Schlägereien in Jena und Apolda – Abiturient schwer verletzt

Um Zeugenhinweise bittet die Jenaer Polizei nach einer Schlägerei in der Straßenbahn am Samstagmorgen gegen 4.15 Uhr. Offensichtlich waren zwei Gruppen junger Männer während der Fahrt vom Stadtzentrum nach Jena Lobeda-Ost in Streit geraten und hatten diesen in einer handfesten Schlägerei ausufern lassen. Die von Zeugen informierten Polizeibeamten nahmen die Personalien der elf ausschließlich deutschen Männer im Alter von 17 bis 23 Jahren, auf. Es wird jetzt ermittelt, wie und warum es zu dem Streit gekommen ist. Zeugenhinweise bitte unter 03641-81123.

Ein 19-jähriger Asylbewerber betrat am Freitagnachmittag unerlaubt das Gelände der Gemeinschaftsunterkunft in Apolda, Lessingstraße. Er wurde daraufhin mehrmals von einem Polizeibeamten aufgefordert, dieses zu verlassen. Er verweigerte das, wurde vielmehr aggressiv und beschimpfte die Anwesenden. Als er plötzlich eine Bierflasche nahm und versuchte, damit auf den Polizisten einzuschlagen, wurde er vorübergehend festgenommen. Der Afghane wehrte sich erheblich gegen diese polizeiliche Maßnahme und rief dem Beamten Beleidigungen und Bedrohungen entgegen. Gegen den 19-Jährigen wurden Anzeigen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung sowie Beleidigung geschrieben. Während der Maßnahmen griff ein Bewohner der Unterkunft ein. Der 35-jährige Afghane versuchte, die Festnahme seines Bekannten mit Beschimpfungen zu verhindern. Auch versuchte er, die Beamten tätlich, u. a. ebenfalls mithilfe einer Bierflasche, anzugreifen, was jedoch verhindert werden konnte. Auch er muss sich für seine Taten verantworten.

Mit zum Teil schweren Verletzungen endete für vier junge Männer am Samstagabend die Feier ihres bestandenen Abiturs. Die vier 18-Jährigen feierten mit ihren Familien und Freunden den Abi-Abschlussball in Jena-Burgau. Nach Ende der Feierlichkeit liefen die vier Abiturienten gegen 1:45 Uhr den Fuß- und Radweg am Burgauer Weg in Richtung Stadtzentrum, als sie einer Gruppe von etwa acht jungen Männern begegneten, die ihnen entgegen kam und sie „angepöbelten“. Das Quartett flüchtete vor den Angreifern, wurde aber von ihnen verfolgt und eingeholt. Es kam zu einer tätlichen Auseinandersetzung, bei der drei der Abiturienten leicht, ein vierter schwer verletzt wurden. Die Angreifer liefen danach in Richtung Burgau davon. Die Jenaer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Wer hat den Vorfall beobachtet bzw. wer hat gehört, dass sich jemand mit dieser Tat gebrüstet hat? Hinweise bitte unter 03641-811123.

Saalfelds höchstgelegener Stadtteil bekommt eine neue Attraktion

Als Dr. Wolfgang Christoph vor ca. zwei Jahren in den (Un)Ruhestand ging, suchte er sich einen neuen Wirkungsbereich. Der ehemalige Chefarzt der Radiologie an den Thüringenkliniken engagierte sich bereits in seinem Wohnort Arnsgereuth und ist auch ein begeisterter Hobby-Tischler.

Die Senioren seiner Heimatgemeinde, die aus dem Dorf von den Bergäckern in Richtung Breiter Berg spazieren gehen, brachten ihn auf eine Idee. Längs des Weges entstanden sechs Themenbänke und ein Schutzdach. Nicht die üblichen Bänke – sondern Kunstwerke aus Holz mit augenzwinkerndem Hintergrund. Dort soll man mal eine Auszeit nehmen, die herrliche Landschaft genießen und auf den Kunstwerken die Seele und die Beine baumeln lassen können.

Eine Rentnerbank sowie die Triobank machen den Anfang, gefolgt von der Drehbank (die neue Aussichten ermöglicht) und der doppelten Familienbank mit Wippe, über die Orientierungsbank zur Begegnungsbank mit Tisch und am Ende einer kleinen Schutzhütte. Alles ist liebevoll getischlert, mit Infos und fröhlichen Schildern versehen und lädt zum Verweilen und Schmunzeln ein. Unterstützt wird Dr. Christoph dabei von über 20 ehrenamtlichen Helfern und acht regionalen Firmen. Es gibt schon drei Patenschaften für die Bänke, aber es können auch noch weitere übernommen werden.

