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AfD-Jugend demonstrierte in Jena gegen Merkel

Störungsfrei verlief nach Polizeiangaben am heutigen Abend eine Demo der AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative in Jena anlässlich des Besuchs von Kanzlerin Angela Merkel auf einer CDU-Regionalkonferenz. Den ca. 50 AfD-Teilnehmern stand ein Mehrfaches an vornehmlich jungen linken Gegendemonstranten gegenüber. Die Polizei verhinderte, dass beide Seiten aufeinander trafen.
ja-merkeldemo4Die Landesvorsitzende der Jungen Alternative, Jana Schneider, erklärte: „Es ist unfassbar, wie die Brüche der Europäischen Verträge und des Dublin III—Abkommens von der etablierten Politik weitgehend ignoriert oder heruntergespielt werden. Alle naselang wird gegen die No-Bailout-Klausel verstoßen, die EZB monetarisiert Staatsschulden, betreibt eine ihr verbotene Fiskalpolitik und die Konvergenzkriterien sind Schnee von Gestern. Das Ignorieren der Drittstaatenregelung und die Verweigerung konsequenter Abschiebungen durch die Bundesregierung hat das Dublin-System kollabieren lassen.“
Die Junge Alternative werde daher nicht nur Merkels Besuche in Thüringen, sondern auch den Bundestagswahlkampf mit ihrer Kampagne „Merkel for Prison 2017“ in Anspielung auf den US-amerikanischen Wahlkampf begleiten. „Die Bundeskanzlerin sollte nun Konsequenzen ziehen und ihren Hut nehmen, statt noch einmal zu kandidieren“, heißt es in der Pressemitteilung von Schneider abschließend.gegendemo2

One Reply to “AfD-Jugend demonstrierte in Jena gegen Merkel

  1. Bemerkenswert an der Kundgebung der JA fand ich drei Dinge.
    Zum ersten war die gewählte Form des Protestes durchaus kreativ, allerdings wenig wirksam. Denn die Sicht der Kundgebungsteilnehmer auf Frau Merkel (und umgekehrt) war weitgehend versperrt. Etwas Wirkverbesserung brachten hier die Rufe doch einiger
    -unerwünscht- anwesender Thügidisten.
    Eine von der Thügida ebenfalls für den Carl-Zeiß-Platz angemeldete Kundgebung war im Vorfeld von der Stadt Jena untersagt worden. Wegen beengter Platzvehältnisse.
    Auffällig war, daß die Antifa – Krakeeler auf eben jenem Carl-Zeiß-Platz Platz fanden und dies sogar unangemeldet. Das Ordnungsamt und die Polizei sahen sich ihrerseits nicht bemüßigt dagegen einzuschreiten.
    Zum dritten war auffällig, daß auf Seiten des antideutschen Kinder- und Studierendengartens, sonst immer mitgeführte, Israelfahnen diesmal fehlten. Dafür war eine solche auf der JA Kundgebung zu sehen. Wieviel solche Fahnen wird es in Jena wohl geben?

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