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Bad Blankenburg schließt Haushaltsjahr nach sieben Jahren erstmals mit Überschuss ab

Die Stadt Bad Blankenburg erwirtschaftete im Jahr 2018 einen Haushaltsüberschuss von 452.068 Euro. Dabei schloss der Verwaltungshaushalt nach 7 Jahren erstmals mit einem deutlichen Überschuss von 738.234 Euro ab. Auch ohne die vom Land zugewiesenen Bedarfszuweisung in Höhe von 576.770 Euro konnte im Haushalt 2018 eine Zuführung an den Verwaltungshaushalt in Höhe von 161.464 Euro erwirtschaftet werden. Damit war das Ergebnis besser als im Haushaltssicherungskonzept geplant. Erstmals seit 2012 konnte in der Folge eine Zuführung aus dem Verwaltungshaushalt in den Vermögenhaushalt vorgenommen werden, heißt es in der Mitteilung der „Bürger für Bad Blankenburg“.

Hauptgründe für den Überschuss sind neben steigenden Gewerbesteuereinnahmen (1,61 Mio auf 1,83 Mio Euro), eine sparsame Verwendung der Haushaltsmittel mit Einsparungen von ca. 200.000 Euro im Vergleich zum geplanten Ergebnis (insbesondere im Sachaufwand mit Ausgaben von 1,58 Mio Euro statt geplanter 1,78 Mio. Euro).

Die Verschuldung der Stadt Bad Blankenburg sank dabei im abgelaufenen Haushaltsjahr deutlich von 6,746 Mio. Euro auf 6,279 Mio. Euro. Außerdem konnte der in den vergangenen Jahren aufgebaute Rückstand in der Kreisumlage von 637.000 Euro auf 338.000 Euro reduziert werden. Seit 2012 offene Beiträge an die kommunale Arbeitsgemeinschaft Schwarzatal in Höhe von 10.000 Euro wurden ebenfalls getilgt und die Rückstände beim Landessportbund konnten weiter reduziert werden.

Mit dem in der gestrigen Stadtratsitzung vorliegenden Enwurf zur Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes plant die Stadt Bad Blankenburg 2019 in Höhe von ca. 2 Mio. Euro. Größtes Projekt ist hier der Neubau der Brücke in Watzdorf mit ca 592.000 Euro. Aber auch die Sanierung der Badewäldchenbrücke, der Neubau der Kurparkbrücke und der Neubau der Brücke „Unterm Berg“ sind in 2019 geplant.

Weiterhin sind umfangreiche Investitionen in die Feuerwehr der Stadt Bad Blankenburg vorgesehen. Dazu gehört die Anschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges für die Höhendörfer mit Kosten von ca. 250.000 Euro, die Erneuerung der Sirene in Böhlscheiben für ca. 10.000 Euro, der Bau einer Löschwasserzisterne in Kleingölitz für ca. 90.000 Euro und der Erwerb und Ersatz veralteter Technik und Ausrüstung für ca. 15.000 Euro.