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AfD Saalfeld-Rudolstadt wählte Direktkandidaten zur Landtagswahl 2019

Gestern wählten die Afd-Mitglieder aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt ihre beiden Direktkandidaten für die Landtagswahl im kommenden Jahr. Einstimmig nominiert wurden für den Wahlkreis 28 (Saalfeld-Rudolstadt I) Karlheinz Frosch und für den Wahlkreis 29 (Saalfeld-Rudolstadt II) Prof. Dr. Michael Kaufmann.

Der gebürtige Rudolstädter Karlheinz Frosch (68, verheiratet, kinderlos) war bis 2017 Geschäftsführer eines mittelständischen Herstellers von hochwertigen Containern für einfache und komplexe Gebäude in Containerbauweise. In seiner Rede vor den Mitgliedern betonte er, dass für ihn u. a. Themen wie innere Sicherheit auch „im Hinblick auf den drohenden Migrationspakt“, die finanzielle Entlastung von Familien und Rentnern sowie die Sicherung des Wirtschaftsstandorts Thüringen im Vordergrund stehen und er die Ziele der AfD in seinem Wahlkreis mit klarer Kante und aller Konsequenz vertreten wird, heißt es in einer Pressemitteilung.

Prof. Dr. Michael Kaufmann (54, verheiratet, zwei Kinder) wurde in Gera geboren und ist an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena im Fachbereich Maschinenbau tätig. Seine Ziele sind u. a. die Stärkung der Infrastruktur Thüringens, um der Jugend die Chance zu geben, gut bezahlte Arbeitsplätze in der Heimat zu finden. Er möchte ferner den Mittelstand stärken, den Ausbau der Datennetze forcieren und die Naturzerstörung durch den Bau von Windrädern beenden.

Beide Kandidaten seien sich darüber einig, dass die Landesregierung einen grundlegenden Kurswechsel bei der Abschiebung nicht aufenthaltsberechtigter und straffälliger Ausländer vornehmen müsse. Die dadurch erzielten Einsparungen müssten statt dessen den Bürgern im Land zugute kommen, heißt es abschließend.