Show in luftiger Höhe überm Thüringer Meer

Da stockte mehr als 9.000 Besuchern an der Linkenmühlenbrücke doch heute glatt der Atem: Die Geschwister Weisheit aus Gotha präsentierten Akrobatik vom Allerfeinsten. Alexander Weisheit in mehr als 60 Metern Höhe begeisterte sowohl im Handstand als auch mit einem Trompeten-Solo. Die Bürgermeister von Altenbeuthen und Gössitz trauen sich, selbst überm Thüringer Meer unterm Motorrad zu schweben. 73 Jahre nach der Sprengung der Linkenmühlenbrücke fuhren erstmals wieder an dieser Stelle Motorräder über den Hohenwartestausee. Bei herrlichem Frühlingswetter und vor begeisterten Zuschauern. Möglich machten das Ganze der unermüdliche ehemalige Landrat von Saalfeld-Rudolstadt Hartmut Holzhey als Vordenker und Organisator sowie hunderte fleißig Helfer.

Mit dem großen Spektakel soll erneut für den Neubau der 1945 gesprengten Brücke geworben werden. Die Brücke wieder zu errichten, ist aus Sicht vieler Kommunalpolitiker öffentliche Daseinsvorsorge – und keine Fördermaßnahme für den Fremdenverkehr. An Politprominenz u. a. gesichtet: Albert Weiler (MdB, CDU), Maik Kowalleck (MdL, CDU), Rainer Kräuter (MdL, Linke), Thomas Fügmann (Landrat Saale-Orla-Kreis, CDU), Marko Wolfram (Landrat Saalfeld-Rudolstadt, SPD), Matthias Graul (Bürgermeister von Saalfeld), Jörg Reichl (Bürgermeister von Rudolstadt). Die rot-rot-grüne Landesregierung glänzte durch Abwesenheit, ebenso die Thüringer Tourismus-„Oberen“.

Viele machten von der einmaligen Möglichkeit Gebrauch, das Thüringer Meer aus der Vogelperspektive zu betrachten. Zehn Minuten Helikopter-Flug machten es möglich.

1. SSV Saalfeld 92 e. V. feierte sein 25-jähriges Bestehen

So fing einst alles an beim 1. SSV Saalfeld 92 e. V.: 156 Mitglieder in 5 Abteilungen. Im Jahr seines 25-jährigen Bestehens hat der Sportverein 1.328 Mitglieder in 19 Abteilungen. Die Ehrenamtlichen des Vereins leisteten im vergangenen Jahr 10.000 Stunden für den Sport!

Der Mann der ersten Stunde und SSV-Vorsitzende Lutz Grau gibt Auskunft über 25 Jahre (Video).
Ein Vierteljahrhundert – da darf gefeiert werden. Gestern gehörte die Turnhalle der Landessportschule in Bad Blankenburg ganz den 350 Vereinsmitgliedern und geladenen Gästen. Wie es sich gehört zu Beginn: Grußworte und Ehrungen für unermüdliche ehrenamtliche Arbeit.
Sehen und gesehen werden: Albert Weiler, CDU-Bundestagsabgeordneter, Andreas Grünschneder, 2. Beigeordneter des Landrats; Dr. Steffen Kania, CDU-Kreischef; Frank Persike, Vorstandsvorsitzender des Kreissportbundes; Bettina Fiedler, Saalfelder Vize-Bürgermeisterin; Andrea Wende, Bürgermeisterin von Unterwellenborn; Martin Beyer, Sparkassen-Vorstand und zahlreiche Vertreter der Wirtschaft aus dem Landkreis.

Die Vereinsmitglieder selbst waren es dann, die für die zum Sport passenden Show-Einlagen sorgten.

Die Showband ANNRED aus Nordhausen sorgte dafür, dass kräftig das Tanzbein geschwungen werden konnte. Durch den Abend führte Hendrik Püschel.

6. Auflage von „Getting tough – The Race“ in Rudolstadt


Der Extrem-Hindernislauf „Getting Tough – The Race“ in Rudolstadt fand gestern zum sechsten Mal statt. Mehr als 2.500 Frauen und Männer gingen auf die 24 Kilometer lange Strecke, auf der mehr als 150 Hindernisse (teils im nassen Element) zu bezwingen waren. Sieger wurde zum vierten Mal hintereinander Hagen Brosius (obere Fotos) aus Potsdam mit Riesenvorsprung. Er kam zudem mit nicht für möglich gehaltenen Streckenrekord von 1:59:32 Stunden ins Ziel. Susanne Krauß aus Rudolstadt war die Strecken-Königin bei den Frauen. Es waren deutlich weniger Zuschauer gekommen als in den Vorjahren.

Geil, geiler, Stoppelcross!

Für ein gut besuchtes Volksfest braucht es im Oktober nicht viel: Ein abgeerntetes Getreidefeld, waghalsige Motorrad- und Quad-Fahrer, Benzin und strahlenden Sonnenschein. Alles war heute in Kleingeschwenda (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) bei der zweiten Auflage des Stoppelcross gegeben. Rund 200 Motorradfahrer sowie mehr als vier Dutzend Quad- und ATV-Akteure gingen an den Start. Bereits gestern bewunderten hunderte Zuschauer gewagte Sprünge der Cross-Artisten von weit mehr als 30 Metern.

In Großgölitz „sangen“ die Kettensägen

Zum fünften Mal in Folge: Florian Lindner rief nach Großgölitz – und Kettensägekünstler aus acht Ländern kamen auch 2017 in die zu Bad Blankenburg gehörende 80-Seelen-Gemeinde. Unter dem Motto „500 Jahre Reformation – die Welt im Jahr 1517“ entstanden zur “Musik” laut kreischender Kettensägen am vergangenen Wochenende aus mannshohen Eichenstämmen fantasievolle Figuren.
Einziger Wermutstropfen für die zahlreichen Besucher: Im nächsten Jahr ist “Sendepause”, das 6. Destillenfestival wird es erst in zwei Jahren geben.

