Saalfelder Bürgermeister-Kandidat Dr. Steffen Kania: „Bürgerbeteiligung statt Gängelei“

Als erster Kandidat für das Amt der Bürgermeisters in Saalfeld warf heute Dr. Steffen Kania (CDU) seinen Hut in den Bewerberring. Der 43-jährige promovierte Urologe will seinen Wahlkampf unter das Motto “Saalfeld gemeinsam gestalten” stellen. In seinem 9-Punkte-Programm (ausführlich dazu am Samstag) steht ganz oben: “Bürgerbeteiligung statt Gängelei”. “Verbotssatzungen sind mir ein Gräuel! Im Vordergund steht für mich, Eigeninitative zu fördern und die Bürger in Entscheidungsprozesse rechtzeitig einzubeziehen”, sagt der derzeitige Stadtratsvorsitzende und CDU-Kreischef. Dr. Steffen Kania ist verheiratet und hat einen 17-jährigen Sohn. Der Kandidat ganz persönlich:

Das wollte ich als Kind gern werden: Rechtsanwalt.

Wie beginnt Ihr Arbeitstag? Mit Kaffee und der Planung.

Wie sieht für Sie ein perfekter freier Tag aus? Ausschlafen, mit der Familie frühstücken, Gartenarbeit.

Tee oder Kaffee, Bier oder Wein, Sekt oder Selters?
Kaffee, Bier und weder noch.

Was ist für Sie das größte Unglück? Wenn ein Familienmitglied schwer erkranken würde.

Bitte ergänzen Sie: Thüringen ist für mich … … das schönste Bundesland Deutschlands.

Was war Ihre bisher größte Leistung? Gemeinsam mit meiner Frau unseren Sohn so zu erziehen, dass er eigenständig seinen Weg gehen kann.

Und Ihr bisher größter Fehler? Das sollen besser andere feststellen.

Mein großes Ziel ist es: Bürgermeister in Saalfeld zu werden.

Was ist Ihre Stärke? Auch unter Stress schnell Entscheidungen treffen zu können.

Was ist Ihre Schwäche? Gutes Essen.

Worüber können Sie sich richtig aufregen? Intoleranz und Ignoranz.

Wer ist Ihr politisches Vorbild? Helmut Kohl. Im Lokalen: Dr. Jochen Tscharnke und Frieder Lippmann.

Was war der beste Rat, den Sie je erhalten haben?
Reg dich nicht auf. Und: Man sieht sich stets zwei Mal im Leben.

Welchen Ratschlag würden Sie Ihrem Sohn mit auf den Weg geben?
Höre stets den Rat anderer, aber entscheide selbst.

Wofür sind Sie dankbar? Im Leben stets Menschen gefunden zu haben, die mich mit Rat und Tat begleiteten.

Mein Lebensmotto: Steh einmal öfter auf als du hingefallen bist.

Direktkandidaten im WK 195: Stephanie Erben (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

In eigener Sache: Wir haben alle Direktkandidaten der im Bundestag bzw. im Thüringer Landtag vertretenen Parteien – zuzüglich der FDP – angeschrieben und um Antwort bis zum 15.9.2017 gebeten. Wir veröffentlichen die Antworten nach dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Das war´s dann für uns in Sachen Wahl – Parteiprogramme können Sie, liebe Leser, auch selbst enträtseln.

Biografie der Kandidatin.

Das wollte ich als Kind gern werden: Opernsängerin (das bin ich übrigens auch geworden)

Wohin gehen Sie, wenn Sie ganz für sich sein wollen? In den Wald, momentan auch um Pilze zu suchen.

Wie beginnt Ihr Arbeitstag? Mit einem möglichst ausgiebigen Frühstück mit meiner Familie.

Wie sieht für Sie ein perfekter freier Tag aus? Ausschlafen, keine Termine und mal nicht noch einen Berg unbeantwortete Mails beantworten müssen.

Tee oder Kaffee, Bier oder Wein, Sekt oder Selters? Lieber Tee als Kaffee und wenn Alkohol, dann am liebsten einen trockenen Weißwein.

Was ist für Sie das größte Unglück? Ein Leben ohne Sinn, Hoffnung und Liebe.

Bitte ergänzen Sie: Thüringen ist für mich Wahlheimat, in der meine Tochter geboren wurde und der sie auch glücklich aufwachsen soll.

Wenn Sie einen persönlichen Wunsch frei hätten: Eine friedliche Welt ohne Hass, Hunger und Elend.

Was war Ihre bisher größte Leistung? Ich denke, das könnten wohl nur Andere, die mich gut kennen, objektiv beantworten.

Und Ihr bisher größter Fehler? Da fallen mir schnell so einige situationsbedingte, „alltägliche“ Fehler ein, die natürlich immer erst hinterher als solche zu erkennen sind. Den „größten Fehler“ in meinem Leben wüsste ich auf Anhieb aber gar nicht zu bestimmen.

Mein großes Ziel ist es: Einen Beitrag für eine solidarische und gerechte Gesellschaft zu leisten – und trotz möglicher Rückschläge immer genug positive Energie dafür aufbringen zu können.

Was ist Ihre Stärke? Selbst unter großem Stress Probleme strukturiert anzugehen und dabei möglichst lange freundlich zu bleiben.

