1. SSV Saalfeld 92 e. V. feierte sein 25-jähriges Bestehen

So fing einst alles an beim 1. SSV Saalfeld 92 e. V.: 156 Mitglieder in 5 Abteilungen. Im Jahr seines 25-jährigen Bestehens hat der Sportverein 1.328 Mitglieder in 19 Abteilungen. Die Ehrenamtlichen des Vereins leisteten im vergangenen Jahr 10.000 Stunden für den Sport!

Der Mann der ersten Stunde und SSV-Vorsitzende Lutz Grau gibt Auskunft über 25 Jahre (Video).
Ein Vierteljahrhundert – da darf gefeiert werden. Gestern gehörte die Turnhalle der Landessportschule in Bad Blankenburg ganz den 350 Vereinsmitgliedern und geladenen Gästen. Wie es sich gehört zu Beginn: Grußworte und Ehrungen für unermüdliche ehrenamtliche Arbeit.
Sehen und gesehen werden: Albert Weiler, CDU-Bundestagsabgeordneter, Andreas Grünschneder, 2. Beigeordneter des Landrats; Dr. Steffen Kania, CDU-Kreischef; Frank Persike, Vorstandsvorsitzender des Kreissportbundes; Bettina Fiedler, Saalfelder Vize-Bürgermeisterin; Andrea Wende, Bürgermeisterin von Unterwellenborn; Martin Beyer, Sparkassen-Vorstand und zahlreiche Vertreter der Wirtschaft aus dem Landkreis.

Die Vereinsmitglieder selbst waren es dann, die für die zum Sport passenden Show-Einlagen sorgten.

Die Showband ANNRED aus Nordhausen sorgte dafür, dass kräftig das Tanzbein geschwungen werden konnte. Durch den Abend führte Hendrik Püschel.

6. Auflage von „Getting tough – The Race“ in Rudolstadt


Der Extrem-Hindernislauf „Getting Tough – The Race“ in Rudolstadt fand gestern zum sechsten Mal statt. Mehr als 2.500 Frauen und Männer gingen auf die 24 Kilometer lange Strecke, auf der mehr als 150 Hindernisse (teils im nassen Element) zu bezwingen waren. Sieger wurde zum vierten Mal hintereinander Hagen Brosius (obere Fotos) aus Potsdam mit Riesenvorsprung. Er kam zudem mit nicht für möglich gehaltenen Streckenrekord von 1:59:32 Stunden ins Ziel. Susanne Krauß aus Rudolstadt war die Strecken-Königin bei den Frauen. Es waren deutlich weniger Zuschauer gekommen als in den Vorjahren.

Wildgammelfleisch beim Discounter: Lieber einheimisches Wild kaufen

Die Verbrauchersendung „Markt“ des Norddeutschen Rundfunks (Link zum Beitrag des NDR) deckte vor kurzem auf, dass Tiefkühlwildfleisch aus Australien, Texas, Argentinien oder Neuseeland eine erschreckende Qualität aufweist. Es rieche schlecht, schmecke alt und fad und sei bisweilen überjährige Tiefkühllagerware. Wildschweinfleisch aus Australien schmecke gar nach Fäkalien. Im Übrigen stamme das vermeintliche Wildbret nicht zwingend von Wildschweinen, auch das Fleisch verwilderter Hausschweine werde als „Wildfleisch“ deklariert. Aus Argentinien stammende gefrorene Hasenfleischstücke seien über ein Jahr alt und schmecken nach Leber.

Die „Markt“-Experten empfehlen den Verbrauchern: Kaufen Sie ihr Wildfleisch ausschließlich vom Jäger oder Förster. Da die Wildschweinbestände derzeit landesweit überhöht sind und durch die Jäger reduziert werden, besteht aktuell ein großes Fleischangebot – zum Vorteil des kostenbewussten Verbrauchers, der jetzt zuschlagen sollte.

Das regionale Wildfleischangebot ist von herausragender Qualität, absolut frisch und zudem preislich deutlich günstiger. Im Übrigen ist das heimische Wildfleischangebot mit Rot-, Reh-, Dam-, Muffel- und Schwarzwild ausgesprochen vielfältig.

