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AfD-Spitzenkandidat zur Wahl: Keine kontrollierte Demokratie, sondern eine lebendige!

Wir haben versprochen, verschiedenen Parteien und Wählervereinigungen zur Wahl redaktionellen Platz einzuräumen. Wie versprochen, so gehalten. Auf den Inhalt haben wir keinen Einfluss genommen.

Karlheinz Frosch, AfD-Spitzenkandiat zur Kreistagswahl Saalfeld-Rudolstadt schreibt: Wofür wurde die AfD nicht bereits gescholten: Populismus, Extremismus, gern auch mit dem Zusatz Rechts. Rassismus nicht zu vergessen. Der einzige „-ismus“ für den wir uns gern vereinnahmen lassen, ist ein ganz anderer: Realismus. Wir brauchen keine rote, keine grüne und auch keine Sonnenbrille, um die Realität zu betrachten und zu beschreiben.
Die Angst vor einer echten oppositionellen Politik ist bei den etablierten Kräften groß. Man kann sie förmlich riechen, auf allen Ebenen. Vom Bundestag bis hinab in die kommunalen Parlamente. Wir erleben derzeit den Versuch eines propagandistischen rot-rot-grünen „Roll-Backs“. Mit Hilfe der absurden „Schüler-Streiks“ fürs Weltklima läuft freitags seit Wochen eine gigantische Kampagne. Besser wäre, die Gymnasiasten hätten Mathematik geübt – dann wäre auch die Prüfung nicht zu schwer. Die Zukunft dieses Landes wird davon geprägt sein, dass künftige Akademiker auch das Große Einmaleins beherrschen. Gender- und andere fragwürdige Wissenschaften sind auf dem Weltmarkt nicht verkäuflich und machen weder hierzulande noch in der Dritten Welt jemanden satt!
Die um ihre Pfründe besorgte links-grün dominierte politisch-mediale Klasse hofft, eine andere Agenda zu setzen. Sie glaubt, von wichtigeren Themen ablenken zu können. Die hysterisch geführte Klimadebatte soll Themen an den Rand drängen, die den Bürgern unter den Nägeln brennen und „populistische“ Parteien europaweit bislang groß gemacht haben: Massenmigration, innere Sicherheit, Armut trotz Arbeit, desolate Bildung, Euro- und Schuldenkrise.
Die Rettung des Weltklimas hat den Rang einer Ersatzreligion. Darf man noch fragen, welchen Beitrag die extreme Subventionierung von erneuerbarer Energie für das Klima der Erde geleistet hat, angesichts der Tatsache, dass der Ausstoß von Kohlendioxid in Deutschland kaum gesunken ist? Oder ist man ein Hetzer und Ketzer, wenn man die Frage stellt, ob die eine Billion Euro, mit der hierzulande Steuerzahler und Stromverbraucher Wind-, Solar-, Biogasanlagen und Netze fördern müssen, klug investiert wird?
Demokratie lebt von der wahrnehmbaren Breite der Meinungen. Unsere Aufgabe ist es, dass die aus dem Lot geratene Waage wieder ins Gleichgewicht kommt. In diesem Jahr könnten sich die politischen Gewichte weiter verschieben: Mit der EU-Wahl, den Kommunalwahlen und der folgenden Landtagswahl im Herbst kann sich die Neusortierung der Parteienlandschaft fortsetzen. Die Aggressivität, mit der auf die AfD reagiert wird, steigert sich zunehmend. Die Hilflosigkeit der Altparteien wächst in gleichem Maße.
Die Alternative für Deutschland ist eine Volkspartei geworden – gegen alle Widerstände der Parteien, die schon länger da sind – eine Erfolgsgeschichte ohnegleichen. Die AfD streitet überall dort, wo sie bereits in parlamentarischen Gremien sitzt, leidenschaftlich für die Interessen der Bürger. Nun wollen wir unseren Wählern auch auf kommunaler Ebene eine starke Stimme geben.
Man muss sich einen Satz aus dem sogenannten ARD-„Framing Manual“ noch einmal auf der Zunge zergehen lassen: „Kontrollierte Demokratie statt jeder, wie er will.“ Nein, wir wollen keine kontrollierte Demokratie, sondern eine lebendige! Menschen können und wollen selbst denken. Ohne staatliche Betreuer.
Wir sind für klare Worte, andere nicht. Was Rot-Rot-Grün „Demokratisierung aller Lebensbereiche“ nennt, ist im Klartext nichts anderes als die Abschaffung von Privatleben und individuellen bürgerlichen Freiheiten.
Wo leben wir eigentlich, wenn die wackeren selbsternannten Antifaschisten der Neuzeit, jeden, der pünktlich und vernünftig gekleidet zur Schule oder zur Arbeit geht oder jeden, der noch mit Messer und Gabel isst, als “Faschisten” schmähen?
Mal ganz pragmatisch: Die AfD ist die einzige im Landtag vertretene Partei, die sich keine neuerlichen finanziellen Belastungen und keine geistigen Gängelungen auf die Fahne geschrieben hat. Bei all unseren politischen Wettbewerbern indes lautet die Devise: Erst kommen die Wahlen. Dann müssen Sie zahlen.
Noch bevor die Altparteien zu Ende gesprochen haben, dass Sie Ihnen die Hand reichen wollen, stecken deren beide Hände bereits tief in Ihren Taschen. Im Großen wie im Kleinen. Wir sagen indes: Es muss Schluss damit sein, dass die Fleißigen die Dummen sind! Was die Bürger nicht bestellt haben, sollen sie auch nicht bezahlen müssen.
Merkel und Co. haben die Gesellschaft tief gespalten. Die AfD ist nicht das Problem bei der Überwindung dieser Spaltung, sondern die Lösung. Trotz Pflegenotstandes in Deutschland hob die Bundesregierung lieber ein nächstes Projekt für die Fremden aus aller Welt aus der Taufe: Fünf sogenannte Mentoren sollen sich um einen (!) Flüchtling kümmern. Zum Vergleich: Ein Krankenpfleger pflegt derzeit im Schnitt 13 Patienten, ein Altenpfleger kümmert sich um 8 Pflegebedürftige. Kann man Irrsinn noch besser beschreiben?
Zu guter letzt: Erinnern Sie sich noch daran, dass es einst hieß „Wie wir heute arbeiten, werden wir morgen leben“? Im Jahr 2019 sage ich: Wie Sie am 26. Mai und am 27. Oktober wählen, werden Sie die nächsten fünf Jahre leben. 2019 ist das Jahr der Entscheidung.
Seien Sie schlau, wählen Sie Blau. Oder um es abgewandelt mit Erich Kästner zu sagen: „Nie dürfen Sie so tief sinken, von dem Kakao, durch den Sie die Altparteien ziehen, auch noch zu trinken!“