich die Ursache wohl anders dar: Fahrlässige Ersatzteilbeschaffung. Die Staatsanwaltschaft Meiningen vermeidet ausdrücklich Schuldzuweisungen an die Adresse des Abgeordneten oder dessen möglicherweise beauftragter Werkstatt. Die technische Fahrzeuguntersuchung eines Gutachters haben allerdings ergeben, dass die am Fahrzeug verbaute Rad-/Reifenkombination nicht dem Originalzustand des Fahrzeuges entsprach. Dieser Umstand könnte das selbständige Lösen der Radbolzen begünstigt haben und aus technischer Sicht auch hierfür ursächlich gewesen sein. In diesem Zusammenhang ist von von Billigfelgen die Rede. Es seien definitiv keine Originalteile verbaut gewesen.

Der AfD-Bundestagsabgeordnete schreibt auf seiner Facebook-Seite u. a.: „Ich selbst kann diese Angaben bis heute weder dementieren noch bestätigen, da mir das von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebene Gutachten nicht vorliegt. Als mein Mitarbeiter den Fall anzeigte, habe ich mich voll und ganz auf die Aussagen meines Mitarbeiters über den Zustand des Fahrzeugs verlassen.“

Bundespolizei fasst mehrfach gesuchten Marokkaner

Ein 18 Jahre alter marokkanischer Asylbewerber, den Bundespolizisten heute gegen 1:25 Uhr im Erfurter Hauptbahnhof kontrollierten, war gleich sechsmal zur Fahndung zum Zwecke der Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Der Mann war von der Staatsanwaltschaft Erfurt unter anderem wegen Diebstahl mit Waffen gesucht worden. Da die Beamten bei der Durchsuchung des Mannes geringe Mengen Haschisch fanden, bekam er eine weitere Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen durfte der 18-Jährige die Dienststelle wieder verlassen.

Bundespolizisten kontrollierten heute um 5:20 Uhr einen 41 Jahre alten libyschen Asylbewerber im Erfurter Hauptbahnhof. Bei der Überprüfung der Personalien des Mannes kam heraus, dass dieser zur Festnahme ausgeschrieben war. Den Untersuchungshaftbefehl hatte das Amtsgericht Dresden wegen Diebstahl erlassen. Der Libyer wurde einem Ermittlungsrichter beim Erfurter Amtsgericht vorgeführt.

Gestern gegen 21:00 Uhr kontrollierten Bundespolizisten zwei algerische Asylbewerber im Alter von 16 und 17 Jahren im Erfurter Hauptbahnhof. Im Verlauf der Kontrolle kam heraus, dass einer der beiden mehrere Bekleidungsstücke dabei hatte, die noch mit einer elektronischen Diebstahlssicherung versehen waren. Dabei handelt es sich um den 17-Jährigen, der auch bereits wegen Diebstahls bekannt ist. Gegen diesen hat die Bundespolizei ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls eingeleitet. Es wird vermutet, dass die Sachen aus Geschäften in der Erfurter Innenstadt entwendet worden waren.

Symbolfoto (Header): Bundespolizei

Schlag gegen jugendliche Drogendealer

Im Rahmen kriminalpolizeilicher Ermittlungen gelang es in den Abendstunden des 30.05.2018 mit Unterstützung von Spezialkräften des Thüringer Landeskriminalamtes sieben Tatverdächtige in bzw. vor einem Schnellrestaurant in der Siemensstraße in Gera vorläufig festzunehmen.

Den Beschuldigten im Alter zwischen 15 bis 18 Jahren wird der Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen. Es konnten ca. zwei Kilogramm Marihuana beschlagnahmt werden. Die Herkunft der Drogen sowie die einzelnen Tatbeiträge der Beschuldigten sind Teil laufender Ermittlungen. Über die Fortdauer der freiheitsentziehenden Maßnahme entschied die Staatsanwaltschaft am 31.05.2018: So wurden zwei der Festgenommenen (15, 17) vorgeführt und schließlich in eine Jugendstrafanstalt überführt. Die weiteren fünf Tatverdächtigen wurden in Absprache mit der Staatsanwaltschaft aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Wie die Polizei in Gera auf Nachfrage erklärte, handelt es sich um sechs deutsche und einen polnischen Tatvedächtigen.

„Handfestes“ aus Jena

Etwa zehn arabisch aussehende Männer belästigten am Sonntag gegen 16.00 Uhr in Jena eine 18-Jährige auf dem Salvador-Allende-Platz in Höhe der dortigen Packstation. Die jungen Männer pfiffen ihr anzüglich hinterher und folgten ihr. Einer der Männer ergriff sie dann derb am Handgelenk, zerrte sie herum und forderte sie zum Mitkommen auf. Die junge Frau wehrte sich, trat ihm gegen das Schienbein und rannte davon.

So wird der Angreifer beschrieben: 20-25 Jahre alt, 1,65 m groß, schlank, arabisches Aussehen, schwarze kurz rasierte Haare, lange Flecktarnhose (grün-braun gefleckt), schwarzes T-Shirt, Ring an rechter Hand, kurz geschnittener Vollbart, braune Augen, sprach gebrochenes deutsch. Hinweise erbeten an die Polizei Jena unter Tel. 03641-81 1123

Ein 18-jähriger Syrer wurde am Sonntag gegen 19.00 Uhr von drei jungen, mutmaßlich ausländischen Männern körperlich attackiert. Der 18-Jährige hatte an der Skaterbahn an der Rasenmühleninsel mit drei Mädchen Federball gespielt. Die drei Angreifer gaben vor, mit ihm reden zu wollen und schlugen danach auf ihn ein.

Als ihm andere junge Leute zu Hilfe kamen, ließen die Täter von ihm ab. Mit leichten Verletzungen am Oberkörper und im Gesicht musste sich der junge Mann in ärztliche Behandlung begeben. Die drei Täter waren alle ca. 1,80 m groß und schlank mit arabischem Aussehen, kurzes schwarzes Haar. Einer trug einen Bart und eine Sonnenbrille. Hinweise erbeten an die Polizei Jena unter Tel. 03641-81 1123.

Asylbewerber hielten Polizei in Gera auf Trab

Auseinandersetzungen mehrerer Bewohner der Geraer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Gaswerkstraße führten am Sonntag gegen 20:15 Uhr dazu, dass mehrere Streifenwagen der Polizei zum Einsatz kommen mussten. Aus bislang unbekannten Gründen endete eine verbale Streitigkeit zwischen zwei libyschen Asylbewerbern (20 und 30 Jahren) mit einer gegenseitigen Körperverletzung, bei der auch ein Messer im Spiel war. Zur Versorgung der Verletzten wurde ein Rettungswagen gerufen. Der 30-jährige Libyer wurde in Polizeigewahrsam genommen, die Ermittlungen gegen beide eingeleitet.

Bereits am Samstag war es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen auf dem Heinrichsplatz gekommen, so dass Polizeikräfte zum Einsatz kamen. Vor Ort wurde ein 27-jähriger syrischer Asylbewerber festgestellt, welcher sich äußerst aggressiv verhielt und zudem verletzt war. Wie es zu den Verletzungen kam, wollte der stark alkoholisierte Mann nicht sagen. Auch eine ärztliche Behandlung lehnte er vehement ab. Dem 27-Jährigen wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ein Platzverweis erteilt, welchem er in der Folge nachkam.