Foto: Bratwurst vom Hirsch

Johanneskirche Saalfeld: Benefizkonzert der Thüringer Sängerknaben

Die Thüringer Sängerknaben und die Schüler der Johannesschule Saalfeld gestalten am morgigen 2. Dezember um 17.00 Uhr in der beheizten Johanneskirche Saalfeld ein Benefizkonzert. Musikalisch wird das Konzert von Kantor Andreas Marquardt geleitet.

Die Lesungen der Advents- und Weihnachtsgeschichten wird in diesem Jahr Axel Thielmann, bekannt als Sprecher bei Figaro, MDR Info und MDR Kultur, übernehmen. Das Konzert wird auch wie in jedem Jahr durch den Förderverein der Johannesschule Saalfeld veranstaltet, dessen Erlöse für neue Projekte zum Wohle der Schüler verwendet wird.

Karten sind im Kirchbüro erhältlich sowie in der Tourist-Information Saalfeld, der Gertruden-Apotheke, im Blumenfachgeschäft Florales und an der Abendkasse.

6. Auflage von „Getting Tough – The Race“

Am kommenden Samstag ist es in Rudolstadt wieder so weit: Zur sechsten Auflage von „Getting Tough – The Race“ werden rund 3.000 Läufer an den Start gehen. Noch mehr Hindernisse (ca. 150 an der Zahl), alles noch größer und schwieriger.

Kurzfristige Anmeldungen sind noch möglich, am Renntag kann man ab 7 Uhr (anmelden!) vor Ort frühstücken.

Bereits am Freitagabend gibt es wie im Vorjahr (Foto) den Sprint (18 Uhr). Das Hauptrennen am Samstag startet um 10 Uhr auf der Bleichwiese.

Leckeres Wildbret aus heimischen Wäldern

Jetzt schon an den Weihnachtsbraten denken! ThüringenForst, landesweit größter Anbieter von frischem, heimischem Wildfleisch, erhöht in der Hauptjagdzeit seine Angebotspalette. Damit wird auf das anstehende Nachfragehoch seit Oktober reagiert, um auch alle Wünsche nach einem Wildbraten zum Weihnachtsfest befriedigen zu können. Denn nicht nur der Privatverbraucher, auch die Küchenchefs vieler Restaurants und sogar Spitzenköche haben das gesunde und naturbelassene Bioprodukt für sich neu entdeckt.

Heimisches Wildfleisch: Natürlicher und gesunder Fleischgenuss aus der Region
Jährlich setzt die Landesforstanstalt knapp 400 Tonnen Wildbret, insbesondere Rot-, Reh- und Schwarzwild um. „Wildbret ist ein hochwertiges Lebensmittel und liegt voll im Trend der leichten, fettarmen, aber biologisch vollwertigen Küche“, so Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand. Wildfleisch hat gegenüber dem Fleisch von Schlachttieren einen erheblich geringeren Fettanteil und einen höheren Eiweißanteil. Es ist kalorienarm, reich an Mineralstoffen wie Kalzium, Eisen, Phosphor und Vitaminen. Wildfleisch ist bekömmlich und leicht verdaulich, was gerade für Senioren und Kinder wichtig ist. Und: „Wildbret ist von Tieren, die in natürlicher Umgebung aufwuchsen, sich von Waldkräutern, Gräsern und Eicheln ernährten und als regionales Produkt auch durch keinen Tiertransport gestresst wurden“ so Gebhardt abschließend.