Die Einweihung dieses Kleinods wird am Samstag, dem 30. Juni um 11:00 Uhr erfolgen und ist die letzte offizielle Amtshandlung von Saalfelds Bürgermeister Matthias Graul. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen.

Alles Banane

Es gibt Stücke aus dem Tollhaus Deutschland, die jede Bananenrepublik in den Schatten stellen. Der Rumäne Milad H. reist 2008 nach Deutschland ein und betätigt sich als obskurer Geschäftsmann. Das BAMF Bremen gewährt ihm im Juni 2014 als syrischem (!) Flüchtling subsidiärem Schutz. Als anerkannter Asylbewerber ist er Eigentümer von neun Wohnungen. Der ganze Wahnsinn.

Erstmals haben in Berlin 35 Strafgefangene im Männergefängnis Heidering ein Tablet mit begrenztem Internetzugang erhalten. Die Geräte kosten im Geschäft rund 360 Euro. Summa summarum: 12.600 Euro. Aber Berlin wäre nicht Berlin und der Justizsenator kein Grüner, wenn das so einfach wäre. Für eine dreimonatige Testphase werden 1,3 Millionen Euro verbrannt.
Ach ja: Das Gefängnispersonal darf die Geräte der Knackis nicht kontrollieren. Und dankbar will man auch sein. Wenn „ausgebuffte Gefangene” Sicherheitslücken entdecken! Eine Bestrafung sei nicht angedacht.

Und dann war da noch ein Möchtergern-Landesvater, für den der Vollzug geltenden Rechts eine „menschliche Niederlage“ ist.

Andreas Kühn

Schlüsselübergabe für Thüringens ältestes Forstamtshaus

Forstministerin Birgit Keller hat heute in Paulinzella (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) gemeinsam mit Ministerpräsident Bodo Ramelow feierlich den Schlüssel des generalsanierten Forstamtshauses Paulinzella an Forstamtsleiter Hartmut Eckardt übergeben, teilt ThüringenForst mit. Rund drei Millionen Euro investierte die Landesforstanstalt in das denkmalpflegerisch liebevoll sanierte Forstamtshaus. Seit 1475 war dieses in klösterlicher, nach der Reformation ab 1540 durchgehend in forstlicher Nutzung. Damit ist das mehrgeschossige Fachwerkgebäude nicht nur das älteste Thüringer Forstamtshaus, sondern auch eines der ältesten Forstdienstgebäude in Deutschland. Durch die unmittelbare Lage an der Klosterruine Paulinzella gilt das Ensemble als bedeutendes romanisches Bauwerk in Mitteldeutschland.

„Mit der rund drei Millionen Euro teuren Generalsanierung des mittelalterlichen Forstamtshauses Paulinzella hat die Landesforstanstalt einer forst-, bau- und kunsthistorischen Perle im Freistaat zu neuem Glanz verholfen“, so Ministerpräsident Bodo Ramelow. Von 2014 bis 2018 in enger Zusammenarbeit mit dem Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie grundhaft instandgesetzt, ergaben die denkmalpflegerischen Bauuntersuchungen einige Überraschungen: So wurde das Gebäude nicht, wie bisher angenommen, 1530 errichtet, sondern schon 1474 – nach einem verheerenden Großbrand. Ebenso wurde eine bislang unbekannte holzvertäfelte Stube freigelegt, die als Abtsitz diente und mit einem spätgotischen Kachelofen beheizt wurde. Mit diesen Funden muss die Geschichte des Hauses wohl neu geschrieben werden.

„Das Gebäude ist ein bauhistorisches Denkmal, das mit ThüringenForst einen Nutzer gefunden hat, der den Werk- und Baustoff mehr als zu schätzen weiß. Das Fachwerkhaus ist mit seiner über 500-jährigen Geschichte ein außergewöhnlicher Zeitzeuge für das Bauen mit Holz. Hierfür möchte ich für Thüringen, mit einer Holzbauquote von rund 13 Prozent ausdrücklich werben“, so Forstministerin Birgit Keller. Während das Erdgeschoss künftig als Museum genutzt wird, belegt das Forstamt die Räumlichkeiten im Obergeschoss. Im Museum soll anschaulich zeigen, wie ein prosperierender Klosterbetrieb im ausgehenden Mittelalter residierte und vor über 500 Jahren einen seinerzeit hochinnovativen Fachwerkbau mit einer Gesamthöhe von rund 18 Meter auf einer Länge von 34 Metern holzhandwerklich umzusetzen wusste. Allein die 81 Fenster des Klausurgebäudes lassen die Herausforderungen für die damaligen Zimmerleute erahnen. Im Untergeschoss des ehemaligen Klausurgebäudes wird ThüringenForst einen Bereich für die Waldpädagogik einrichten. Damit sollen vorwiegend Kindern und Jugendlichen ein Projektangebot „Wald erleben mit allen Sinnen“ ermöglicht werden. Dazu der Ministerpräsident: „Die Sanierung des Forsthauses ist nicht nur ein spürbarer Impuls zur Erhaltung des baulichen Erbes Thüringens. Sie ist zugleich ein Zeichen dafür, dass wir die Arbeit unserer Vorfahren schätzen und für die Nachwelt erhalten wollen. Ebenso wichtig ist es, dass das Forsthaus nicht nur als Dienststelle und Dienstort genutzt wird, sondern durch Ausstellungen und waldpädagogische Veranstaltungen auch ein Ort der öffentlichen Begegnung bleibt. In diesem Sinne ist das Forsthaus ein außergewöhnliches Haus.“

