AfD Saalfeld-Rudolstadt: „Es riecht unangenehm, nicht nur nach Buttersäure!“

Zu den Sprengstoff- und Chemikalienfunden in Rudolstadt und Uhlstädt-Kirchhasel erklärte heute Günter Engelhardt, 1. Sprecher des AfD-Gebietsverbandes Saalfeld-Rudolstadt:

Mit Bestürzung haben wir Presseberichte zur Kenntnis genommen, dass es bei Tatverdächtigen aus dem linken Spektrum Sprengstoff- und Chemikalienfunde in Größenordnungen gegeben hat, die auch für terroristische Aktivitäten geeignet sind. Uns beunruhigt sehr, dass einer der beiden mutmaßlichen Täter schon des Öfteren im Zusammenhang mit gegen AfD-Veranstaltungen gerichteten Aktivitäten in Erscheinung getreten ist. Der ehemalige Pressesprecher des „Bündnisses für Zivilcourage und Menschenrechte“ (Zumsaru) war dabei in erster Reihe zu sehen. Mehrfach gab es im Bundestagswahlkampf 2017 Vorfälle mit Antifa- und Zumsaru-Sympathisanten an AfD-Wahlkampfständen: Informationsmaterial der Partei wurde herab geworfen, Plakate abgerissen und der Bus des Direktkandidaten blockiert. Die am lautesten von Toleranz reden, haben sich häufig alles andere als tolerant repräsentiert.

Wenn in die Hände solcher Menschen Chemikalien gelangen, die geeignet sind, Leib und Leben anderer zu gefährden, ist dies eine neue Qualität. Politischer Meinungskampf und Gewalt gehören nicht zusammen. Mitglieder und Sympathisanten der hiesigen AfD sind zutiefst verunsichert und fühlen sich bedroht. Deshalb hat unser Gebietsverband am vergangenen Freitag gegen die beiden Tatverdächtigen Anzeige wegen Bedrohung erstattet (Aktenzeichen: TH 1601-004838-18/0). Es gilt jetzt, gründlich zu ermitteln, was die beiden Männer vorhatten.

Woher kommen die finanziellen Mittel für den Kauf der Chemikalien? Etwa aus Steuergeldern? Fragen, die schnelle und umfassende Antworten erheischen. Die bisherige Motivation der beiden Tatverdächtigen, zu denen sie sich gegenüber der Presse einließen, klingen wenig glaubhaft. Neben Buttersäure als Schädlingsbekämpfungsmittel gegen Wühlmäuse und Maulwürfe in Muttis Garten fehlt nun nur noch die Schädlingsbekämpfung in der Cannabis-Aufzucht. Dann wäre die Schmierenkomödie perfekt. An dieser Stelle riecht es unangenehm, nicht nur nach Buttersäure!

In diesem Zusammenhang ergeben sich auch viele offen Fragen an die Unterstützer von Zumsaru und Antifa. Wir fordern daher eine rückhaltlose Aufklärung über die bisherige Förderung dieser Gruppierungen. Uns interessiert ebenfalls, wie weit die Zusammenarbeit von Mitgliedern dieser linksextremen Gruppierung mit politischen Mandatsträgern im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt reicht. Wir werden hier künftig sehr genau hinsehen, zumal viele sehr twitterfreudige linke Mandatsträger in den vergangenen Tagen sehr still geworden sind. Aus Gründen? Lokale Unterstützer von ZUMSARU haben sich bisher weder geäußert noch distanziert. Hier im Besonderen der Landrat und die Bürgermeister von Saalfeld, Rudolstadt und Bad Blankenburg.

Die Polizei mit Spezialechnik bei einer Durchsuchung in Rudolstadt in der vergangenen Woche. Foto: AfD