Was ist Ihre Schwäche? Gelegentlich zu viele Aufgaben gleichzeitig lösen zu wollen. Mal „Nein“ sagen würde wahrscheinlich helfen.

Worüber können Sie sich richtig aufregen? Wenn Menschen glauben, dass sich in einer Demokratie wie der unseren durch Wahlen nichts ändern lässt.

Wer ist Ihr politisches Vorbild? Da gäbe es nicht nur einen Namen zu nennen. Aber den vielen Aufrechten, die selbst unter den widrigsten und unmenschlichsten Bedingungen in der Zeit des Nationalsozialismus immer wieder zu humanen, freiheitlichen Werten gestanden und dafür Unglaubliches erlitten haben, gehört mein allergrößter Respekt und meine Bewunderung. Denken Sie zum Beispiel an den evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer, der für seine Überzeugungen von den Nazis im Konzentrationslager Flossenbürg ermordet wurde.

Was war der beste Rat, den Sie je erhalten haben? Da fällt mir ein Aphorismus von Jochen Mariss ein: „Unsere Träume sind die Flügel, die uns in eine neue Wirklichkeit tragen.“

Welchen Ratschlag würden Sie Ihren Kindern geben? „Misch Dich ein, es lohnt sich, dafür zu kämpfen, die Welt für alle besser zu machen!“

Was fehlt Ihnen zum Glück? In den glücklichen Momenten überhaupt gar nichts! Im bewussten Reflektieren über diese Frage aber nicht mehr und nicht weniger als: Eine durchweg gut und humanistisch gebildete, tolerante, friedliche Gesellschaft, die auch wieder von gelebten Werten wie Respekt und Demut gekennzeichnet ist, auf einem intakten Planeten.

Wofür sind Sie dankbar? Für meine Familie, die mir immer wieder Halt gibt.

Mein Lebensmotto: Passend zum Reformationsjahr: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“

Bundestagskandidat Thomas L. Kemmerich: „Die Politik muss die Verantwortung für sich selbst an die Bürger zurück delegieren!“

In Thüringen muss man nach dem Markenkern der FDP nicht lange suchen. Denn der hat ein sympathisches Gesicht und einen Namen: Thomas L. Kemmerich, Landesvorsitzender der Freien Demokraten in Thüringen.

Kemmerich lacht gern, ist aber keiner dieser telegenen Dauerlächler, bei deren Anblick einem das Lachen vergeht und unwillkürlich die TV-Fernbedienung von allein wegzappt. Er trägt stets gut sitzende modische Anzüge, aber immer ohne die obligatorische Krawatte geschniegelter konturenloser Oberflächler. Er ist stets moderat im Ton, aber klar und verbindlich in der Ansage. Kemmerich ist kein Schreihals, verschafft sich aber stets Gehör. Er präsentiert sich seit einigen Jahren nur haarlos, aber nie gesichtslos. Der Mann ist ein Netzwerker wie aus dem Bilderbuch, wobei ihm werken wichtiger ist als Netz (womöglich gar samt doppeltem Boden). Kemmerich hat ein Faible für die närrische Zeit, aber närrisch ist er mitnichten. Tierischer Ernst ist ihm wahrlich abhold, andere nimmt er sehr wohl ernst.

Den Thüringer FDP-Spitzenkandidaten zeichnet eine für großgewachsene Politiker seltene Eigenschaft aus: Er begegnet anderen Menschen auf Augenhöhe. Und nicht nur seine Figur zeugt davon, dass dieser Mann keine Diäten braucht. Auch finanziell ist er auf Alimentierung durch ein Abgeordneten-Salär nicht angewiesen. Kurzum: Das krasse Gegenteil dessen, was sich mehrheitlich in deutschen Parlamenten herumtreibt. Doch genau da will er (nach einem Landtagsmandat im Freistaat zwischen 2009 und 2014) hin: Dieses Mal nach Berlin. Kemmerich ist Spitzenkandidat der Thüringer Liberalen und kann sich allen Umfragen zufolge berechtigte Hoffnungen machen, dem 19. Deutschen Bundestag anzugehören.

Mit einem Landsmann, der einst wenige Kilometer von seinem Geburtsort entfernt Bürgermeister war, verbindet ihn politisch nichts. Wenn Kemmerich einst als wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP im Thüringer Landtag ans Rednerpult trat, griffen die “sozial Gerechten” sofort nach ihren Betablockern. Daran hat sich bis heute nichts geändert. (Da muss der gebürtige Aachener nicht einmal erwähnen, dass Otto Graf Lambsdorff sein politisches Vorbild ist. U. a. wegen seines legendären Spruchs: „Nach meiner Überzeugung wirken wir alle am besten, wenn wir arbeiten, nicht wenn wir reden.“) Thomas L. Kemmerich redet nicht nur gern über Marktwirtschaft, er praktiziert sie tagtäglich. Und das seit Jahren erfolgreich. Zwar ist die Zahl der Filialen der Friseur Masson AG, der er seit ihrer Gründung vorsteht, auf derzeit 24 gesunken (21 Filialen in Thüringen, drei in Berlin – rund 150 Beschäftigte), aber das Unternehmen ist wirtschaftlich kerngesund.