Ursprünglich wurde die Fachwerkskonstruktion aus 150 Festmeter Nadelholz errichtet. Im Rahmen der Generalsanierung ließ ThüringenForst 85 Kubikmeter Douglasie und Weißtanne neu verbauen. Allein im Innenausbau wurden 21 Kubikmeter Weißtanne verarbeitet. Dabei wurde keine heimische, sondern baden-württembergische Weißtanne eingesetzt. Diese stammt aus der Region Hirsau, dem ehemaligen Mutterkloster der Abtei Paulinzella. „Da das Amtshaus eines der wenigen erhaltenen hölzernen Klosterbauten in Mitteleuropa ist, wurde auch dieser historische Kontext angemessen berücksichtigt“, erläutert Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand, nicht ohne Stolz. Und bedankte sich bei dem beauftragten Büro für Bauforschung Scherf-Ludwig-Bolze aus Silbitz wie auch den Vertretern des Thüringer Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie.

Foto: Daniela Tröger ThüringenForst-Vorstand Volker Gebhardt (li.), Forstministerin Birgit Keller (2.v.r.) und Ministerpräsident Bodo Ramelow (r.) übergeben gemeinsam Forstamtsleiter Hartmut Eckardt (2.v.l.) den symbolischen Schlüssel zum generalsanierten, ältesten Forstamtgebäude des Freistaats.

Nur einer kann die Bombe überleben

Bundeskanzlerin Angela Merkel macht, was sie am besten kann: Auf Zeit spielen, aussitzen. Zwei Wochen Zeit würden das drängendste Problem der deutschen Nachkriegsgeschichte wieder in der Versenkung verschwinden lassen: Die Fußball-WM läuft, die Sommerpause naht. Merkel könnte wieder tief durchatmen.
Doch dieses Mal hat sie die Rechnung ohne Drehhofer alias Drohhofer Seehofer und seine CSU gemacht. Die krallen- und zahnlose Nacktkatze Horst ist zurück ins Fell eines Tigers geschlüpft, das Merkel als Trophäe auf ewig vor ihrem Bett zu liegen glaubte. Nicht, dass die CSU nicht ebenso wie die große Schwester seit dem Spätsommer 2015 mit Watte im Ohr und Sülze auf den Augen durchs Land gelaufen wäre. Aber selbst damit dröhnen den bayerischen Christsozialen inzwischen die Ohren und die Weißbiertränen laufen aus den Augenwinkeln. Landtagswahlen stehen vor der Tür, die absolute Mehrheit ist weiter entfernt als jemals zuvor. Söder, Dobrindt und Seehofer geht der berühmte Körperteil in der Lederhose auf Grundeis.
Zum politischen sich-ehrlich-machen gehört in dieser Stunde die ungeschminkte Tatsache, dass es ausgerechnet die AfD ist, die Seehofer vor sich her treibt. Michel und Micheline, die von offenen Grenzen und den Folgen ernüchtert sind, haben eine Stimme, die bis zum vergangenen Herbst im Bundestag fehlte. Niemand glaubt mehr ernsthaft, dass der mehrfach als Merkels Bettvorleger Gelandete aus Bayern aus politischer Überzeugung eine 180-Grad-Wende hinlegt. Und noch weniger glauben, dass der (wieder abgeebbte) Sturm im Kinderbecken der CDU-Fraktion mehr als eine Schmierenkomödie war. Bei den CDU-Parlamentariern geht lediglich die Angst um. Die Angst um ihre Pfründe von Merkels Gnaden. Der Brief der CDU-Generalsekretärin an die Mitglieder ist kein Appell, sondern ein Offenbarungseid. Dass sich jetzt zum wiederholten Male ausgerechnet Grüne und SPD als Merkels „Verteidiger“ entrüsten, hat eine gewisse Tragikomik.

