Alles Banane

Es gibt Stücke aus dem Tollhaus Deutschland, die jede Bananenrepublik in den Schatten stellen. Der Rumäne Milad H. reist 2008 nach Deutschland ein und betätigt sich als obskurer Geschäftsmann. Das BAMF Bremen gewährt ihm im Juni 2014 als syrischem (!) Flüchtling subsidiärem Schutz. Als anerkannter Asylbewerber ist er Eigentümer von neun Wohnungen. Der ganze Wahnsinn.

Erstmals haben in Berlin 35 Strafgefangene im Männergefängnis Heidering ein Tablet mit begrenztem Internetzugang erhalten. Die Geräte kosten im Geschäft rund 360 Euro. Summa summarum: 12.600 Euro. Aber Berlin wäre nicht Berlin und der Justizsenator kein Grüner, wenn das so einfach wäre. Für eine dreimonatige Testphase werden 1,3 Millionen Euro verbrannt.
Ach ja: Das Gefängnispersonal darf die Geräte der Knackis nicht kontrollieren. Und dankbar will man auch sein. Wenn „ausgebuffte Gefangene” Sicherheitslücken entdecken! Eine Bestrafung sei nicht angedacht.

Und dann war da noch ein Möchtergern-Landesvater, für den der Vollzug geltenden Rechts eine „menschliche Niederlage“ ist.

Andreas Kühn

Wie im Wahlkampf #gelutzt wird

Nur als freundliche Füllung einer Wissenslücke der Schreiberin eines (bestellten?) Leserbriefs: In Deutschland werden weder der Eid noch das Genfer Gelöbnis nach der Approbation verpflichtend geleistet.
Wenn Wahlkampf ist, geht dümmer immer. Seit Wochen machen in Saalfeld die „Unterstützer“ des SPD-Bewerbers Steffen Lutz Front gegen den CDU-Kandidaten Dr. Steffen Kania. Diese Gosse bedarf einer Glosse:

Um nicht gleich zu Beginn zu tief im moralischen Sumpf zu versinken, versuchte man es seitens der „Unterstützer“ von Steffen Lutz auf allen erdenklichen Kanälen (soziale Netzwerke, Mundpropaganda, Leserbriefe) „positiv“ erscheinen zu lassen: Mit einem Bürgermeister Dr. Steffen Kania würde dem Ärztemangel Vorschub geleistet. Da lobten selbst geistige Vollpfosten, die gerade einmal in der Lage sind, Urologe richtig zu schreiben. Zu deren Info: Die Urologie der Thüringenklinik hat den Weggang ihres legendären langjährigen Chefs Dr. Jochen Tscharnke überlebt. Dort geht es auch weiter, wenn Dr. Kania in die Politik wechselt. Die wenigsten, die sich über Ärztemangel echauffieren, kommen glücklicher Weise jemals in einer Klinik mit dem Urologen in Kontakt. Das Feld der Urologie ist im Übrigen nach Meinung von Fachleuten im Landkreis gut bestellt.

Als die „freundliche“ Masche nicht mehr verfing, wurden die Giftpfeile der „ärztlichen Ethik“ aus dem Köcher gezogen. Und als das nicht mehr genügte, wurde es unterirdisch: Es dauerte mehrere Tage bis der SPD-Kandidat eine nicht mehr zu unterbietende Abartigkeit von seiner Facebook-Seite löschte. Es bedurfte dazu mehrerer Hinweise!

SPD-Kandidat Steffen Lutz wurde seit Beginn seiner Bewerbung um den Saalfelder Bürgermeister-Stuhl nicht müde, gegen den angeblichen Filz in Saalfeld zu Felde zu ziehen. Er hätte sich besser zuvor mal im eigenen Umfeld genau umgesehen. Drei simple Fakten, bei denen auch Nicht-Schelme Arges denken könnten. Denn selbstredend handelt es sich bei den Personalien um eine objektive Bestenauslese, die mit sozialdemokratischer Vetternwirtschaft nichts, aber auch gar nichts zu tun hat. Der große deutsche Philosoph Alfred Tetzlaff hätte das so kommentiert: „Der Sozi ist nicht grundsätzlich dumm, er hat nur sehr viel Pech beim Nachdenken.“

Christoph Majewski, der regelmäßige Loser als SPD-Direktkandidat bei Landtags- und Bundestagswahlkämpfen bekommt nur wenige Monate nach dem Amtsantritt seines Partei- und Busenfreunds Marko Wolfram (SPD) den bestens dotierten Job als Geschäftsführer der Bildungszentrum (BZ) Saalfeld GmbH. Sozusagen als „Morgengabe“ wird auch noch der aufwändige Umzug ins warme heimische Nest von der öffentlichen Hand mit einem mittleren vierstelligen Betrag aus dem Steuersäckel bezahlt.