Grundsätzlich geht es Kemmerich und anderen führenden Liberalen in Deutschland darum, die FDP wieder fest in den Parlamenten von Bund und Ländern zu verankern. Deshalb macht Thüringens erster Liberaler auch keinen Hehl daraus, dass er bei der nächsten Landtagswahl 2019 als Spitzenkandidat seiner Partei antreten wird. Sein Bundestagsmandat würde er im Erfolgsfall dann einem Nachrücker überlassen.

Andreas Kühn traf Thomas L. Kemmerich in Weimar, dem Lebensmittelpunkt des FDP-Politikers, und warf ein paar „Knochen“ auf den Tisch, mit der Bitte „Fleisch“ dazuzugeben. Dabei wurde Mineralwasser getrunken, aber nichts verwässert.

Stichwort Digitalisierung:
Kemmerich: Autobahnen zu erhalten, teils auch neu zu bauen, ist wichtig. Doch viel wichtiger sind endlich funktionierende Datenautobahnen! Es kann nicht sein, dass ein Hochtechnologieland wie Deutschland das Schlusslicht des globalen digitalen Zuges bildet. Thüringen verpasst hier viele Chancen und könnte doch – vor allem durch seine zentrale Lage – zu einem wirtschaftlichen Knotenpunkt werden, der Firmen anzieht und zukunftsträchtige Arbeitsplätze schafft.

Stichwort Steuern:
Kemmerich: Vielleicht weniger in Thüringen, wohl aber dort, wo die Wirtschaft richtig gut floriert, wird bereits ein qualifizierter Facharbeiter in der Industrie als Single mit dem Spitzensteuersatz belastet. Dieser sollte frühestens ab 70.000 Euro statt wie bisher ab 53.666 Euro greifen. Es ist nicht länger hinnehmbar, dass Lohn- und Gehaltserhöhungen Jahr für Jahr mehr Arbeitnehmer zu “Spitzenverdienern” stempeln. Auch die sogenannte “Reichensteuer” ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 256.304 Euro bedarf einer Korrektur.

Stichwort Grundeinkommen:
Kemmerich: Wenn wir das unsägliche Wort “bedingungslos” weglassen, bin ich dafür. Die FDP spricht nicht umsonst von einem solidarischen Bürgergeld. Dabei haben wir drei Gruppen im Auge: Heranwachsende, Rentner sowie Arbeitsunfähige aus gesundheitlichen Gründen. Diese Geld sollte antragslos gezahlt werden – das Finanzamt kann Berechtigte mühelos erkennen und prüfen. Das solidarische Bürgergeld sollte das Niveau der Grundsicherung haben.

Stichworte Asyl & Zuwanderung:
Kemmerich: Für politisch Verfolgte nach unserem Asylgesetz kann es keine Obergrenze geben. Es handelt sich aber um den geringsten Anteil, derjenigen die nach Europa gekommen sind. Die Tür für alle jene, die vor Krieg fliehen und denen wir subsidiären Schutz auf Zeit gewähren, muss entsprechend unserer logistischen, sozialen und finanziellen Möglichkeiten offen stehen. Die wichtigsten beiden Türen müssen erst noch gebaut werden. Eine Tür, die weit geöffnet ist für all jene, die als qualifizierte Fachkräfte in unseren Arbeitsmarkt einwandern wollen und die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Schließlich brauchen wir eine Tür mit festen Verankerungen, die dauerhaft für all diejenigen geschlossen bleibt, die nur in unsere Sozialsysteme einwandern oder unsere innere Sicherheit bedrohen wollen.

Stichworte Rechtsstaat, Sicherheit & bürgerliche Freiheiten:
Kemmerich: 1976 hat die FDP einmal plakatiert: “Absolute Sicherheit heißt absolute Unfreiheit. Absolute Freiheit heißt absolute Unsicherheit. Die liberale Position: die richtige Mitte. Und im Konflikte zwischen Sicherheit und Freiheit: in dubio pro libertate. Im Zweifel für die Freiheit.” Das ist aktueller denn je. Hinzu kommt, dass bestehende Gesetze endlich wieder für aller sicht- und erfahrbar exekutiert werden müssen. Und das meine ich nicht in Bezug auf das Eintreiben von “Knöllchen”-Geld! “Ausnahmen” und “Sonderfälle” gefährden den Rechtsfrieden.

Stichwort Eigenverantwortung:

Kemmerich: Die Politik muss die Verantwortung für sich selbst an die Bürger zurück delegieren! Politiker sind gehalten, sich auf die Kernaufgaben des Staates zu beschränken und statt dessen den Bürgern alle Möglichkeiten einräumen, selbst für sich zu sorgen statt sie zu versorgen. Menschen brauchen faire Chancen, kein staatliches Kindermädchen.

Stichwort Bürokratie:
Kemmerich: Ein breites Betätigungsfeld für Liberale! Es gibt so viele alte Zöpfe in Gesetzen und Verordnungen, dass zum Abschneiden die Schere des Frisörs nicht genügt. Wir brauchen eine gründliche Durchforstung. Weniger ist mehr. Und das Wenige bitte so, dass Bürger es auch ohne Juristen verstehen können. Deutschland zukunftsfest zu machen, heißt Bürokratie ab- und nicht weitere aufzubauen.