Bester Tweet des gestrigen Tages vom Chefreporter der „Welt“
Für die Kanzlerin steht viel auf dem Spiel. Alles! Entlässt sie Seehofer, verliert die Koalition ohne CSU ihre Mehrheit: Schwarz-Rot minus CSU bringt es dann nur nur auf 353 Stimmen und nicht auf die Kanzlermehrheit von 355 Stimmen im Bundestag. Tritt sie zurück, lässt sie die Union mit der schwierigen Frage allein, wer es denn dann (besser) machen soll. Der Stimmung im Lande könnte Merkel am besten am denkwürdigen 17. Juni einen Dienst erweisen, wenn sie zurückträte. Der darauf folgende Autokorso würde jeden Fußball-WM-Titel in den Schatten stellen. Vor allem dann, wenn ihre katzbuckelnden Vasallen mit ihr den Hut nähmen.
Merkel steht mit dem Rücken zur Wand, an die sie Seehofer gestellt hat. Er muss am Montag nur noch den Gnadenschuss anbringen – und die ewige Aussitzerin aus dem Bundeskanzleramt aussetzen. Tut er es nicht, ist die vorläufig letzte Chance vertan, diesem Lande einen Dienst zu erweisen. Merkels Rache an den Schwankenden und Abtrünnigen würde auf dem Fuße folgen.
Beim letzten Gefecht von Merkel und Seehofer hat Letzterer einen Vorteil: Horsts Truppenteile stehen geschlossen hinter ihm, während sich in Merkels Reihen potenzielle Deserteure tummeln. Die Bombe ist auf jeden Fall geschärft, der Zeitzünder auf Montag eingestellt. Wenn sie hochgeht, wird es nur einen (politisch) Überlebenden geben.

Notwendiger Nachtrag: Wäre Seehofer wirklich konsequent, würde er an die Wurzel des vor sich hin eiternden deutschen Zahns gehen. Lägen die deutschen Sozialleistungen für Asylbewerber auf polnischem oder bulgarischem Niveau, hätte sich die Diskussion um offene Grenzen sogleich erledigt.

Rebecca Schmidt

Opposition lehnt das Grüne-Band-Gesetz in der vorliegenden Form ab

Die CDU-Fraktion lehnt das sogenannte Grüne-Band-Gesetz in der derzeitigen Form ab. Das hat die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion, Christina Tasch, im Anschluss an die gestrige Anhörung im Ausschuss für Umwelt, Energie und Naturschutz gesagt. Laut Tasch sind die von Rot-Rot-Grün geplanten Vorgaben „viel zu starr und haben die Tendenz, den Ursprung dieser grünen Idylle im öffentlichen Bewusstsein zu verdrängen: den Todesstreifen“. Die CDU setzt stattdessen auf einen Biotop-Verbund, der Schritt für Schritt an Bestehendes anknüpfen und in den Formen flexibel sein kann. „Örtliche, historische, naturschutzfachliche und wirtschaftliche Aspekte können so besser berücksichtigt werden. Wer 763 Kilometer Ex-Grenze über einen Leisten schlagen will, produziert im Naturmonument nichts anderes als grüne Monokultur. Das ist zu wenig“, so die umweltpolitische Sprecherin.

Die kommunalen Spitzenverbände, besonders betroffene Kommunen, Interessenvertreter von Land- und Forstwirtschaft, die Träger von Grenzgedenkstätten und der Thüringer Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hatten den Entwurf für das Thüringer Gesetz über das Nationale Naturmonument „Grünes Band Thüringen“ (Thüringer Grünes-Band-Gesetz – ThürGBG) in der Anhörung in zahlreichen Punkten kritisiert. „Das Gesetz ist praxisuntauglich. Es greift tief in die kommunale Selbstverwaltung ein und höhlt Eigentumsrechte aus. Zudem birgt das Konzept die Gefahr, die mörderischen Entstehungsgründe für dieses grüne Band und die Gedenk- und Erinnerungskultur zu beeinträchtigen“, fasste Tasch ihre Eindrücke aus der Anhörung zusammen.

Olaf Kießling, umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, kritisiert: „Die öffentliche Anhörung hat unsere schlimmsten Befürchtungen in vollem Umfang bestätigt. Der Gesetzentwurf zum grünen Band, ist ein reines Ideologie-Konstrukt, das massive Nutzungseinschränkungen und immense laufende Kosten mit sich bringt. Der Naturschutz ist nur das Feigenblatt. Hinzukommt der skandalöse Umstand, dass der Gesetzentwurf die Einschränkung von Eigentumsrechten ohne Entschädigung, also de-facto Enteignungen, ermöglicht. Dieser Gesetzentwurf ist für uns und die Steuerzahler untragbar!“

SOKO Altfälle: Neue Spur im Fall Bernd Beckmann

Die Soko Altfälle der LPI Jena beschäftigt sich seit Oktober 2016 mit drei ungeklärten Verbrechen an den Kindern Stephanie Drews (10 Jahre), Bernd Beckmann (9 Jahre) und Ramona Kraus (9 Jahre). Nach dem im März 2018 der mutmaßliche Mörder von Stephanie Drews aus Weimar ermittelt und verhaftet werden konnte, wird derzeit alles getan, um die zwei weiteren ungeklärten Verbrechen an den Kindern Bernd Beckmann und Ramona Kraus aufzuklären.