Alexandra Lutz (Ehefrau des SPD-Parteifreunds Steffen Lutz) bekommt ebenfalls einen gut dotierten unbefristeten Job im Hause des SPD-Landrats im Bereich Asyl.

Julienne Trempert, bereits Lehrerin und 2014 als SPD-Kreistags- und Landtagskandidatin Durchgefallene, beginnt im September 2017 im Hause Wolfram im zarten Alter von 30 Jahren eine zweite Ausbildung. Dass damit die ohnehin bereits dünne Personaldecke bei Lehrern noch dünner wird, war aus SPD-Kreisen nicht zu vernehmen.

Den vorläufigen Tiefpunkt setzten heute (sehr) nahe Verwandte des SPD-Bewerbers mit einem (bestellten?) Leserbrief. Das Strickmuster ist leicht durchschaubar. Immer dann, wenn einem sonst nichts Kluges einfällt, wird – wer auch – immer mit dem Attribut „umstritten“ überzogen. Wenn dafür ein ehemaliger (parteiloser) Landrat herhalten kann – umso besser. Jedoch rutscht es sich verdammt leicht aus, wenn man sich auf das glitschige Parkett des Themas „Plakat mit Kindern“ begibt. So lange ich auch gesucht habe: Hartmut Holzhey ist mit seinen Kindern auf keinem Großplakat in Saalfeld zu sehen. Dafür prangt der SPD-Kandidat seit mehren Wochen mit Gattin und drei Kindern lebensgroß im Puschkinpark. Es bedarf Sülze (oder Rotwurst?) auf den Augen, das zu übersehen.

Aus dem Glashaus heraus mit jungen Felsen zu werfen, ist schwierig. Die beiden Schreiberlinge beherrschen die Kunst jedenfalls nicht. Ein Alt-Bürgermeister aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt kommentierte treffend: „Als Bürgermeisterkandidat würde ich mich in Grund und Boden schämen, wenn meine Schwiegermutter für mich in die Bresche springen und meinen Gegner diffamieren würde. Es ist einfach nur peinlich.“

PS: Im Saalfelder Stadtgebiet wurden bisher mehr als 50 Wahlplakate von Dr. Steffen Kania gestohlen (dazu muss man mit Werkzeug anrücken), beschädigt oder beschmiert. Und ausgerechnet das Großplakat des CDU-Bewerbers, erstellt von einem Saalfelder Künstler, in Steinwurfweite des Klubhauses wurde mit einem Hitlerbärtchen „verziert“.

PPS: Letztlich sind es die Wähler in Saalfeld, die am Sonntag darüber entscheiden müssen, ob sie sechs Jahre lang #gelutzt werden wollen. Eine Alternative, die Schmuddelei nicht nötig hat, gibt es.

Andreas Kühn

„Neubürger“ wandelt auf Goethes Spuren

Der „Bullshit der Woche“ geht nach Rudolstadt. Ein Goldstück junger afghanischer Asylbewerber hat gleich zweifach nachgewiesen, dass er eine echte Fachkraft ist (hierzulande leider nicht zu gebrauchen). Nach kurzer Zeit kann er sich bereits hervorragend in der Sprache Goethes ausdrücken. Bleibt die Frage, wer diesen „Neubürger“ das gelehrt hat …
PS: Was sich sonst in den Postings widerspiegelt, ist leider auch nicht immer ein Beweis guter Kinderstube …

Und Anis Amri lacht

Es besteht noch Hoffnung in Deutschland für den funktionierenden Rechtsstaat: Gelegentlich werden die wirklich drängenden Probleme auch mit aller Härte des Gesetzes angegangen! Denn Bingo im Seniorenheim ist illegales Glücksspiel. Den Teilnehmern droht schlimmstenfalls eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren. Wäre doch gelacht, wenn es nicht gelänge, derartigen Kriminellen ihr Handwerk zu legen. Alter schützt vor Strafe nicht. Seniorenheim und Spaß dabei? Denkste – wo kämen wir da hin!

