INSA-Frage: Zuversichtlicher für 2018 als fürs Vorjahr?

Diese Woche kann sich die Union im INSA-Meinungstrend über Stimmenzuwächse (+1,5 Prozentpunkte) freuen und liegt aktuell bei 32,5 Prozent. Die SPD verliert diese Woche 1,5 Prozentpunkte und erreicht 19,5 Prozent. Die AfD verliert leicht (-1 Prozentpunkt). Die FDP hingegen gewinnt an Stimmen (+1 Prozentpunkt) und liegt derzeit im zweistelligen Bereich bei 10,0  Prozent. Die Werte der Linken und Grünen bleiben unverändert bei elf  Prozent bzw. zehn  Prozent.
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Der Aussage, dass sie im Moment zuversichtlicher in 2018 blickten, als sie letztes Jahr ins Jahr 2017 geblickt haben, stimmt die Mehrheit der Befragten (51 %) nicht zu. Vor allem weibliche Befragte sehen dies nicht so, ihr Anteil an dieser Gruppe beträgt 53 Prozent, der der Männer 49 Prozent. Im Gegenzug blicken 38 Prozent der Männer 2017 optimistischer in 2018 als ein Jahr zuvor in 2017. Bei den Frauen beträgt dieser Anteil 30 Prozent. 13 Prozent (kumuliert) der befragten Männer, respektive 17 Prozent der befragten Frauen geben „weiß nicht“ an oder machen keine Angabe.
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INSA fragte ferner, ob die Befragten die CDU/CSU wählen würden, wenn Jens Spahn anstelle von Angela Merkel als Bundeskanzler und Bundesvorsitzender stünde. Betrachtet man die Befragten, welche bei der Sonntagsfrage angeben, CDU/CSU zu wählen, zeigt sich, dass 47 Prozent der Union-Wähler bei ihrer Wahlentscheidung bleiben würden. Anhand der Tatsache, dass 25 Prozent die Frage mit nein beantworten, lässt sich schließen, dass die CDU/CSU wohl ein Viertel ihrer Wähler mit Jens Spahn als Bundeskanzler verlieren könnte. 27 Prozent sind sich nicht sicher und geben „weiß nicht“ an.
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Betrachtet man nun die Befragten, welche nicht angeben, dass sie die CDU/CSU wählen würden, sieht man, dass 17 Prozent der Nicht-Union-Wähler sich vorstellen könnten, diese mit Jens Spahn an der Spitze zu wählen. Es wird ersichtlich, dass vor allem FDP-Wähler sich vorstellen könnten, eine Union mit Jens Spahn als Bundesvorsitzendem und Spitzenkandidaten zu wählen (34 %). Auch nahezu ein Viertel der AfD-Wähler kann sich dies vorstellen (23 %). Mehr als die Hälfte der befragten Nicht-Unionsanhänger (55 %) gibt an, sich nicht vorstellen zu können, eine von Jens Spahn geführte Union zu wählen. Vor allem eine große Mehrheit (77 %) der Linken-Wähler kann sich dies nicht vorstellen. Auch 66 Prozent der SPD-Anhänger, respektive 65 Prozent der Grünen-Wähler sehen dies so. Außerdem zeigt sich, dass Befragte, welche sich in ihrer Wahlentscheidung unsicher sind, auch darüber unschlüssig sind, ob sie eine von Jens Spahn geführte Union wählen würden (47 %).