Stichwort Altersarmut:
Kemmerich: Die Geschichte hat gezeigt, dass der beste Schutz vor Armut im Alter noch immer eine selbstgenutzte eigene Immobilie ist. Deshalb wäre es mehr als hilfreich, wenn im Mieterland Deutschland bei der Grunderwerbssteuer ein Freibetrag von 500.000 Euro eingeführt würde. Weder sollten im Alter zusätzliches Einkommen aus Arbeit noch Erträge aus einer Riesterrente auf die Grundsicherung angerechnet werden.

Stichwort Fußball:
Wenn man neben einer geborenen auch eine gelebte Heimat hat, schlägt das Fußballherz doppelt so hoch. Alemannia Aachen und Rot-Weiß Erfurt. Und als Erfurter Stadtrat werde ich nicht müde werden, zu kritisieren, was da beim Umbau des Steigerwaldstadions abging. Anderswo hat man selbst für weniger Geld deutlich mehr hinbekommen als nur einen Dreiseitenhof. Diese Multifunktionsarena ist kein Ruhmesblatt in der Chronik der Landeshauptstadt.

Thomas L. Kemmerich (52): Landesvorsitzender der FDP Thüringen, Bundesvorsitzender Liberaler Mittelstand, Mitglied im Bundesvorstand der FDP, FDP-Stadtrat Erfurt, verheiratet, sechs Kinder. Seine Antworten auf unseren Fragebogen:

Das wollte ich als Kind gern werden: Unternehmer. Henry Ford oder Adi Dassler haben mich bereits als Kind fasziniert.

Wohin gehen Sie, wenn Sie ganz für sich sein wollen? Ski fahren.

Wie beginnt Ihr Arbeitstag? Mit Zeitungslektüre, zunehmend in digitaler Form.

Wie sieht für Sie ein perfekter freier Tag aus? Zeit für die Familie.

Tee oder Kaffee, Bier oder Wein, Sekt oder Selters? Milch – Bier – Selters.

Was ist für Sie das größte Unglück? Krankheit.

Bitte ergänzen Sie, Thüringen ist für mich: Gelebte Heimat.

Wenn Sie einen persönlichen Wunsch frei hätten: Lange bei guter Gesundheit bleiben.

Was war Ihre bisher größte Leistung? Das mögen andere beurteilen.

Und Ihr bisher größter Fehler? Den zu benennen, überlasse ich auch gern anderen.

Mein großes Ziel ist es: Anderen viel davon zurückzugeben, was ich selbst bekommen durfte.

Was ist Ihre Stärke? Menschlich bleiben und Teamfähigkeit, ohne dabei Ziele aus dem Auge zu verlieren.

Was ist Ihre Schwäche? Jedem stets eine zweite Chance zu geben.

Worüber können Sie sich richtig aufregen? Wenn Politiker glauben, dass Mehrheiten genügen, Gesetze und Vernunft außer Kraft zu setzen.

Wer ist Ihr politisches Vorbild? Otto Graf Lamsdorff

Was war der beste Rat, den Sie je erhalten haben? Nicht reden, machen!

Welchen Ratschlag würden Sie Ihren Kindern geben? Kümmert euch um eine gute Ausbildung!

Was fehlt Ihnen zum Glück? Nichts für mich Wesentliches.

Wofür sind Sie dankbar? Die Lebensleistungen meiner Eltern und meiner Familie.

Mein Lebensmotto: Stets einmal mehr aufstehen als hinfallen.

Direktkandidaten im WK 195: Ralf Kalich (DIE LINKE)

In eigener Sache: Wir haben vorgestern alle Direktkandidaten der im Bundestag bzw. im Thüringer Landtag vertretenen Parteien – zuzüglich der FDP – angeschrieben und um Antwort bis zum 15.9.2017 gebeten. Wir veröffentlichen die Antworten nach dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Wir haben uns (einzige Ausnahme: „Talk im Prinz“) dafür entschieden, über keine Wahlveranstaltung irgendeiner Partei zu berichten. Am Wochenende wird es ein Porträt von Thomas L. Kemmerich geben, dem Spitzenkandidaten der FDP in Thüringen. Das war´s dann für uns in Sachen Wahl – Parteiprogramm können Sie, liebe Leser, auch selbst enträtseln.

Biografisches auf der Webseite des Kandidaten.

Das wollte ich als Kind gern werden: Fallschirmspringer.

Wohin gehen Sie, wenn Sie ganz für sich sein wollen? Zum Wandern auf den Rennsteig.

Wie beginnt Ihr Arbeitstag? Grundsätzlich mit einer Tasse Kaffee und der Tagespresse.

Wie sieht für Sie ein perfekter freier Tag aus? Mit der Familie am Meer.

Tee oder Kaffee, Bier oder Wein, Sekt oder Selters? Kaffee, Bier, Selters.

Was ist für Sie das größte Unglück? Wenn mit meiner Familie ein Unglück passieren würde.

Bitte ergänzen Sie, Thüringen ist für mich: Heimat.

Wenn Sie einen persönlichen Wunsch frei hätten: Kein Kind, kein Mensch dieser Welt sollte hungern müssen.

Was war Ihre bisher größte Leistung? Die Geburt meiner großen Tochter, denn da musste ich selbst Hebamme sein.