Im Fall Bernd Beckmann richtet sich die Soko Altfälle nunmehr erneut an die Öffentlichkeit und hofft auf deren Mithilfe.

Bernd Beckmann verschwand am 06.07.1993 spurlos und konnte trotz intensiver Suchmaßnahmen nicht mehr lebend aufgefunden werden. Am 18.07.1993 fanden spielende Kinder den leblosen Körper von Bernd am Saaleufer in der Nähe der Gärtnerei Boock.

Nach erneuter Auswertung der Aktenlage liegt den Ermittlern ein anonymer Brief eines Zeugen vom Juli 1993 vor, der nunmehr intensiv in den Fokus der Ermittlungen getreten ist. Der Zeuge gibt bedeutungsvolle Hinweise zu den Umständen, wie Bernd Beckmann zu Tode kam. Detaillierte Angaben zum Inhalt des Briefes werden an dieser Stelle aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht.

Für die weiteren Ermittlungen ist es dringend notwendig, den Schreiber des Briefes ausfindig zu machen, da er als wichtiger Zeuge im Mordfall Bernd Beckmann angesehen wird. Der Zeuge soll sich dringend bei der Soko Altfälle melden. Die Soko geht davon aus, dass der Zeuge wichtige Hinweise zur Aufklärung des Verbrechens geben kann. Die Aussage wird gegebenenfalls auch vertraulich behandelt.

Sollte sich der Zeuge nicht melden, ist in diesem Zusammenhang ab Ende Juni 2018 eine umfangreiche Speichelprobenentnahme (DNA-Entnahme) zunächst im Bereich Lobeda geplant, um den Briefeschreiber über kriminaltechnische Untersuchungen zu ermitteln. Hierzu werden alle Betroffenen Männer vorgeladen. Ziel ist es, den o.g. Briefeschreiber zu ermitteln bzw. die Person, die den Brief frankiert und zugeklebt hat.

Die Fragen der Soko Altfälle lauten wie folgt:

Wenn Sie der Briefeschreiber sind, der im Jahr 1993 einen Brief an die Soko Beckmann gesendet hat, melden Sie sich bitte umgehend bei der Soko Altfälle.

Wer kennt die Person, die im Juli 1993 einen anonymen Brief an die Soko Beckmann geschickt hat? Wer ist diese Person? Wer erkennt die Schrift?

Wer kann weitere Hinweise zum Verbrechen an Bernd Beckmann geben?

Für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens an Bernd Beckmann führen, hat die Staatsanwaltschaft Gera eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt.

Soko Altfälle Tel. 03641 – 81 1678
e-mail: SokoAltfaelle.Jena@polizei.thueringen.de

Fotos: LPI Jena

Thüringer Gastgewerbe vor großen Herausforderungen

Mit der Auswertung Winter 2017/18 – Ausblick Sommer 2018 stellte der DEHOGA Thüringen e.V. seine Konjunkturbeobachtung des gastgewerblichen Marktes im Freistaat Thüringen vor.

Die Umsatzentwicklung im Gastgewerbe war insgesamt positiv, jedoch lag die Entwicklung in Thüringen erneut unter Bundesniveau. Der Umsatzzuwachs im deutschen Gastgewerbe lag im Zeitraum von 2015 zu 2016 bei 5,04 Prozent, dies waren im Durchschnitt 17.920 € pro Betriebsstätte. Dies waren im Beherbergungsgewerbe 5,87 Prozent (Umsatzzuwachs: 37.179 €) und im Gaststättengewerbe 4,76 Prozent (Umsatzzuwachs: 13.641 €). Im Thüringer Gastgewerbe dagegen lag der Umsatzzuwachs pro Betriebsstätte mit 3,22 Prozent insgesamt erheblich hinter dem Zuwachs auf Bundesebene.

Grafik: DEHOGA
Der Zuwachs pro Betriebsstätte lag in Thüringen bei insgesamt 6.760 € (Beherbergungsgewerbe: 11.354 €; Gaststättengewerbe: 5.674 €). Damit sei leider zu konstatieren, dass der Umsatz insgesamt im Thüringer Gastgewerbe, als auch in beiden Segmenten des Gastgewerbes gegenüber dem Bundesumsatz weiter tendenziell sinkt. Im Vergleich der Umsätze pro Betriebstätte liege Thüringen mit einem Durchschnittsumsatz in Höhe von 216.412 € auf dem letzten Platz. Dies gilt leider auch für das Beherbergungsgewerbe (Durchschnittsumsatz pro Betriebsstätte: 290.379€) und das Gaststättengewerbe (Durchschnittsumsatz pro Betriebsstätte: 194.767 €). Mithin bleibe zu festzustellen, dass der Umsatz pro Betriebsstätte in Thüringen dagegen tendenziell weiter gesunken ist.