Wildfleisch eignet sich gut zum Einfrieren
Wildfleisch eignet sich gut zum Einfrieren bei -18 Grad. Das Fleisch wird bei diesem Prozess sogar noch etwas mürber und gewinnt damit an Qualität. Reh und Hirsch lassen sich so 12 Monate, Wildschwein 6 Monate, Hase und Wildkaninchen bis zu 8 Monate lagern. Zu beachten ist, dass das Fleisch zuvor nicht gewaschen und auch nicht mariniert werden darf. Vakuumiertes Wildfleisch hält sich ca. eine Woche, frisches Wildfleisch aus dem Kühlschrank sollte binnen zwei Tagen verbraucht werden. Wildfleisch ist nicht für den Rohverzehr geeignet. Gefrorenes Wildfleisch sollte im Kühlschrank langsam aufgetaut werden, austretender am besten in einem Gefäß auffangen und wegschütten. Das Beizen und Spicken von Wildfleisch ist bei der heutigen Qualität nicht mehr erforderlich. Gehört aber der mild säuerliche, würzige Geschmack beim Wild für Sie dazu, spricht natürlich nichts dagegen.

Frisches Wildfleisch in jedem Forstamt oder vom Hofladen Willrode
An jedem der 24 Forstämter der Landesforstanstalt wird derzeit frisch erlegtes, lebensmittelhygienisch einwandfreies Wildbret direkt von der Wildkühlzelle zum Verkauf angeboten. Die Abnahmepreise von ganzem Wild in den Forstämtern bewegt sich, je nach Wildart, zwischen 3 und 5 Euro pro kg (in der Decke, mit Haupt, mit Läufen). Wer nur kleine oder veredelte Portionen kaufen will, kann sich an das Forsthaus Willrode bei Erfurt wenden oder an den Metzger seines Vertrauens, dann allerdings zu höheren Preisen. Übrigens bietet ThüringenForst eigens ein Wildkochbuch zur Zubereitung von heimischem Wildbret an, erhältlich in den meisten Forstämtern.

Foto: Daniela Tröger. Auch in der Pfanne macht sich Wildfleisch positiv bemerkbar: Der Fleischschwund durch Erhitzen ist vergleichsweise gering.

2. Christomarkt zum Martinstag in Altengesees

Am 10. und 11. November 2017 findet in Altengesees zum zweiten Mal ein großer Christomarkt zum Martinstag statt. Nach der Premiere im vergangenen Jahr (Foto) sind nun wieder Jung und Alt willkommen, wenn es heißt in gemütlicher Runde die schönen Produkte und das liebevolle Umfeld zu entdecken. Dazu laden die Werkstätten Christopherushof am Freitag ab 15:30 Uhr und am Samstag ab 15:00 auf das Gelände der Werkstätten in Altengesees 29 (Ortsteil von Remptendorf) ein.„Lassen Sie uns am Martinstag gemeinsam in stilvoller Atmosphäre verweilen und genießen. Gutes Essen und Trinken sowie viele Licht- und Wärmequellen schaffen eine angenehme Atmosphäre und machen Vorfreude auf die nahende Adventszeit. Wir freuen uns auf viele Gäste“, sagt Bettina Schmidt, Geschäftsbereichsleiterin Eingliederungshilfen der Diakoniestiftung.

An verschiedenen Ständen werden handgefertigte Waren aus der Töpferei, Weberei, Korbflechterei, Tischlerei, Zigarrenmanufaktur und Kreativwerkstatt angeboten. Es gibt Dekorations- und Geschenkideenideen, gesteckt oder gebunden mit Kerzen aus dem Kerzenstall. Die Christo-Bäckerei und Christo-Molkerei bieten ihre Produkte an und laden zum Verkosten von Plätzchen und Gebäck ein.

Text & Fotos: Sandra Smailes

7. Thüringer Bädernacht am 4. November 2017

„Eintauchen und Wohlfühlen – in der kühlen Jahreszeit“ – das ist das Motto zur 7. Thüringer Bädernacht am 4. November 2017. Insgesamt 19 Thermen, Erlebnisbäder und Wellnesshotels bieten ein abwechslungsreiches Programm bis spät in die Nacht an.