Und Ihr bisher größter Fehler? Mein größter Fehler ist es, dass ich mir zuwenig Zeit für die Familie nehme.

Mein großes Ziel ist es: Eines Tages mit dem Zug durchs Höllental zu fahren.

Was ist Ihre Stärke? Hartnäckigkeit.

Was ist Ihre Schwäche? Ich kann nicht nein sagen.

Worüber können Sie sich richtig aufregen? Ungerechtigkeit unter den Menschen.

Wer ist Ihr politisches Vorbild? Gregor Gysi.

Was war der beste Rat, den Sie je erhalten haben? Glaub an dich selbst.

Welchen Ratschlag würden Sie Ihren Kindern geben? Glaub an dich selbst.

Was fehlt Ihnen zum Glück? Manchmal ein bisschen mehr Zeit für die Familie.

Wofür sind Sie dankbar? Dafür, dass ich gesund bin.

Mein Lebensmotto: Aus Fehlern lernen.

Direktkandidaten im WK 195: Albert Weiler (CDU)

In eigener Sache: Wir haben vorgestern alle Direktkandidaten der im Bundestag bzw. im Thüringer Landtag vertretenen Parteien – zuzüglich der FDP – angeschrieben und um Antwort bis zum 15.9.2017 gebeten. Wir veröffentlichen die Antworten nach dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Wir haben uns (einzige Ausnahme: „Talk im Prinz“) dafür entschieden, über keine Wahlveranstaltung irgendeiner Partei zu berichten. Am Wochenende wird es ein Porträt von Thomas L. Kemmerich geben, dem Spitzenkandidaten der FDP in Thüringen. Das war´s dann für uns in Sachen Wahl – Parteiprogramm können Sie, liebe Leser, auch selbst enträtseln.

Biografisches auf der Webseite.

Das wollte ich als Kind gern werden: Förster

Wohin gehen Sie, wenn Sie ganz für sich sein wollen? In den Wald

Wie beginnt Ihr Arbeitstag? Mit einem Blick auf das, was am Tag alles ansteht

Wie sieht für Sie ein perfekter freier Tag aus? Zeit mit meiner Familie

Tee oder Kaffee, Bier oder Wein, Sekt oder Selters? Abwechselnd, abwechselnd, Selters – im mag keinen Sekt.

Was ist für Sie das größte Unglück? Wenn ein Krieg ausbricht

Bitte ergänzen Sie: Thüringen ist für mich: Heimat

Wenn Sie einen persönlichen Wunsch frei hätten: Frieden und Zufriedenheit für Alle

Was war Ihre bisher größte Leistung? Fast 30 Jahre glückliche Ehe

Und Ihr bisher größter Fehler? Ich habe mir immer noch keinen Traktor zugelegt

Mein großes Ziel ist es: Möglichst vielen Menschen zu helfen

Was ist Ihre Stärke? Nachhaltigkeit, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit

Was ist Ihre Schwäche? Ungeduld, manchmal zu direkt

Worüber können Sie sich richtig aufregen? Faulheit, Überheblichkeit, Ignoranz

Wer ist Ihr politisches Vorbild? Helmut Kohl

Was war der beste Rat, den Sie je erhalten haben? Dass ich meine jetzige Frau heiraten soll – wobei ich das sowieso gemacht hätte

Welchen Ratschlag würden Sie Ihren Kindern geben? Ehrlich, aufrichtig und fleißig sein und den Glauben an Gott achten

Was fehlt Ihnen zum Glück? Etwas mehr Zeit mit meiner Familie

Wofür sind Sie dankbar? Für jeden Tag, den ich in Gesundheit leben darf

Mein Lebensmotto: „Es geschieht nichts Gutes, außer man tut es“ (Erich Kästner)

Fragebogen: Annette Köhler

Was denken und fühlen Politiker, Unternehmer, Freunde, Bekannte oder Kollegen unserer Leser? Welche Maxime haben sie? Fragen, die immer wieder gern gestellt werden. Wir werden in unregelmäßigen Abständen unseren modifizierten Fragebogen mit der freundlichen Bitte um Beantwortung ausreichen.
Vorbild ist der wohl berühmteste Fragebogen der Welt, der den Namen des französischen Schriftstellers Marcel Proust (1871-1922) trägt. Dieser hat ihn jedoch nicht entworfen, sondern lediglich ausgefüllt. Streng genommen sogar zwei Mal: Erstmals bei einem “Questionnaire” anlässlich einer Geburtstagsparty der Tochter des späteren französischen Präsidenten Félix Faure im zarten Alter von 13 Jahren. Als Proust 20 Lenze zählte, füllte er einen ähnlichen Fragebogen aus, dem er selber den Titel “Marcel Proust par lui-même” (Marcel Proust über sich selbst) gab.

Heute: Annette Köhler. Geschäftsführerin der MAZET GmbH in Unterwellenborn, Inhaberin der Wassersportschule Thüringer Meer, Mitglied des CDU-Kreisvorstands Saalfeld-Rudolstadt, Kreisvorsitzende der Mittelstandsvereinigung der CDU (MIT).

Schenken Sie uns eine Lebensweisheit:
Sei nicht traurig, wenn Dir etwas nicht sofort gelingt. Jetzt weisst Du, wie es nicht geht und morgen versuchst Du einen anderen Weg.