Die Wermutstropfen: Die Zahl der Betriebe im Thüringer Gastgewerbe ist weiter rückläufig. So sind im Jahr 2016 nach der Umsatzsteuerstatistik im Gastgewerbe des Freistaates, 34 Betriebe geschlossen worden, 19 bei den Gaststätten und 15 bei den Beherbergungsbetrieben. Rund 45 Prozent der Inhaber von Gaststätten im Freistaat sind derzeit über 55 Jahre alt.

Mit insgesamt „gut“ beurteilen in der Konjunkturumfrage zur abgelaufenen Wintersaison etwa die Hälfte der befragten Unternehmer (46,9 Prozent). Im Gegensatz dazu gaben 14,3 Prozent der gastronomischen Unternehmer im Freistaat an, eine schlechte Saison gehabt zu haben. 38,8 Prozent der Gastronomen berichten von einer befriedigenden Wintersaison. Der Saldo zwischen positiver und negativer Einschätzung bei den Thüringer Gastronomen liegt damit aktuell bei + 32,6 (Vorjahr: + 27) Prozentpunkten. Dies stellt im Vergleich zum Vorjahr eine Verbesserung um 5,6 Prozentpunkte dar.

Die Entwicklung in der Thüringer Gastronomie ist im Vergleich zur Wintersaison vor einem Jahr weiter auf positivem Trend. Dies liegt insgesamt daran, dass das Weihnachtsgeschäft, nicht zuletzt geprägt und getragen von der konjunkturellen Entwicklung zu Umsatzsteigerungen geführt hat. Die Erwartungen der Thüringer Gastronomen für die bevorstehende Sommersaison sind als verhalten zu bezeichnen und der Optimismus der vergangenen Jahre leicht rückläufig. Vier von zehn der Thüringer Gastronomen gehen von eine guten und 6 Prozent von einer
schlechten Saison aus. Damit scheint sich die positive Einschätzung der vergangenen Saison, jedenfalls bezüglich der Erwartungen, nicht weiter fortzusetzen. 54 Prozent der Befragten blicken befriedigend in die Zukunft. Der Saldo zwischen positiver und negativer Einschätzung bei den Thüringer Gastronomen bezüglich der vor uns liegenden Sommersaison liegt bei 34,0 (Vorjahr: + 36,3) Prozentpunkten.

Bundespolizei fasst mehrfach gesuchten Marokkaner

Ein 18 Jahre alter marokkanischer Asylbewerber, den Bundespolizisten heute gegen 1:25 Uhr im Erfurter Hauptbahnhof kontrollierten, war gleich sechsmal zur Fahndung zum Zwecke der Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Der Mann war von der Staatsanwaltschaft Erfurt unter anderem wegen Diebstahl mit Waffen gesucht worden. Da die Beamten bei der Durchsuchung des Mannes geringe Mengen Haschisch fanden, bekam er eine weitere Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen durfte der 18-Jährige die Dienststelle wieder verlassen.

Bundespolizisten kontrollierten heute um 5:20 Uhr einen 41 Jahre alten libyschen Asylbewerber im Erfurter Hauptbahnhof. Bei der Überprüfung der Personalien des Mannes kam heraus, dass dieser zur Festnahme ausgeschrieben war. Den Untersuchungshaftbefehl hatte das Amtsgericht Dresden wegen Diebstahl erlassen. Der Libyer wurde einem Ermittlungsrichter beim Erfurter Amtsgericht vorgeführt.

Gestern gegen 21:00 Uhr kontrollierten Bundespolizisten zwei algerische Asylbewerber im Alter von 16 und 17 Jahren im Erfurter Hauptbahnhof. Im Verlauf der Kontrolle kam heraus, dass einer der beiden mehrere Bekleidungsstücke dabei hatte, die noch mit einer elektronischen Diebstahlssicherung versehen waren. Dabei handelt es sich um den 17-Jährigen, der auch bereits wegen Diebstahls bekannt ist. Gegen diesen hat die Bundespolizei ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls eingeleitet. Es wird vermutet, dass die Sachen aus Geschäften in der Erfurter Innenstadt entwendet worden waren.