Einen anderen Missetäter, der die öffentliche Ordnung schwer schädigt, bringt man derzeit mit Beugehaft zur Räson. Rudolf Diebetsberger ist ein international renommierter Hornist und hat sich erdreistet, mit seiner Musik auf der Straße Geld einzusammeln, das er blinden Kindern in Indien und Bangladesch weiterreicht. Mehr als 200.000 Euro hat er bereits eingespielt. Da, wo sie angeblich alles außer Hochdeutsch können, sagt man: Seine Musik erfüllt den Straftatbestand der Lärmbelästigung. Die Geldbuße von 100 Euro, die das Amtsgericht Stuttgart verhängte, bezahlte der Hornist nicht. Dafür schickte ihn der Rechtsstaat zwei Tage in Beugehaft.

Die beiden Beispiele sind Ausnahmen, liebe Leser. Einzelfälle, was sonst? Der Rechtsstaat kann auch anders. Der Verdacht, dass ein 22jähriger syrischer „Flüchtling“ in Thüringen zu einem Terror-Unterstützernetzwerk gehört, ist zwar nicht nicht ausgeräumt – aber er kommt wieder auf freien Fuß. Da höre ich doch Anis Amri aus der Hölle laut lachen …

Andreas Kühn

Fachkraft mit Sprung in der Schüssel gesucht

Sie können auf touristische Erfahrung zurückgreifen (selbstredend mit entsprechenden Referenzen und Zeugnissen)? Gästeführer ist ihr zweiter Vorname? Fremdsprachenkenntnisse hat man Ihnen in die Wiege gelegt? MS Office schütteln Sie aus dem Ärmel? Mediengestaltung? Machen Sie locker mit links und Fieber. Egal, ob es sich um eine Printanzeige, eine schicke Broschüre oder Online-Werbung handelt – Sie sind diesbezüglich ein Universalgenie. Geschick im Verkauf haben Sie mit der Muttermilch aufgesogen?

Sie sind flexibel wie ein Turnschuh? Krankenversicherung im Job ist für Sie nicht von Nöten? Sie sind sozusagen eine eierlegende Wollmilchsau und malochen gern 50,5 Stunden pro Monat für 8,84 Euro in der Stunde? Dann haben Sie sicherlich auch den sprichwörtlichen Sprung in der Schüssel und sind in der Touristinformation der Gemeinde Uhlstädt Kirchhasel genau richtig. Frohes Schaffen!

Wie man Stützen der Gesellschaft vors Maul haut

Selten zuvor sind arbeitende Menschen kräftiger in den Allerwertesten getreten worden als von der Präsidentin des Umweltbundesamtes, die einen aberwitzigen Vorschlag machte: Geht es nach Maria Krautzberger, sollen Autofahrer schon bald für jeden Kilometer Maut zahlen. Autofahren soll so exorbitant teuer werden, dass die Menschen auf Bus und Bahn umsteigen.

Ist diese Frau jemals aus ihrem Wolkenkuckucksheim raus aufs Land gekommen? Hat dieser Möchtegern-Klimaverbesserin schon mal jemand gesagt, dass dort außer dem Schulbus schon lange kein öffentliches Verkehrsmittel mehr unterwegs ist? Sollen alle, die tagtäglich auf Arbeit fahren und mit ihren Steuern Politiker bezahlen, die mit nichts außer geistigen Flatulenzen glänzen, jetzt noch mehr geschröpft werden? Sollen Dorfbewohner, die im Nachbarort Oma und Opa pflegen, mit einer neuen Strafe belegt werden? Sollen Mütter und Väter, die wochentäglich ihren Nachwuchs in den Kindergarten fahren, künftig derart bluten, dass die letzten Cent für den Familienurlaub auch noch wegfallen? Sollen Landbewohner, die ein Ehrenamt ausüben, künftig zur Gemeinderatssitzung im Nachbarort laufen?

Es sind abgehobene Weltverbesserer, die den wirklichen Stützen des Landes einfach mal die letzten “Gehhilfen” weg sensen. Das ist unfassbar dreist! Noch mehr solche sinnfreien moralinsauren Vorschläge – und die Menschen werden wirklich umsteigen: Schwachsinnigen Politikern aufs Dach!

PS: Warum wundert es mich nicht, dass diese Klimaretterin Mitglied der SPD ist?

Andreas Kühn

Dann binde doch ein Kopftuch um!

