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Afghanische Asylbewerber ließen Steine und Fäuste fliegen

Zu einer Prügelei auf einem Sportplatz wurde die Polizei Montagabend in Sonneberg gerufen. Zeugen hatten gegen 21.15 Uhr die Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Männern beobachtet und die Beamten alarmiert. Die Polizisten trennten die Beteiligten vor Ort und erhoben deren Personalien.

Nach Befragung der angetroffenen Personen soll es auf dem Sportplatz in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße zunächst zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Asylbewerbern aus Afghanistan gekommen sein. Dabei sollen die jungen Männer mit Steinen aufeinander geworfen und mit Fäusten gegenseitig auf sich eingeschlagen haben. Als mindestens zwei Zeugen (deutsch, 28 und 47 Jahre), die dort Volleyball spielten, versuchten zu schlichten, wurden offenbar auch sie angegriffen und leicht verletzt. Die drei tatverdächtigen Afghanen im Alter von 18, 19 und 20 Jahren wurden ebenfalls verletzt.

Gegen sie wird nun wegen des Verdachts der Körperverletzung sowie der gefährlichen Körperverletzungen ermittelt. Der 19-Jährige erlitt einen Nasenbeinbruch und kam zur weiteren Behandlung per Rettungswagen in stationäre Behandlung. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm 2,09 Promille. Gegen ihn wird nun außerdem wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt, da er mehrfach in Richtung der eingesetzten Beamten trat. Die anderen Beteiligten wurden leicht verletzt und teils ambulant behandelt. Sie erlitten diverse Prellungen und Schürfwunden.