Symbolfoto (Header): Bundespolizei

Einzelfälle aus Schleiz und Saalfeld

SCHLEIZ: Am gestrigen Montag kurz nach 16:00 Uhr hatte in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber im Löhmaer Weg die Brandmeldeanlage ausgelöst. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte eine bisher unbekannte Person ein Brot auf dem eingeschalteten Herd unbeaufsichtigt stehen lassen. Nach kurzer Zeit kam es zur Rauchentwicklung, weswegen der Alarm ausgelöst wurde. Glücklicherweise konnte Schaden abgewehrt werden. Die 18 Kameraden der Feuerwehr Schleiz sorgten für die Belüftung des betroffenen Raumes.
Die Küchenherde wurden in der Folge außer Betrieb gesetzt, womit aber ein Bewohner der Unterkunft nicht einverstanden war. Der 21-jährige afghanische Asylbewerber äußerte seinen Unmut, indem er ein Ceranfeld zerschlug und einen Türalarm beschädigte. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes alarmierte daraufhin die Polizei. Die Beamten trafen auf den Tatverdächtigen, der sich weiterhin aggressiv verhielt und nicht kooperierte.
Um weitere Straftaten zu unterbinden, wurde der mit über zwei Promille alkoholisierte Mann in die Gewahrsamszelle gebracht. Am nächsten Morgen wurde der Mann ausgenüchtert und mit einer Anzeige wegen des Verdachts der Sachbeschädigung aus der Zelle entlassen. Wenig später musste wegen diesem Asylbewerber erneut die Polizei gerufen werden. Der Afghane soll bei seiner Rückkehr und dem kurzzeitigen Aufenthalt in der Gemeinschaftsunterkunft eine Zimmertür beschädigt haben. Die Polizisten trafen ihn nach dem Vorfall aber nicht mehr an.

SAALFELD: Wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt die Polizei aktuell gegen einen jungen Asylbewerber in Saalfeld. Der 25-Jährige Eritreer steht in dringendem Verdacht, seine Ehefrau am heutigen Morgen in einer Saalfelder Gemeinschaftsunterkunft mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen und an den Haaren gezogen zu haben. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei erlitt die junge Frau Verletzungen im Gesicht. Derzeit wird gemeinsam mit dem zuständigen Landratsamt die räumliche Trennung des Verdächtigen von seiner Frau geprüft, um weitere Auseinandersetzungen zu verhindern.

„Waldbaden“ statt Wartezimmer

Der heimische Wald ist ein wahrer Tausendsassa. Er produziert nicht nur den vielseitig verwendbaren Rohstoff Holz, erbringt wichtige Ökosystemleistungen oder wirkt als CO2-Senke klimaverbessernd, er trägt auch zur Gesundheit der Bevölkerung bei. Insbesondere bei jener Bevölkerungsgruppe, die regelmäßig ein „Waldbad“ nimmt. Traditionell nennen die Japaner diesen Waldaufenthalt unter dem Aspekt der Gesundheitsvorsorge „Shinrin Yoku“. Auch Thüringens Wälder erfüllen alle Voraussetzungen, um diese gesundheitsfördernden Wirkungen zu entfalten. Und was viele nicht wissen: Die positiven Wirkungen auf Kreislauf, Immunsystem und Psyche zeigen sich nicht nur bei körperlicher Anstrengung im Wald, sondern schon bei einem gemütlichen Spaziergang. Das „Waldbaden“ fußt auf soliden wissenschaftlichen Grundlagen und findet immer mehr Beachtung.


Kreislauf, Immunsystem und Psyche stärken? „Waldbaden“ hilft!

„Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben bewiesen, dass sich Waldbesuche positiv auf Kreislauf, Immunsystem und Psyche auswirken“, so Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand. Die Wirkung des Waldes auf die physische Gesundheit besteht darin, dass Natur die Bereitschaft zur Bewegung steigen lässt. Körperliche Aktivität, egal ob gemütlicher Spaziergang oder Fahrradfahren, stärkt das Herz-Kreislaufsystem und beugt Übergewicht und Diabetes vor. Sie senkt den Blutdruck, reguliert den Puls und reduziert Stresshormone. Nicht nur, dass jede Fichte oder Buche pro Tag 13 Kilogramm Sauerstoff produziert, mit ihren ätherischen Ölen ist die bioaktive Waldluft eine einzige Wohltat für unsere Bronchien und unser Immunsystem. Walderfahrungen haben für den Besucher aber auch psychisch positive Folgen: Die Natur-Defizit-Störung, ein wesentlicher Grund für den achtlosen Umgang vieler Menschen mit Umwelt und Tieren, lässt sich durch regelmäßiges Waldbaden reduzieren.


Wie funktioniert „Waldbaden“?