Die in der DDR aufgewachsene Generation 50plus wird sich noch an die – zugegebener Maßen weder sonderlich originellen, noch intelligenten Anmachsprüche der 1970er Jahre erinnern. Einer davon lautete: “Darf ich bitten oder tanzen wir erst?” Keine junge Frau wäre auch nur im Traum auf die Idee gekommen, deshalb zum Lehrausbilder, FDJ-Sekretär oder Schuldirektor zu laufen. Gleichstellungsbeaufragte gab es damals – zum Glück! – noch nicht.
Das hat sich grundlegend geändert. Heutzutage sind bereits banale Komplimente “sexistisch” oder “frauenverachtend”. Rainer Brüderle kann nicht als Einziger ein Lied davon singen.

Jetzt legt eine Berliner SPD-Politikerin aus Berlin noch einen drauf. Staatssekretärin Sawsan Chebli mokiert sich über folgenden Satz aus dem Munde eines Mannes: „Ich habe keine so junge Frau erwartet. Und dann sind Sie auch so schön.“ Das sagt eben jene Frau, die über ihren Vater wie folgt ausführte: „Mein Vater ist ein frommer Muslim, spricht kaum Deutsch, kann weder lesen noch schreiben, ist aber integrierter als viele Funktionäre in der AfD, die unsere Verfassung in Frage stellen.“
Stolz auf einen Vater, der auch nach 40 Jahren in Deutschland kein Deutsch spricht, sich aber über “Sexismus” echauffieren: Genau mein Humor!
Wenn Chebli künftig von Komplimenten verschont bleiben möchte, wüsste ich Rat: Ein Kopftuch umzubinden, wäre hilfreich.

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Innenminister Thomas de Maizière (Christlich Demokratische Union) hatte vor Kurzem geäußert, er halte muslimische Feiertage in Deutschland für denkbar. Allah Heiligen zum Beispiel? Ich hätte da drei Tage im Blick, an denen auch Nichtmuslime gerne mitfeiern würden:

Passend könnte zum Beispiel der 18. oder der 25. Oktober sein. Genau weiß die Geschichtsschreibung nicht, an welchem der beiden Tage im Jahre 732 die „Schlacht an der Straße der Märtyrer“ (بلاط الشهداء) statt fand. Karl Martell stoppte die nach Gallien vorgestoßenen Araber und verhinderte deren Vormarsch gen Westen.

Denkbar wäre auch der 12. September. König Jan III. Sobieski und seine polnisch-deutschen Truppen schlugen 1683 am Kahlenberg vor Wien die osmanische Armee, dass ihnen hören und sehen verging.

Schließlich wäre auch die Umwidmung eines christliches Tages möglich: Zu Ehren von Sankt Nimmerlein würden auch Konfessionslose gern frei haben. Man könnte aber auch einen beliebigen Tag im Jahr zum „Tag der Dauerbeleidigten“ erklären – dann können auch tausende Nichtmuslime kräftig mitfeiern.

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Dass sprachlicher Schwachsinn immer noch steigerbar ist, beweist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Über das politisch korrekte, aber inhaltsleere Wort „Geflüchtete“ hänge ich mal das Mäntelchen des Schweigens. „Beheimateter“ hat doch glatt das Zeug zum Unwort des Jahres!

Andreas Kühn

Vier Choleriker unter sich


Der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow hat nicht selten seine Schwierigkeiten mit Begriffen. Hoffentlich nur das. Denn statt Einwanderung spricht er von Zuwanderung. Letztere hatte Thüringen seit 2015 zur Genüge. Bodo „Inschallah“ möchte hoffentlich von denen, die er einst so überschwänglich begrüßte, keine weiteren illegalen „Follower“. Eine weitere Zuwanderung in die Kriminalstatistik und in die Sozialsysteme braucht Thüringen nicht! Es gibt übrigens genügend wichtigere Baustellen in Thüringen, um die sich der Choleriker aus dem Bilderbuch bemühen müsste. Sein weiteres Bemühen um Zuwanderung würde zwangsläufig dazu führen, dass sich zahllose Thüringer vor Freude nicht mehr einkriegen – an der Wahlurne im Jahr 2019.


Gegen zwei Uhr morgens polterte der GröSchaZ (größte Schauspieler aller Zeiten) Til Schweiger bei Facebook los. Seine Reaktion im Nachhinein lässt darauf schließen, dass er durchaus im Vollbesitz seiner geistigen Kraftlosigkeit schrieb.


Der ehemalige Berliner Bundestagsabgeordnete Öcan Mutlu (Grüne) hat ein Demokratie-„Verständnis“, das wir nicht kommentieren wollen. Mit Waffenlosen lohnt ein geistiges Duell nicht.