In der Avenida-Therme Hohenfelden können die Besucher belebende Aufgüsse in der Saunalandschaft genießen oder beim Klangschalenkonzert im Ruhehaus entspannen. Die Kyffhäuser-Therme lädt zum Wohlfühlabend bei Kerzenschein, Live-Musik und einer beeindruckenden Feuer- und Lichtshow ein. Film ab heißt es im SAALEMAXX! Das Erlebnisbad in Rudolstadt verwandelt sich zur Bädernacht in einen außergewöhnlichen Kinosaal mit Wasserliegen, Aqua-Lounges und Popcorn. Sibirisch Heiss wird es dagegen in der Solewelt Bad Salzungen u. a. bei Themenaufgüssen wie „Ruf der Tundra“, Babajaga-Massage und Stockbrot am Feuer. Die Friederiken-Therme entführt in eine Welt aus 1001 Nacht mit Bauchtanz, orientalischen Aufgüssen und Leckereien.

Musisches Baden auf ganz besondere Weise zelebriert, das gibt es beim LIQUID SOUND FESTIVAL (03./04.11.) in der Toskana-Therme in Bad Sulza, welches dieses Jahr im Verbund mit der Bädernacht stattfindet. Live-Musik, Traumklänge sowie Licht und Videoinstallation im und am Wasser werden die Besucher verzaubern. Für alle die gern aktiv sind, ist das kostenfreie Aqua-Fitness Angebot in der Thüringen-Therme (Mühlhausen) als auch das Aquacycling- und Aquajogging-Angebot in der Erfurter Schwimmhalle Johannesplatz genau das Richtige. Entspannung pur gibt es anschließend bei einer Relax-Massage oder einem Beauty-Aufguss.

Alle Partner der 7. Thüringer Bädernacht:
• ARDESIA-Therme Bad Lobenstein
• Avenida-Therme Hohenfelden
• aquaplex Freizeit- und Sportbad Eisenach
• AKZENT Aktiv & Vital Hotel Thüringen**** Schmalkalden
• Badehaus Nordhausen
• Bio-Seehotel**** Zeulenroda
• Freizeitzentrum Rohrer Stirn Meiningen
• Friederiken Therme Bad Langensalza
• H2Oberhof Wellnessbad
• Hofwiesenbad Gera
• Kyffhäuser-Therme Bad Frankenhausen
• SAALEMAXX Freizeit- und Erlebnisbad Rudolstadt
• Schwimmhalle Johannesplatz Erfurt
• SOLEWELT Bad Salzungen
• SonneBad Sonneberg
• Thüringentherme Mühlhausen
• Toskana Therme Bad Sulza
• Vitalpark Heilbad Heiligenstadt
• WAIKIKI Thermen- und Erlebniswelt am Zeulenrodaer Meer

Das ganze Bädernacht-Programm im Überblick

Foto: Guido Werner, TTG

Heute ist „Tag des Einbruchschutzes“

Die Tage werden kürzer, es wird wieder früher dunkel. Für Einbrecher ergeben sich damit mehr gute Gelegenheiten, unbehelligt zu Werke zu gehen. Die Polizei informiert die Bevölkerung daher zu dieser Jahreszeit verstärkt zum Thema Einbruchschutz: Rund um den Tag des Einbruchschutzes am 29. Oktober gibt es bundesweit wieder zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen im Rahmen der Einbruchschutzkampagne K-EINBRUCH. Zudem wurde die Kampagnenwebsite neu gestaltet und bietet jetzt noch übersichtlicher umfassende Informationen zu geeigneter Sicherungstechnik und den von der Polizei empfohlenen Verhaltensmaßnahmen.

Der Internetauftritt wurde komplett überarbeitet und den heutigen Webstandards angepasst, so dass die Seite jetzt auch auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets optimal angezeigt wird. „Mit diesem so genannten Responsive Design und barrierefreien Elementen wollen wir das Thema Einbruchschutz für die Bürgerinnen und Bürger noch attraktiver darstellen und sie dafür sensibilisieren, in geprüfte und zertifizierte Sicherungstechnik zu investieren“, so Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Denn viele unterschätzen das Risiko, ins Visier von Einbrechern zu geraten. Der Einbruchreport der Deutschen Versicherer belegt, dass jeder Zweite dem Irrtum unterliegt, bei ihm sei nichts zu holen. Jeder Vierte glaubt, seine Wohnung sei ausreichend geschützt. Dabei werden häufig entscheidende Sicherheitsvorkehrungen vernachlässigt (Link zum Einbruchreport). Doch durch richtiges Verhalten und die richtige Sicherungstechnik können viele Einbrüche verhindert werden. So erhalten die Besucher der Kampagnenwebsite unter anderem produktneutrale Tipps zur Sicherung von Fenstern und Türen oder des Grundstücks, zu einfachen Verhaltensmaßnahmen sowie Informationen zur staatlichen Förderung von Maßnahmen zum Einbruchschutz.

