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Bruttomonatsverdienste stiegen in Thüringen im 3. Quartal 2018 um 3,9 Prozent

Im 3. Quartal 2018 betrug der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst der vollzeit-, teilzeit- und geringfügig Beschäftigten einschließlich Sonderzahlungen (z. B. Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Leistungsprämien) im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich 2.725 Euro. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren das 3,9 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer erhielten im 3. Vierteljahr 2018 einschließlich Sonderzahlungen im Durchschnitt monatlich 3.202 Euro (+ 4,4 Prozent) bei einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 39,3 Stunden (- 0,2 Prozent). Während ihr Verdienst im Produzierenden Gewerbe bei durchschnittlich 3.091 Euro lag (+ 3,8 Prozent), kamen Vollzeitbeschäftigte im Dienstleistungsbereich im 3. Vierteljahr 2018 durchschnittlich auf 3.286 Euro (+ 4,9 Prozent). Die wöchentliche Arbeitszeit hat sich für vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verringert. Für Beschäftigte im Dienstleistungssektor verringerte diese sich um 0,2 Prozent. Ein vollzeitbeschäftigter männlicher Arbeitnehmer verdiente im gleichen Berichtszeitraum durchschnittlich 3.257 Euro (+ 4,6 Prozent), währenddessen eine vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerin durchschnittlich 3.094 Euro (+ 3,9 Prozent) erhielt.Die Verdienste unterscheiden sich in den einzelnen Branchen stark. Die höchsten durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen hatten im 3. Vierteljahr 2018 die Vollzeitbeschäftigten im Bereich der Finanz- und Versicherungsdienstleistungen mit 4.582 Euro (+ 7,8 Prozent), im Bereich Erziehung und Unterricht mit 4.325 Euro (+ 3,9 Prozent) sowie im Wirtschaftsbereich Energieversorgung mit 4.193 Euro (+ 1,3 Prozent).

Die niedrigsten durchschnittlichen Monatsverdienste bei Vollzeitbeschäftigten gab es im Gastgewerbe mit 2.161 Euro (+ 3,1 Prozent) und im Wirtschaftsbereich „Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen“ mit 2.190 Euro (+ 6,7 Prozent).