Nachlese Rudolstadt-Festival 2017

Mehr geht nicht: Nach Veranstalter-Angaben fanden am vergangenen Wochenende rund 100.000 Besuchern den Weg zum 27. Rudolstadt-Festival – ein neuer Rekord. Beim Eröffnungskonzert am Donnerstagabend mit Amy Macdonald war der Andrang am größten. Am dritten Festivaltag musste sogar der Verkauf von Tagestickets aus Kapazitätsgründen gestoppt werden! Nach Schottland in diesem Jahr liegt der Länderschwerpunkt 2018 auf Estland.

Fotos: Christian Engel

Fans? Radaubrüder!

Die Polizei in Jena: „Dass die Selbstverpflichtung der Jenaer Fans des FC Carl Zeiss zu rechtskonformen Verhalten nicht mal das Papier wert ist, auf dem sie geschrieben steht, zeigte sich nach dem gestrigen Fußballspiel. Aggressiv und gewaltbereit zogen 350-400 Jenaer Fans im Anschluss an das Spiel lautstark von der alten Brauerei stadteinwärts. Dabei beanspruchten sie die gesamte Breite der Kahlaischen Straße und bewarfen die Einsatzfahrzeuge der Polizei und die Beamten selbst mit Pyrotechnik und Flaschen. Es kam zu massiven Beleidigungen gegen die Beamten und dem mittlerweile leider üblichen Skandieren von polizeifeindlichen Slogans.

Im Rahmen der Diskussionen beim Neubau des Jenaer Stadions drängte die Polizei aus Sicherheitsaspekten in der Vergangenheit zu einer Verlegung des Jenaer Fan-Blocks in die Nordkurve. Dies wird von den Fans aus Gründen der Tradition abgelehnt. Die Fans boten daraufhin eine Selbstverpflichtung an, in der der sie versprachen, jegliche Rechtsverstöße in Eigenregulierung zu unterbinden.

Mehrere Tausend Fans hatten am 1. Juni, nachdem feststand, dass der FC CZ in die 3. Liga aufsteigt, den Innenraum des Stadions gestürmt. Viele gingen auf Trophäenjagd. Große Stücke des Rasens wurden herausgerissen, Sitzbänke demoliert, die Tore aus der Verankerung gerissen und die Netze zerschnitten. Viele Fans hatten dazu Scheren und Messer dabei. Der Schaden geht in die Tausende.“
Alle Fotos: Stadt Jena

Ein schönes Stück Heimat

Was haben Schloss Kochberg, der Luisenturm, Schloss Weißenburg und das Flößerei-Museum gemeinsam? Sie alle liegen in der Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel, der flächenmäßig größten im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Die insgesamt 32 Ortsteile links und rechts der Saale nehmen mehr als zehn Prozent der Landkreisfläche ein = 122,3 Quadratkilometer. Ein schöner Flecken Heimat zwischen Saaletal, Uhlstädter Heide, Hexengrund und Hirschgrund. Viele Gründe für einen Osterspaziergang!
Der langjährige Bürgermeister der Gemeinde, Peter Schröter, hat mit der Kamera Sehenswertes dokumentiert.

Rohrbach: Aus Bolzplatz wird Eisbahn

Eine Natureisbahn auf dem Dorf? Geht! Ein rühriges Sextett der Freiwilligen Feuerwehr Rohrbach (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) ist seit vergangenen Samstag dabei, aus dem Bolzplatz eine Eisbahn zu machen. Wenn alles gut geht, und die frostigen Temperaturen anhalten, können ab Samstag die Schlittschuhe übers Eis gleiten.
Alle Fotos: Markus Voigt

Getting tough – The Race: Läuft!

Erstmals in der Geschichte von „Getting Tough – The Race“ findet am heutigen Abend auf der Bleichwiese in Rudolstadt ein Sprintwettkampf statt. Mehr als 200 Läufer sind unterwegs. Um 21 Uhr findet dann der Finallauf statt.
Morgen nehmen dann rund 3.000 Frauen und Männer aus dem In- und Ausland die Laufstrecke in Angriff: Nahezu 150 künstliche und natürliche Hindernisse müssen auf der 24 Kilometer langen Strecke bewältigt werden., wobei die meisten Starter vor allem mit den zahlreichen Wasserhindernissen zu kämpfen hatten.gt1gt-3gt-2gt-5
Fotos: Markus Voigt

Holz-Flori & Friends lassen Kettensägen kreischen

Bereits das IV. Destillenfestival findet an diesem Wochenende im Bad Blankenburger Ortsteil Großgölitz statt. Holz-Flori Florian Lindner hatte zwölf Kettensägenkünstler aus zehn Nationen geladen. Aus mannshohen Eichenholzstämmen entstehen kunstvolle Skulpturen zum Thema vier Jahreszeiten. Jeder Künstler sägt zu je einem zu einem Monat eine Skulptur. Am heutigen Sonntag (Eintritt: 6 Euro) finden zwei Speedcarvingshows (Schnellschnitzen in 60 Minuten) statt – jeweils 10 Uhr und 16 Uhr. Anschließend werden die Skulpturen versteigert.
Ein Thüringer Spezialitätenmarkt gehört ebenso dazu wie die Krönung der „II. Thüringer Schnapsdrossel“, eine Strohhüpfburg und Speis & Trank. Die Gölitzwänder-Destille kann besichtigt werden.

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