Darüber hinaus findet jedes Jahr im Herbst am Tag der Zeitumstellung der „Tag des Einbruchschutzes“ statt. Unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“ informiert die Polizei rund um den 29. Oktober mit vielen Aktionen über Einbruchschutz und gibt Sicherheitsempfehlungen. Kooperationspartner wie Fachbetriebe und Versicherungen beteiligen sich ebenfalls an der Aufklärungsarbeit und zeigen, wie Bewohner ihr Haus sicherer machen können.

Seit dem 15.09.2017 hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) den Zuschuss für Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz in ihrem Produkt „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss“ (455) geändert. Der Zuschusssatz beträgt nun 20 Prozent der förderfähigen Investitionskosten pro Antrag. Übersteigen die förderfähigen Investitionskosten 1.000 Euro, werden die ersten 1.000 Euro mit 20 Prozent und die restlichen Kosten mit 10 Prozent gefördert.
Weitere Informationen.

Geil, geiler, Stoppelcross!

Für ein gut besuchtes Volksfest braucht es im Oktober nicht viel: Ein abgeerntetes Getreidefeld, waghalsige Motorrad- und Quad-Fahrer, Benzin und strahlenden Sonnenschein. Alles war heute in Kleingeschwenda (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) bei der zweiten Auflage des Stoppelcross gegeben. Rund 200 Motorradfahrer sowie mehr als vier Dutzend Quad- und ATV-Akteure gingen an den Start. Bereits gestern bewunderten hunderte Zuschauer gewagte Sprünge der Cross-Artisten von weit mehr als 30 Metern.

Endlich ein sehr erwachsener MINI

Kleiner Mini mal ganz groß: So muss man dann wohl inzwischen sowohl den Innen- als auch den Kofferraum des Clubman beschreiben. Neben genügend Raum für fünf vollwertige Sitzplätze passt in den Kofferraum inzwischen auch deutlich mehr als nur ein Wochenendeinkauf. Geblieben ist vor allem, was den Zwerg aus England schon immer auszeichnete: Sein schönes unverwechselbares Gesicht in der automobilen Menge.

Der doppelbödige Kofferaum hinter den zweiflügeligen Türen im Heck schluckt jetzt 360 bis 1.250 Liter.

Eingefleischte Mini-Fans werden sich besorgt fragen: Eine Gesamtlänge von rund 4,25 Meter, 1,80 Meter breite und ein Radstand von 2,67 Meter. Ist das überhaupt noch Mini? Ja, ja und nochmals ja! Spätestens wenn man auf dem Fahrersitz Platz nimmt. Vielfach verstellbar und ebenso bequem wie die hinteren Sitze. Das gesamte Innenleben wirkt deutlich wertiger als bisher. Die variablen Sportsitze sind auch für größer gewachsene Fahrer und Beifahrer ausreichend komfortabel.
Was im direkten Blick des Fahrers liegt, kann mit Fug und Recht als übersichtlicher Arbeitsplatz bezeichnet werden. Wer das schicke Lederlenkrad nicht ordert, ist selbst schuld!

Das Cockpit hat sich verändert und ist dennoch Mini-typisch geblieben. In der Mitte gibt es jetzt ein Multifunktionsdisplay mit einem beleuchteten LED-Kranz. Dieser Lichtorgelbogen liefert unentwegt Informationen. Wer sich lieber auf das Wesentliche konzentrieren möchte: Man kann das auch abschalten. Das Mini Connected genannte Infotainment-Angebot bietet neben Navigations- und Musikdiensten auch zahlreiche internetbasierte Services. Technik-Freaks wird’s freuen, wenngleich das Studium der Bedienungsanleitung einige Zeit beansprucht. Weniger schön im Cockpit: Was wie verchromtes Metall aussieht ist leider nur Plastik.
Die vorderen mehrfach verstellbaren Sportsitze sind ein wahrer Genuss.