Schon der Weimarer Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe gab, bewusst oder unbewusst, in seinem Gedicht „Ich ging im Walde so für mich hin, und nichts zu suchen, das war mein Sinn“ bemerkenswerte Hinweise: Das gleichermaßen absichtslose und doch achtsame Eintauchen in die Atmosphäre des Waldes. Mit bewusst geöffneten Sinnen die Schönheit des Waldes entdecken und staunend genießen, wie diese Entspannung Körper, Geist und Seele wunderbar ausbalanciert. Dazu braucht es keine teuren Sportgeräte -im Gegenteil- schon Stillstand, ruhiger Atem, das Schließen der Augen, das konzentrierte Hören, stimmen den Menschen auf das „Waldbaden“ ein. Allenfalls leichte Bewegungsübungen etwa aus dem Qi Gong oder Taiji, können das „Waldbaden“ unterstützen.

Thüringens Förster fördern durch Waldpflege das „Waldbaden“

Rund 200.000 Hektar nachhaltig und naturnah bewirtschafteter Landeswald fördern das „Waldbaden“ in vielerlei Hinsicht: Eine gepflegtes, rund 5.100 Kilometer langes, Waldwegesystem ermöglicht den Zugang zu wunderschönen Waldorten. Der Anblick hässlicher Sturmschäden oder durch Forstschädlingsbefall abgestorbener Bäume bleiben dem Erholungssuchenden in gepflegten Wäldern erspart. Mehr noch: Durchforstungen lassen Wälder sonnendurchflutet erscheinen und sorgen so beim Betrachter für pittoreske Eindrücke. Und für den Fall der Fälle steht dem Waldbadenden auch eine Sitzgelegenheit oder eine Schutzhütte zur Verfügung. Und Patientenschlangen wie im Wartezimmer des Hausarztes hat im Wald auch keiner zu befürchten.

Erklärung der Alternativen Mitte in der AfD-Thüringen

Nach über einem Jahr der wiederholten, erfolglosen Versuche, anstehende Probleme in der Führung des Landesverbandes der AfD-Thüringen, in internen Gesprächen zu klären, sehen wir uns nun veranlasst diese Gespräche öffentlich anzumahnen.

Die Alternative für Deutschland [AfD] hat wesentlich dazu beigetragen, dass es in unserem Vaterland wieder eine ernstzunehmende parlamentarische Opposition im Bundestag und den Ländern gibt. Der Bundesvorstand und die Fraktion der AfD im Bundestag leisten eine hervorragende, wichtige Arbeit.

Grundlage, dass diese Arbeit auch langfristig erfolgreich sein kann, ist eine nachhaltige Akzeptanz in breiten Kreisen der Bevölkerung. Wichtig ist vor allem auch die Akzeptanz der AfD im bürgerlichen Milieu des deutschen Mittelstandes. Hier ist die Sensibilität gegenüber totalitären – auch nationalsozialistischen – Tendenzen besonders groß. Der AfD Landesverband Thüringen wird – geführt von Björn Höcke – dabei besonders kritisch wahrgenommen.

Aus diesem Grund ist hier, faktisch und symbolisch, eine akzeptierte Präsenz liberal-konservativer Kreise in der AfD, besonders wichtig. Repräsentiert werden diese Kreise, in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit, auch durch die Alternative Mitte in der AfD [AM].

In den letzten Monaten gab es immer wieder Ereignisse, die den Rückschluss zulassen, dass der Landesvorstand der AfD in Thüringen informell nicht nur gegen Mitglieder dieser Gliederung vorgeht, sie innerhalb der Partei auszugrenzen versucht, oder Maßnahmen ergreift um für eine Ausgrenzung zu sorgen.

Der von uns, auch gegenüber führenden Mitgliedern des Landesvorstands, angesprochene Weg, bestehende Dissonanzen in internen Gesprächen zu klären, konnte bisher nicht gegangen werden, weil dazu auf Seiten des Landesvorstandes kein Interesse bestand. Das wird sehr bedauert.

Da sich bestimmte, für die Zukunftsfähigkeit der AfD grundsätzlich ausgesprochen Besorgnis erregende Signale in der jüngeren Vergangenheit häuften, ist es nun dringend notwendig diese Gespräche zeitnah nachzuholen. Sie sollen dazu dienen, einen Diskussionsraum innerhalb! der Partei zu öffnen, um für Ausgleich und Zusammenhalt zu sorgen. Letzteres gehört zu den vordringlichsten Aufgaben des Landesvorstandes und des Parteivorsitzenden. So können Probleme intern und nicht in der Öffentlichkeit und über die Presse geklärt werden.

Diese Gespräche müssen innerhalb der nächsten 14 Tage stattfinden. Da die Hierarchie in der AfD – Thüringen sehr stark auf den Landesvorsitzenden Björn Höcke und Stefan Möller zuordnet, ist die Anwesenheit beider Personen unumgänglich.