Als Kind wollte ich werden:
Chirugin.

Worauf ich stolz bin:
Meine Kinder.

Das sagt man mir nach:

Unverbesserlicher Idealist.

Was ich am meisten verabscheue:
Unehrliche Menschen.

Meine Lieblingsperson in der Geschichte:
Albert Einstein.

Mit diesem Prominenten würde ich gern einen Tag tauschen:

Das weiß nicht so recht …

Wo ich meinen Ruhestand verbringen würde:
In Frieden, mitten im Leben und nicht ohne eine Herausforderung – der Ort ist egal

Was ich am liebsten esse und trinke:
Ein schönes saftiges Rinderfilet.

Das will ich auf meiner Beerdigung gar nicht hören:

Worte des Bedauerns und der Trauer sowie verspätete Entschuldigungen – besser wäre Freude über dass, was erreicht wurde und weitergeführt wird.

Fragebogen: Boris Culina

Was denken und fühlen Politiker, Unternehmer, Freunde, Bekannte oder Kollegen unserer Leser? Welche Maxime haben sie? Fragen, die immer wieder gern gestellt werden. Wir werden in unregelmäßigen Abständen unseren modifizierten Fragebogen mit der freundlichen Bitte um Beantwortung ausreichen.
Vorbild ist der wohl berühmteste Fragebogen der Welt, der den Namen des französischen Schriftstellers Marcel Proust (1871-1922) trägt. Dieser hat ihn jedoch nicht entworfen, sondern lediglich ausgefüllt. Streng genommen sogar zwei Mal: Erstmals bei einem “Questionnaire” anlässlich einer Geburtstagsparty der Tochter des späteren französischen Präsidenten Félix Faure im zarten Alter von 13 Jahren. Als Proust 20 Lenze zählte, füllte er einen ähnlichen Fragebogen aus, dem er selber den Titel “Marcel Proust par lui-même” (Marcel Proust über sich selbst) gab.

Heute: Boris Culina. Der 30-Jährige besuchte die Saalfelder Sabelschule und wurde anschließend in Nürnberg zum Versicherungskaufmann ausgebildet. Danach kehrte er nach Saalfeld zurück und arbeitete für die Wirtschafts- und Finanzberatung D. Culina, die seit 1990 in Saalfeld ansässig ist, als Versicherungsmakler. Seit 2011 ist er Geschäftsführer der CULINA GmbH & Co. KG. Das Unternehmen betreut 23.000 Kunden in 16 Büros, vor allem in Thüringen. Für DIE JUNGEN ist er im Saalfelder Stadtrat aktiv.

Schenken Sie uns eine Lebensweisheit:
Carpe diem.

Als Kind wollte ich werden:
Pilot.

Worauf ich stolz bin:
Auf mein Kind. Auf die Familie.

Das sagt man mir nach:
Wer mich besser kennt: Hilfsbereit und freundlich zu sein.
Wer mich gar nicht kennt: Arrogant zu sein.

Was ich am meisten verabscheue:
Lügen.

Meine Lieblingsperson in der Geschichte:
Ich mag die Geschichte nicht.

Mit diesem Prominenten würde ich gern einen Tag tauschen:
Mit niemandem.

Wo ich meinen Ruhestand verbringen würde:
In Saalfeld.

Was ich am liebsten esse und trinke:
Fleisch in allen Variationen. Rum.

Das will ich auf meiner Beerdigung gar nicht hören:
Er hat sein Leben nicht genutzt.

Fragebogen: Matthias Fritsche

Was denken und fühlen Politiker, Unternehmer, Freunde, Bekannte oder Kollegen unserer Leser? Welche Maxime haben sie? Fragen, die immer wieder gern gestellt werden. Wir werden in unregelmäßigen Abständen unseren modifizierten Fragebogen mit der freundlichen Bitte um Beantwortung ausreichen.
Vorbild ist der wohl berühmteste Fragebogen der Welt, der den Namen des französischen Schriftstellers Marcel Proust (1871-1922) trägt. Dieser hat ihn jedoch nicht entworfen, sondern lediglich ausgefüllt. Streng genommen sogar zwei Mal: Erstmals bei einem “Questionnaire” anlässlich einer Geburtstagsparty der Tochter des späteren französischen Präsidenten Félix Faure im zarten Alter von 13 Jahren. Als Proust 20 Lenze zählte, füllte er einen ähnlichen Fragebogen aus, dem er selber den Titel “Marcel Proust par lui-même” (Marcel Proust über sich selbst) gab.

Heute: Matthias Fritsche (31), ledig. Verwaltungsfachwirt (TVS Weimar) und Wirtschaftsförderer (Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Freiburg). Bei der Wifag tätig seit 1. Juni 2011 und ab Juli 2016 zum Geschäftsführer/Leiter der Wifag bestellt. Ehrenamtlich engagiert beim 1. SSV Saalfeld 92 e.V. Seine Hobbys: Hallenfußball, joggen, Rad fahren und Reisen (Lieblingsziel Italien).

Schenken Sie uns eine Lebensweisheit:
Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.

Als Kind wollte ich werden:
Tierarzt.

Worauf ich stolz bin:
Meiner Linie stets treu geblieben zu sein.