Die Beschleunigung aus dem Stand ist beachtlich, das Automatikgetriebe schaltet butterweich. Die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h ist nichts für 192 Pferdestärken. Sehr erfreulich: Selbst jenseits der 160 km/h ist die Beschleunigung spürbar, wenn man auf den “Pinsel” tritt. Und auch jenseits der 200 km/h bleibt der Clubman unbeirrt in der Spur. Der Hersteller gibt die Höchstgeschwindigkeit mit 228 km/h an – das ist nicht gelogen! Wer sich häufig in diesem Bereich bewegt, sollte dann aber nicht erwarten, dass er mit dem angegebenen Drittelmix von 7.2 l Superbenzin auskommt. Kraft kommt von Kraftstoff! Geht es auf die Landstraße, spürt man sofort, dass BMW kräftig nachgeholfen hat. Nicht mehr jeder Pflasterstein kommt im Lendenwirbelbereich spürbar an. Federn und Dämpfer verrichten ihre Aufgaben gekonnt.
Statt des einst riesigen Tachos ist jetzt ein Multifunktionsdisplay bereits zum Grundpreis obligatorisch.

Schumacher-Jünger werden rechtzeitig gewarnt, wenn ihr Gasfuß größer ist als das fahrerische Können. Wenn der Clubman über die Vorderräder zum Kurvenausgang schiebt, kündigt er damit die Grenzen der Haftung rechtzeitig an. Die Lenkung ist wie eh und je sehr direkt. Und wer es unterwegs gern sehr schnell mag: Die Auffahr- und Personenwarnung mit Anbremsfunktion solte dann gegen Aufpreis dabei sein!

Unser Fazit: Viel Fahrspaß, nette Gimmicks, endlich ausreichend Platz. War es bisher noch nie billig, einen Mini zu fahren, so hat sich (leider) nichts geändert. BMW lässt grüßen. Andererseits dürfen sich Neuwagen-Käufer darüber freuen, dass kaum ein anderes Auto in den ersten vier Jahren so wertstabil ist wie der Mini. Wer ein Auto möchte, das nicht nur anders aussieht, sondern auch anders ist, der wird sich vom Preis nicht schrecken lassen. Einen Minuspunkt gibt es für die nach wie vor schlechte Sicht nach hinten. Die Parkkamera ist somit Pflicht. Freundlich: Garantie zwei Jahre von der Erstzulassung an, verlängerte Gewährleistung auf drei oder fünf Jahre gegen Aufpreis. Wer sich endlich einen Mini im Kompakt-Segment gewünscht hat, der auch familien- und langstreckentauglich ist, ist mit dem Clubman sehr gut bedient. Wer es weiter haben möchte wie bisher: Alle anderen Mini-Modelle kann man nach wie vor ordern.

Preislich beginnt der Clubman bei 22.850 Euro. Wir fuhren den Mini Cooper S Clubman Automatik mit Zweiliter-Motor und 192 PS (Technische Daten und Verbrauchswerte im PDF Der Grundpreis liegt hier bei 28.300 Euro. Mit reichlich Sonderausstattung kommt die stolze Summe von 43.600 Euro (Listenpreis) heraus. Realistisch vom Hof des Händlers fährt dieser Clubman derzeit für 37.490 Euro.

Probefahren kann man dieses und andere Mini-Modelle bei Autohaus Fiebig in Jena (Telefon: 03641 2230-141)

Vierbeiner beenden Freibad-Saison in Saalfeld

Zum 9. September endet die Saison 2017 im Saalfelder Freibad. Während der Winterpause können die verschiedenen Angebote in der Saalfelder Schwimmhalle genutzt werden.

Als letztes Angebot offeriert das Freibad am 11. September von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr erstmals ein Hundeschwimmen (Eintritt 1,50 Euro je Hund).