„Bullshit der Woche“: Der Intendant des Berliner Friedrichstadt-Palasts will keine AfD-Wähler als Gäste. Das schrieb Berndt Schmidt in einer Rundmail an die Mitarbeiter des Revue-Theaters:“Wir werden uns künftig noch deutlicher als bisher von 20 oder 25 Prozent unserer potenziellen Kunden im Osten abgrenzen und von Hohlköpfen mit Migrationshintergrund selbstverständlich auch. Ich will all deren Geld nicht.” Besser kann man sein Demokratie-Missverständnis nicht ausdrücken. Hoffentlich verzichtet der saubere Herr dann künftig auch auf den steuerlichen Anteil, der für ihn und die Seinen von AfD-Wählern erwirtschaftet wird.

SPD-Personal kommt Freistaat teuer zu stehen

So richtig lieb waren die Sozialdemokraten den Thüringer Wählern 2014 nicht: 12,4 Prozent (deutlich weniger als 2009). Aber jetzt werden sie dafür den Steuerzahlern im Freistaat richtig teuer. Ex-Innenminister Holger Poppenhäger verzehrt weiter Geld aus dem Säckel des Freistaats. Sein Nachfolger und Fachmann für alles, Georg Maier, steigt vom Staatssekretär zum Minister auf (einen nicht billig zu habenden Nachfolger für Maier braucht es also auch).

Nur wenige Tage später folgen die nächsten teuren Versorgungsfälle: Uwe Höhn (einstiger ebenso glück- wie erfolgloser Wirtschaftsminister) und bis dato Vizepräsident des Thüringer Landtags wird Staatssekretär im Innenministerium. Da er sein Landtagsmandat abgibt, wird Platz für die Alimentierung des Nachrückers Thomas Hartung. Einen neuen SPD-Landtagsvizepräsidenten braucht es zudem.

Die Sozialdemokraten teilen nicht etwa ihren eigenen Mantel mit ihren Nächsten, sondern umverteilen statt dessen das, was sich in den Manteltaschen ihrer Nächsten befindet, in die eigene Tasche. Wenn politischer Selbstbedienungsladen einen Vornamen braucht: Thüringer SPD wäre angebracht. Altkanzler Konrad Adenauer hatte recht: „Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“ Falls die Sozis im grünen Herzen jemals einen sozialen Kompass gehabt haben sollten: Jetzt ist er ihnen endgültig abhanden gekommen. Die Wähler werden sich bis zum nächsten Urnengang hoffentlich daran erinnern.

Rebecca Schmidt

Der tiefe Griff ins Klo

Die Kölner lernen demnächst: „Nach Mekka kacken geht gar nicht.“ Deshalb soll in der Stadt am Rhein bis zum nächsten Jahr in Bürgerzentrum Alte Feuerwache eine „kultursensible Toilette“ eingebaut werden: Eine Schüssel mit Loch, ohne Klobrille und Klopapier – dafür mit Wassergefäß. Das Ganze hat einerseits das Zeug zum „Bullshit des Jahres“ und ist andererseits ein absoluter Griff ins Klo! Es klingt wie Hohn: „Hier kann die einheimische Bevölkerung etwas über andere Kulturen lernen.“ Wahrscheinlicher ist, dass viele drauf sch****en werden!

Journalistische Meisterleistungen gab es gestern im Zusammenhang mit einem erneuten Terroranschlag in Paris zu lesen. Unisono wurde stundenlang getitelt: „Auto rast in Soldatengruppe“. War da ein selbstlenkendes oder ferngesteuertes Automobil unterwegs? Ein Ufo (unbekanntes fahrendes Objekt)? Was kommt als nächste Überschrift? Wir könnten empfehlen: „Messer sticht in Mann“. Auch „Axt schlägt in Menschenmenge“ oder „Maschinenpistole feuert auf Bahnfahrer“ wären ebenso zielführend – und noch dazu sehr neutral und absolut politisch korrekt. Die gestrige Berichterstattung hat durchaus das Zeug zum redaktionellen „Hinriss der Woche“. Wir sind jedenfalls sehr gespannt, ob nicht schon bald der Umstand thematisiert wird, dass es sich beim Tatfahrzeug womöglich um einen BMW gehandelt hat. Ein deutsches Auto! Fehlt nur noch, dass es ein Dieselfahrzeug war. Das könnte glatt vergessen machen, dass ein mutmaßlicher Islamist am Werke war.