Das sagt man mir nach:
Arrogant zu wirken.

Was ich am meisten verabscheue:
Unehrlichkeit.

Meine Lieblingsperson in der Geschichte:
Thilo Sarrazin und Bernd Lucke.

Mit diesem Prominenten würde ich gern einen Tag tauschen:
Lieber mit keinem.

Wo ich meinen Ruhestand verbringen würde:
Daheim.

Was ich am liebsten esse und trinke:
Thüringer Klöße mit Wildbraten. Bier.

Das will ich auf meiner Beerdigung gar nicht hören:
Traurige Musik.

Fragebogen: Dr. Sebastian Dette

Was denken und fühlen Politiker, Unternehmer, Freunde, Bekannte oder Kollegen unserer Leser? Welche Maxime haben sie? Fragen, die immer wieder gern gestellt werden. Wir werden in unregelmäßigen Abständen unseren modifizierten Fragebogen mit der freundlichen Bitte um Beantwortung ausreichen.
Vorbild ist der wohl berühmteste Fragebogen der Welt, der den Namen des französischen Schriftstellers Marcel Proust (1871-1922) trägt. Dieser hat ihn jedoch nicht entworfen, sondern lediglich ausgefüllt. Streng genommen sogar zwei Mal: Erstmals bei einem “Questionnaire” anlässlich einer Geburtstagsparty der Tochter des späteren französischen Präsidenten Félix Faure im zarten Alter von 13 Jahren. Als Proust 20 Lenze zählte, füllte er einen ähnlichen Fragebogen aus, dem er selber den Titel “Marcel Proust par lui-même” (Marcel Proust über sich selbst) gab.

Heute: Dr. Sebastian Dette. Er ist seit dem 1. Februar 2010 Präsident des Thüringer Rechnungshofs in Rudolstadt. Dr. Dette wurde 1958 in Daun geboren, studierte in Mainz Rechtswissenschaften und wurde noch als Referendar 1985 zum Dr. jur. promoviert. Von 1990 bis 1993 war er stellvertretender Direktor beim Thüringer Landtag, bis 2010 urteilte er als Richter am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Dr. Dette ist verheiratet und hat einen Sohn. In der Freizeit gilt seine Leidenschaft Springpferden.

Schenken Sie uns eine Lebensweisheit:
Das Universum entfaltet sich wie vorgesehen.

Als Kind wollte ich werden:
Richter.

Worauf ich stolz bin:
Auf meine Pferde.

Das sagt man mir nach:
Dass ich sehr beharrlich bin.

Was ich am meisten verabscheue:
Heuchelei.

Meine Lieblingsperson in der Geschichte:
Albert Einstein.

Mit diesem Prominenten würde ich gern einen Tag tauschen:
Mit niemandem.

Wo ich meinen Ruhestand verbringen würde:
In Erfurt.

Was ich am liebsten esse und trinke:
Tomate mit Mozarella. Dazu Mineralwasser.

Das will ich auf meiner Beerdigung gar nicht hören:
Schade, dass er so früh gegangen ist.

Fragebogen: Hendrik Püschel

Hendrik Püschel 2Was denken und fühlen Politiker, Unternehmer, Freunde, Bekannte oder Kollegen unserer Leser? Welche Maxime haben sie? Fragen, die immer wieder gern gestellt werden. Wir werden in unregelmäßigen Abständen unseren modifizierten Fragebogen mit der freundlichen Bitte um Beantwortung ausreichen.
Vorbild ist der wohl berühmteste Fragebogen der Welt, der den Namen des französischen Schriftstellers Marcel Proust (1871-1922) trägt. Dieser hat ihn jedoch nicht entworfen, sondern lediglich ausgefüllt. Streng genommen sogar zwei Mal: Erstmals bei einem “Questionnaire” anlässlich einer Geburtstagsparty der Tochter des späteren französischen Präsidenten Félix Faure im zarten Alter von 13 Jahren. Als Proust 20 Lenze zählte, füllte er einen ähnlichen Fragebogen aus, dem er selber den Titel “Marcel Proust par lui-même” (Marcel Proust über sich selbst) gab.

Heute: Hendrik Püschel (43), verheiratet, drei Kinder. Der Rudolstädter Entertainer tanzt (oder besser unterhält) nicht nur auf Hochzeiten: Als Moderator, Sänger und Comedian ist er seit über 25 Jahren in ganz Deutschland unterwegs.

Schenken Sie uns eine Lebensweisheit:
Der Wurm muß dem Fisch schmecken – nicht dem Angler!

Als Kind wollte ich werden:
Grafiker.

Worauf ich stolz bin:
Meine Familie und meine Selbstständigkeit.

Das sagt man mir nach:
Mein Mundwerk würde mich aus jeder Situation retten.

Was ich am meisten verabscheue:
Ungerechtigkeit, Gewalt.

Meine Lieblingsperson in der Geschichte:
Thomas Alpha Edison.

Mit diesem Prominenten würde ich gern einen Tag tauschen:
Mit niemandem – jeder kann nur sein Leben leben.

Wo ich meinen Ruhestand verbringen würde:
Wenn alles so bleibt: In Thüringen.

Was ich am liebsten esse und trinke:
Fleisch, Wasser, Wein.

