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Bald sind saftig erhöhte ZASO-Gebühren erstmals fällig

Alle Haushalte im ZASO-Bereich dürften inzwischen Post haben. Dort ist in Euro & Cent zu lesen, was die Verbandsräte des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Saale-Orla im Herbst 2018 mit nur zwei Gegenstimmen beschlossen haben: Die deutliche Erhöhung der Abfallgebühren für den Zeitraum 2019 bis 2021. Gab es früher einen „Mengenrabatt“, so zahlen nunmehr alle Haushaltsangehörigen gleich viel.

Die Gemüter sind erhitzt, beim ZASO landen wütende Gebührenzahler in der Warteschleife. Ändern wird es nichts – am 31. März sind die erhöhten Gebühren erstmals fällig. ZASO-Verbandsrat Dr. Werner Thomas hat Thüringens Innen- und Kommunalminister Georg Maier (SPD) einen Brief geschrieben. Sein Vorschlag: Die für Trink- und Abwassergebühren bereits mögliche Degression als Kann-Bestimmung auf die Abfallentsorgung auszudehnen.

Entwicklung der Zaso-Gebühren
Festgebühr pro Jahr in Euro 2016-2018 (2019-2021):

1-Personen-Haushalt 45,48 (50,88)
2-Personen-Haushalt 78,60 (101,76)
3-Personen-Haushalt 111,72 (152,64)
4-Personen-Haushalt 144,84 (203,52)
5-Personen-Haushalt 178,08 (254,40)
je weitere Person 33,12 (50,88)
Leistungsgebühr („Schwarze Tonne“) in Euro 2016-2018 (2019-2021):
80-Liter-Behälter 2,20 (2,60)
120-Liter-Behälter 3,33 (3,90)
240-Liter-Behälter 6,33 (7,80)