Zu innovativen Höchstleistungen liefen zum wiederholten Male die Tourismus-„Experten“ von „Thüringen verstecken“ „Thüringen entdecken“ auf. Sie haben ein gaaaaaanz wichtiges Thema entdeckt, das den Tourismus im Freistaat sicherlich voranbringen wird. Mutmaßlich wird man neue Übernachtungsmöglichkeiten schaffen müssen, um „dank“ dieser Idee dem Gästeansturm gewachsen zu sein. „Weniger ist mehr“? Wir meinen: Ja! Weniger Bullshit aus dem Hause TTG wäre wirklich mehr!

Es ist schlicht großartig

Zum heutigen Sonntag gut und reichlich gefrühstückt? Dann reichen wir die Brechmittel, die Platz für die Klöße am Mittag schaffen:

Ein echtes Schmankerl liefert in dieser Woche Christoph Palmer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen e.V. und früherer CDU-Politiker, möchte die Rundfunkgebühren erhöhen: „Es ist schlicht großartig, was das öffentlich-rechtliche Fernsehen in Deutschland leistet in dieser Welt von Fake News und zunehmender Verdummung. Dass wir ein solches Qualitätsfernsehen haben mit dieser Verlässlichkeit und Relevanz, das ist etwas, auf das wir stolz sein können. Und das uns auch etwas wert sein sollte.“ Da darf ruhig mal geklatscht werden, denn das ist unser „Bullshit der Woche“.

Wolfram Adam, CDU Stadtverbands-Vize von Seesen (Niedersachsen), verhöhnt Opfer und Helfer der Flutkatastrophe! Nicht einmal übermäßiger Alkohol- oder Drogenkonsum kann solche Entgleisungen „erklären“. Es ist einfach nur Bullshit!

„Keine Panik“ überschreibt ein herausragendes Exemplar der Gattung Journalist in „Die Zeit“ seinen Kommentar zum jüngsten islamistischen Anschlag in Hamburg. „Unsere Gesellschaft, unsere Demokratie, unser Staat sind stark genug, um so etwas auszuhalten und damit fertigzuwerden“, hämmerte der Schreiberling in die Tasten. Und er versucht zu beschwichtigen: „Nur ein Bruchteil der Araber und Muslime sind Islamisten und potenzielle Terroristen.“ Da werden die Leser ja hoffentlich beruhigt sein. Ich schwanke indes, ob ich mehr Angst vor Terroristen oder vor Schreiberlingen wie diesem haben muss … Der „Bullshit der Woche“ geht ganz klar auch nach Hamburg.

Pommes frites oder Bratkartoffeln? Ansichtssache. Aber wirklich lecker sind sie nur dann, wenn sie knusprig braun sind. Nein! Braun geht gar nicht! Das dachte sich wohl auch ein sozialdemokratischer EU-Kommissar. Immer wenn man glaubt, die Blödheit sei nicht in Brüssel daheim, wird man eines Besseren belehrt: Povilas Andriukaitis will braun frittierte Pommes verbieten. Es wird Zeit, dass solche Verbots***** ihr Fett weg bekommen.


Karl Lauterbach ist der lebende Beweis dafür, dass Sozialdemokraten nicht immer auf der Höhe der Zeit und Fake-News nicht ganz abgeneigt sind. US-Senator McCain hatte längst gegen die Abschaffung von Obamacare gestimmt, da twittert Lauterbach das Gegenteil.


Islam-Konvertit, Antisemit und Möchtegern-Journalist Martin Lejeune ist ein klarer Fall für die Geschlossene. Seine Tweets beweisen es.

Noch einen drauf sattelte die ARD: In der „Tagesschau“ sabbelte Sabine Rau von Maßnahmen an der „deutsch-ungarischen Grenze“. Hat die ARD heimlich still und leise Österreich „heim ins Reich“ geholt??? Oder wie heißt die Droge, die zu so etwas führt?

Wenn der Gärtner löscht

Mehr muss man über die Fachkräfte im „Löschzentrums“ von facebook, wo auch das Netzwerkdurchsetzungsgesetz von Heiko Maas durchgesetzt werden soll, nicht wissen:

Alle drei Mitarbeiter, mit denen die Journalisten sprechen können, sind seit mehr als einem Jahr dabei: eine Grafik-Designerin, eine Social-Media-Managerin, ein Landschaftsgärtner.

Bei so viel geballter Kompetenz muss einem um die Meinungsfreiheit nicht bange sein!