Das will ich auf meiner Beerdigung gar nicht hören:
„My way“.

Fragebogen: Peter Schröter

Peter Schröter 3Was denken und fühlen Politiker, Unternehmer, Freunde, Bekannte oder Kollegen unserer Leser? Welche Maxime haben sie? Fragen, die immer wieder gern gestellt werden. Wir werden in unregelmäßigen Abständen unseren modifizierten Fragebogen mit der freundlichen Bitte um Beantwortung ausreichen.
Vorbild ist der wohl berühmteste Fragebogen der Welt, der den Namen des französischen Schriftstellers Marcel Proust (1871-1922) trägt. Dieser hat ihn jedoch nicht entworfen, sondern lediglich ausgefüllt. Streng genommen sogar zwei Mal: Erstmals bei einem “Questionnaire” anlässlich einer Geburtstagsparty der Tochter des späteren französischen Präsidenten Félix Faure im zarten Alter von 13 Jahren. Als Proust 20 Lenze zählte, füllte er einen ähnlichen Fragebogen aus, dem er selber den Titel “Marcel Proust par lui-même” (Marcel Proust über sich selbst) gab.

Heute: Peter Schröter Der Kindheitstraum Seefahrt ging in Erfüllung – von 1968 bis 1980. Seit 2009 sitzt er als parteiloses Mitglied der CDU-Fraktion im Kreistag Saalfeld-Rudolstadt und ist dort für deutliche Aussprache bekannt. Von 1990 bis 2014 war Peter Schröter Bürgermeister von Uhlstädt-Kirchhasel. Er ist in zahlreichen Vereinen aktiv, verheiratet und hat einen Sohn.

Schenken Sie uns eine Lebensweisheit:
Versuche nie, es allen recht machen zu wollen und rede niemandem nach dem Munde.

Als Kind wollte ich werden:
Seemann.

Worauf ich stolz bin:
Zufriedenheit in der Familie zu leben.

Das sagt man mir nach:
Zu schnell aufzubrausen und laut zu werden.

Was ich am meisten verabscheue:
Unehrlichkeit.

Meine Lieblingsperson in der Geschichte:
Franz Josef Strauß.

Mit diesem Prominenten würde ich gern einen Tag tauschen:
Bodo Ramelow.

Wo ich meinen Ruhestand verbringen würde:
Da, wo ich gerade bin – in Uhlstädt.

Was ich am liebsten esse und trinke:
Ich schwanke zwischen Thüringen Klößen mit Roulade einerseits und chinesischer Küche andererseits. Whisky mag ich ebenso wie einen guten Riesling von der Mosel.

Das will ich auf meiner Beerdigung gar nicht hören:
Es wurde Zeit, dass er endlich gegangen ist.

Fragebogen: Stephanie Exner

Stephanie ExnerWas denken und fühlen Politiker, Unternehmer, Freunde, Bekannte oder Kollegen unserer Leser? Welche Maxime haben sie? Fragen, die immer wieder gern gestellt werden. Wir werden in unregelmäßigen Abständen unseren modifizierten Fragebogen mit der freundlichen Bitte um Beantwortung ausreichen.
Vorbild ist der wohl berühmteste Fragebogen der Welt, der den Namen des französischen Schriftstellers Marcel Proust (1871-1922) trägt. Dieser hat ihn jedoch nicht entworfen, sondern lediglich ausgefüllt. Streng genommen sogar zwei Mal: Erstmals bei einem “Questionnaire” anlässlich einer Geburtstagsparty der Tochter des späteren französischen Präsidenten Félix Faure im zarten Alter von 13 Jahren. Als Proust 20 Lenze zählte, füllte er einen ähnlichen Fragebogen aus, dem er selber den Titel “Marcel Proust par lui-même” (Marcel Proust über sich selbst) gab.

Heute: Stephanie Exner Sie ist als Geschäftsführerin der in Unterwellenborn ansässigen Firma Stahlbau Exner für 15 Mitarbeiter verantwortlich.

Schenken Sie uns eine Lebensweisheit:
Wer immer nur funktioniert, entzieht sich dem Abenteuer Leben. (Armin Müller-Stahl)

Als Kind wollte ich werden:
Krankenschwester.

Worauf ich stolz bin:
Stolz bin ich nicht. Ich bin dankbar für 26 wunderbare Jahre mit meinem verstobenen Mann Hartmut und für unsere beiden gemeinsamen Töchter.

Das sagt man mir nach:
Ich sei eingebildet und arrogant. (Bin ich aber nicht!)

Was ich am meisten verabscheue:
Gewalt gegenüber allen Lebewesen.

Meine Lieblingsperson in der Geschichte:
Da gibt es mehrere. Eine davon ist Hildegard von Bingen.

Mit diesem Prominenten würde ich gern einen Tag tauschen:
Ich möchte mit keinem Promi tauschen.

Wo ich meinen Ruhestand verbringen würde:
Gern dort, wo es immer warm ist. Aber in Europa. Vielleicht Madeira.

Was ich am liebsten esse und trinke:
Hühnersuppe mit Nudeln ( frisch gekocht), Tee mit Honig, auch ein Glas Rotwein.

Das will ich auf meiner Beerdigung gar nicht hören:
Traurige Musik.